Fabian Scheidler –
Friedenstüchtig (Interview und Diskussion)

Auf Einladung von DiEM25 und dem Bremer Friedensforum gastiert der freie Journalist und Autor Fabian Scheidler („Das Ende der Megamaschine“ u.a.) am Montag, 2. März 2026 um 19:00 Uhr in Bremen (Saal Heinrichstraße 11) , um über sein aktuelles Buch „Friedenstüchtig – wie wir aufhören können, unsere Feinde selbst zu schaffen“ und Strategien gegen die immer mehr um sich greifende, fatale Kriegslogik zu debattieren. Scheidlers Analysen zeichnen sich durch profunde Recherche, sprachliche Klarheit und eine große Kenntnis historischer, philosophischer und ökonomischer Zusammenhänge aus.

Fabian Scheidler wird interviewt von Barbara Heller (Bremer Friedensforum) und Benja Lauterbach (Diem 25). Weiterlesen… „Fabian Scheidler –
Friedenstüchtig (Interview und Diskussion)“

Offener Brief aus Brüssel
zum 4. Kriegsjahr in der Ukraine

M. v.d. Schulenburg
Foto: EU-Parlament

Dass wir Europäer von Jekaterinburg im Ural bis Lissabon am Atlantik in den letzten vier Jahren nicht in der Lage waren, den Ukrainekrieg durch eine friedliche Lösung zu beenden, ist eine große Schande. Und dass dieser Krieg nun in sein fünftes Jahr geht, ohne dass sich eine diplomatische Perspektive abzeichnet, ist ein Versagen unserer politischen Eliten.

Wir müssen endlich zur Vernunft kommen; der europäische Kontinent braucht Frieden. Das kann nur gelingen, wenn die EU‑Europäer wieder mit den russischen Europäern sprechen und anerkennen, dass es auf unserem Kontinent nur einen Frieden geben kann – einen gemeinsamen Frieden. Die Amerikaner verhandeln bereits ohne uns. Doch Frieden in Europa ist in erster Linie unsere gemeinsame europäische Verantwortung: die der EU ebenso wie die Russlands.

Mehr dazu von Michael von der Schulenburg, Mitglied des Europäischen Parlaments: „Europa braucht Mut zum Frieden“ (PDF, Link)

 

Die Bundeswehr will von der israelischen Armee lernen

Ein israelischer Pilot und ein deutscher Pilot vor einer israelischen F-16 auf dem Fliegerhorst Nörvenich. Foto: IMAGO / Björn Trotzki

Der Inspekteur des Heeres, Christian Freuding, freut sich und gibt nach einem Besuch in Israel bekannt, dass Bundeswehr und Israels Armee eine engere Zusammenarbeit anstreben.

Was kann man von der Israelischen Armee lernen? Missachtung der UNO? Zerstörung von Schulen und Krankenhäusern? Aushungern der Zivilbevölkerung? Völkermord?

Noch etwas: Die Israelische Armee soll der Bundeswehr helfen, Frauen ins Militär zu integrieren. Das brauchen wir dringend in der BRD. Deutschland will stärkste Militärmacht in Europa werden. Da reicht die milliardenschwere Aufrüstung nicht. Da müssen auch die Frauen mitran.

Zusätzlich will die Bundeswehr auch lernen, wie sie die Reservisten besser heranziehen kann. Israel hat für den Krieg gegen das palästinensische Volk Hunderttausende von Reservisten rekrutiert. Die Bundeswehr, die mit einem Krieg gegen Russland rechnet, bei dem täglich 1000 Tote und Verletzte erwartet werden, will die Zahl der Reservisten deutlich steigern.

Mehr dazu: jungeWelt (Link)