Samstag, 19.9.2026 um 19.30 Uhr, Kinosaal der Zionsgemeinde, Kornstraße 31 (Eingang Kantstraße)
Am 13. August 2026 wäre Fidel Castro 100 Jahre alt geworden. Bis heute löst sein Lebenswerk bei Freund und Feind intensive Reaktionen aus. Was machte den Comandante en Jefe so außergewöhnlich? Wie wurde er zu dem „welthistorische Individuum“, als welches er die Geschichte des 20. Jahrhunderts entscheidend mitprägte? Und weshalb weigert sich die Kubanische Revolution, deren entscheidender Impulsgeber er war, bis heute, klein beizugeben?
Diesen Fragen geht die multimediale Veranstaltung nach. Im Mittelpunkt steht der Dokumentarfilm „Fidel es Fidel“ von Roberto Chile aus dem Jahr 2015. Chile, Hausfotograf des Comandante, hat in ihm Einblicke in das politischen Leben von Fidel Castro aus den Jahren 1990 bis 2004 zusammengefasst. Der 42-minütige Film wird eingeleitet und kommentiert von Tobias Kriele, der für die deutsche Übersetzung des Films verantwortlich ist.
Im anschließenden Gespräch gibt es Gelegenheit zu Kommentaren, Rückfragen und Berichten mit eigenen Erfahrungen in Kuba.
Tobias Kriele lebte acht Jahre auf Kuba und promovierte im Jahr 2013 an der Universität zu Havanna in Philosophie. Von ihm gibt es drei Dokumentarfilme mit Kuba-Bezug („Zucker und Salz“, „Die Kraft der Schwachen“, „Wo der Himmel aufgeht“). Er ist aktiv in der Kuba-Solidarität und Redaktionsmitglied der Cuba Libre, der Zeitschrift der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba.
Veranstalter: Bremen-Cuba: Solidarität konkret, unterstützt von aufstehen Bremen, Bremer Friedensforum, DKP Bremen, Freidenker Landesverband Nord, Nachdenken in Bremen, Netzwerk Cuba, SDAJ Bremen-Oldenburg, VVN-BdA Bremen
Solidarität mit Kuba – jetzt!
Wenige Tage nach Beginn seiner zweiten Amtszeit setzte US-Präsident Donald Trump die Republik Kuba erneut auf die Liste „Staatliche Förderer des Terrorismus“ (State Sponsors of Terrorism). Mit diesem Schritt wurde der Weg freigemacht, die Schrauben der über 60-jährigen Wirtschaftsblockade gegen die sozialistische Inselrepublik bis zum Anschlag anzuziehen. Knapp ein Jahr später überfielen die Vereinigten Staaten die Bolivarische Republik Venezuela über Nacht und entführten deren Präsidenten Nicolás Maduro. Inzwischen wurde das Land mit dem größten Ölvorkommen der Welt zurück in die Einflusssphäre des US-Kapitals geholt. Gleichzeitig unterband Trump damit die Öllieferungen nach Kuba. Öllieferungen der Solidarität, die für die Verteidigung der kubanischen Revolution unverzichtbar sind. Hinzu kamen Ankündigungen von Strafmaßnahmen der USA gegenüber jeglichen Öllieferanten nach Kuba. Die Folgen: seit Dezember ist kein Tropfen Öl mehr in Kuba gelandet, der Strom und Lebensmittel müssen rationiert werden die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung verschlechtert sich dramatisch.
Die USA nehmen in völkerrechtswidriger Art und Weise das kubanische Volk als Geisel ihrer Blockadepolitik. Das Volk, die Revolution und ihre Errungenschaften brauchen unsere Solidarität mehr denn je. Lasst uns gemeinsam die kubanische Revolution verteidigen und rufen: Unblock Cuba!
HILFE für CUBA: Geldspenden
• Allgemein: Netzwerk Cuba e.V. (Berlin), GLS Bank, IBAN: DE28 4306 0967 1206 4415 00
• für Gesundheit: Förderverein Humanitäre Cuba Hilfe HCH, Sparkasse Dortmund, IBAN: DE52 4405 0199 0091 0160 36, Stichwort: Cuba-Projekte
• für Energie: Netzwerk Interred Cooperacion e.V. (Frankfurt/M.); Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE15 3702 0500 0007 6002 00, Stichwort Solar Cuba
Kontakt in Bremen: Martin Schmidt, Tel. 0421/4341852