Zur Bremer Rätepublik 10.1.1919 – 4.2.1919
Zur Aktualität einer Vergangenheit

Ausrufung der Bremer Räterepublik am 15. November 1918 vom Balkon des Bremer Rathauses. (Foto: Barth / Staatsarchiv)

von Gerhard Schäfer

Auch wenn die Geschichte der Bremer Räterepublik zwischen dem 10.1.1919 und dem 4.2.1919 nur eine relativ kurze Periode umspannt, ist sie trotzdem für die Geschichte Bremens und Deutschlands insgesamt von Bedeutung. Sie ist nämlich ein früher Versuch, im Kontext der Klassenkämpfe um den 9. November 1918 die bürgerlich-parlamentarisch-demokratische Republik zu einer proletarischen Revolution in Bremen weiterzuentwickeln. Dieser demokratisch- sozialistische Versuch einer politischen Alternative ist ohne die Vorgeschichte mindestens bis zum 4.August 1914, wenn nicht gar früher bis ins Deutsche Kaiserreich, nicht zu verstehen. Mein Schwerpunkt liegt auf der Geschichte der deutschen, z.T. auch internationalen und vor allem bremischen Arbeiterbewegung, deren Besonderheiten an vielen Stellen durchscheinen. Ich werde mich vor allem mit der historischen Problematik beschäftigen und – wo immer möglich – auf die sich geradezu aufdrängende Aktualität dieser Vergangenheit hinweisen, insbesondere in meinem Fazit. Weiterlesen… „Zur Bremer Rätepublik 10.1.1919 – 4.2.1919
Zur Aktualität einer Vergangenheit“

AK-Nahost Infos 2025-04-02

1. Bremen
– Do., 3.4. 2025 16:30 Uhr  Mahnwache für Palästina (Altes Rathaus)
– Do. 3.4. 19 Uhr, Michael Lüders, Krieg ohne Ende?  – Warum wir für Frieden im Nahen Osten unsere Haltung zu Israel ändern müssen. Kunstcafé Kränholm, Am Hohenm Ufer 35, 28757 Bremen, Anmeldung unter: Tel. 633739 oder info@lesumer-lesezeit.de, Eintritt: 10 Euro

– Fr. 4.4. 19:30 Uhr Film: „Where Olivetrees Weep – Wo Olivenbäume weinen“  im Theatersaal Zion, Kornstraße 31, 28201 Bremen
Ein Blick nach Palästina „Where Olive Trees Weep“ bietet einen schmerzhaften Einblick in die Kämpfe und den Widerstand des palästinensischen Volkes unter israelischer Besatzung. Es werden Themen wie Verlust, Trauma und das Streben nach Gerechtigkeit untersucht.Uralte Landschaften tragen tiefe Narben, da sie Zeuge der brutalen Realität von Landenteignungen, Vertreibungen, Inhaftierungen, Hauszerstörungen, Wasserentzug und der Verweigerung grundlegender Menschenrechte wurden. Doch durch den Schleier der Unterdrückung sehen wir auch die Widerstandsfähigkeit – tiefe Wurzeln, die das palästinensische Volk durch Jahrzehnte der Dunkelheit und zerstörter Leben getragen haben. weitere Infos: Weiterlesen… „AK-Nahost Infos 2025-04-02“

Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg – Argumentationspapier gegen Kriegspropaganda

Ich bin Rentnerin und mehr als 50 Jahre Gewerkschaftsmitglied. Wenn ich Zeit habe, gehe ich zu den Gewerkschaftsdemos und unterstütze meine ehemaligen Kolleginnen und Kollegen und ihre Forderungen nach mehr Geld und besseren Arbeitsbedingungen.

Dabei treffe ich öfter auf Leute, die sowohl mehr für sich als auch mehr für Aufrüstung fordern.

Die Arbeitgeberseite ist da eindeutig. Das sei Wunschdenken, sagen die Unternehmensverbände: „Kanonen oder Butter“ sei die Devise. Der Publizist Andreas Zumach meinte zu den Aufrüstungsbeschlüssen: „Wenn diese Pläne umgesetzt werden, kann man jede Sozial- und Klimapolitik, jede globale Armutsbekämpfung dauerhaft vergessen“.

Die Stellungnahme „Gewerkschaften gegen Aufrüstung“ liefert wichtige Argumente für die Diskussion mit Kolleginnen und Kollegen (Link).

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