Antrag Hessen zu Israel- CDU Bremen

Die „Drecksarbeit“ der Bremer CDU

Dem Gesetzentwurf des Landes Hessen zur Änderung von §130 StGB stimmte am 10. Juli 2026 im Bundesrat eine große Mehrheit der Landesregierungen zu, während sich die Länder mit Regierungsbeteiligung der Partei Die Linke, also Bremen und Meckelnburg-Vorpommern, bei der Abstimmung enthielten.

Der Bundesrat hatte am 10. Juli 2026 über einen Gesetzentwurf des Landes Hessen beraten , der die öffentliche Leugnung des sogenannten „Existenzrechts Israels“ unter Strafe stellen soll. Die Bremer CDU kommentierte die Enthaltung der Bremer Landesregierung wie folgt:

„Diese Enthaltung ist ein falsches Signal. Wir fragen uns, wie dieses Abstimmungsverhalten zustande gekommen ist und ob der jüngste Bundesparteitag der Linkspartei Bremens Haltung in dieser Frage beeinflusst hat“, erklärte Heiko Strohmann, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion. „Für uns ist klar: Das Existenzrecht Israels ist unverhandelbar und der Senat Bovenschulte muss sich klar dazu bekennen.“

Weiter behauptet Strohmann, die CDU stünde „fest an der Seite Israels“, womit er vermutlich die israelische Rüstungsindustrie meint, die sich nach dem gelungenen Praxistest im Gazastreifen – 73.000 Tote, 170.000 Verletzte und großflächige Verwüstungen der Infrastruktur – vor Aufträgen auch aus Deutschland nicht mehr retten kann. Dass laut Strohmann „in unserer Gesellschaft (…) kein Platz für Antisemitismus, Rassismus, Fremdenhass oder jegliche Form von Extremismus“ sei, wirkt mit Blick auf die deutschen Waffenlieferungen an die israelische Armee, die im Westjordanland den messianischen Extremismus der jüdischen Siedler, ihren antiarabischen Rassismus und ihren Fremdenhass tatkräftig unterstützt, wie das hohle Geschwätz einer Partei, die die NS-Vergangenheit führender CDU-Politiker wie Hans Globke, dem Kommentator der antisemitischen Nürnberger Rassegesetze, nie wirklich aufgearbeitet hat.

Mehr zur „Drecksarbeit am Recht“ Bundesrat und Israel in der Jungen Welt (Link)

Deutsche Idiotie: Keine Angst vor der Atombombe ?

Bremen nach Bombeneinschlag (KI-WM)

„Also ich persönlich habe mehr Angst davor, dass Putin den Krieg gewinnt als dass er die Atombombe zündet.“

Mit dieser Neuauflage der antikommunistischen Parole „Lieber tot als rot!“ brachte die ehemalige ZDF-Moderatorin und bekennende Christin Petra Gerster im März 2023 eine ganz besonders deutsche Idiotie gehörig auf den Punkt:
Wir haben Angst vor „Putin“, aber keine Angst vor der atomaren Vernichtung Europas. Weshalb wir so schnell wie möglich eine deutsche Bombe brauchen. Natürlich nur, damit wir weiter in Frieden leben können.

Mehr dazu unter https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10485: Im Zeitalter der Atomwaffen

Kämpferische Reden und blinde Flecken

Am 10. Juli hatten DGB und Einzelgewerkschaften unter dem Motto UNS REICHT’S! Bambule – Nein zum Sozialabbau und zur permanenten Abwertungspolitik auf dem Bremer Marktplatz mobilisiert. Es kamen eine ganze Menge Menschen, die lautstark ihren Protest gegen die aktuelle Politik der Bundesregierung kundtaten. In einzelnen Redebeiträgen wurde gezeigt, was die Sparpolitik der CDU/SPD-Regierung in vielen Bereichen für katastrophale Folgen haben wird.

Vollkommen unverständlich ist es, dass mit keinem Wort die immensen Rüstungsausgaben angeprangert wurden.  Alle BürgerInnen wissen doch aus eigener Erfahrung, dass ein Euro nur einmal ausgegeben werden kann. Und im Moment ist nicht zu übersehen, dass die Milliarden nicht für Soziales ausgegeben werden, sondern für eine beispiellose Aufrüstung. Weiter lesen… „Kämpferische Reden und blinde Flecken“

RUSSLAND IST NICHT UNSER FEIND Veranstaltung /Diskussion des Bremer Friedensforum am 14.07. um 18 Uhr Villa Ichon

Russland ist nicht unser Feind!

Wir sagen: Russland ist nicht unser Feind.

Wir lehnen es ab, die Welt in Freund und Feind zu unterteilen.

Wir wollen Frieden.

Wir haben Angst vor denen, die Russland die Feinschaft erklären.

Wir haben Angst vor denen, die Russland den Krieg erklären.

Es wäre nicht das erste Mal.

Doch es wäre das letzte Mal.

Darüber wollen wir reden.

Wann: 14. Juli 2026 um 18.00 Uhr

Wo: Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen

Veranstalter: Bremer Friedensforum

13.7. Pistorius in Bremerhaven

„Am Montag, den 13. Juli 2026 vom 13:15 Uhr bis 15:00 Uhr, wird der Bundesminister der Verteidigung, Boris Pistorius, die Marineoperationsschule (MOS) in Bremerhaven besuchen. (…) Medienvertretende sind zum Pressetermin „Verteidigungsminister Pistorius besucht Marineoperationsschule in Bremerhaven“ eingeladen. Für die weitere Planung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten. Beim Einlass wird eine Personen- und Technikkontrolle durch die Feldjäger durchgeführt. Wir bitten um Verständnis für diese Sicherheitsmaßnahme.“ Wir protestieren und rufen auf : Kommt um 12.30 Uhr zur Admiral-Brommy-Kaserne nach Bremerhaven