Die Drone-Days 2026 –
Aus der norddeutschen Tiefebene in die Kriegsgebiete dieser Welt

Symbolbild (Quelle: WP)

Die Drone Days 2026 präsentieren sich wie ihre Vorgängerveranstaltungen 2025 und 2024 als „Messe, die keine Messe ist“. Sie kommt, wie heute üblich, flott daher als Event „engagierter Akteurinnen und Akteure“, die angetreten sind, „die Faszination für Drohnentechnologie und die starke norddeutsche Community“ zu bündeln.

„Ursprünglich als norddeutsches Drohnen-Event geplant, zeigte sich bereits in den ersten Gesprächen und der Planungsphase, dass das Bedürfnis viel größer war – die Community wollte mehr, internationaler denken, sich vernetzen und gemeinsam wachsen.“ Und wo wächst es sich gerade am besten? Genau. Bei der „europäischen Verteidigung“ (Stark Defence) „zum Schutz unserer Demokratien“ (Helsing), also in einem Kriegsgeschäft, bei dem wie in der Russischen Föderation nicht oder nur am Rande von Krieg geredet werden darf. Weiter lesen… „Die Drone-Days 2026 –
Aus der norddeutschen Tiefebene in die Kriegsgebiete dieser Welt“

Rekrutenvereidigung – mit Klartext


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Der Schriftsteller und Orientalist Navid Kermani hat am 20.07.2026 eine ungewöhnliche Rede anlässlich der Vereidigung von Bundeswehrrekruten gehalten, in der er – in Anwesenheit von Verteidigungsminister Pistorius – mit Bundeskanzler Merz hart ins Gericht geht – unbedingt sehenswert!

Dazu ein Kommentar:

Lässt ein Bundesverteidigungsminister, zumal einer wie Boris Pistorius, bei einer Rekrutenvereidigung im Berliner Bendlerblock einen Schriftsteller ans Rednerpult, ohne vorher mit ihm besprochen zu haben, in welche Richtung dessen Rede gehen, was also betont und wer besonders angegriffen werden soll? Kaum vorstellbar.

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Hilfe in Not?
In West-Asien lange nicht für alle…

Israel behindert jede Hilfe für die Bewohner in Gaza – ein Arzt berichtet über die Schwierigkeiten und Schikanen, die er bei zwei Einsätzen in den Krankenhäusern von Gaza erlebt hat.

Interview mit dem Arzt Dr. Fadi Shukfeh, veröffentlicht von der unabhängigen Nachrichtenplattform Weltnetz TV hier (Link zur Website) .

Michael Lüders- Alle Macht den Superreichen?

Viele Menschen in der Friedensbewegung kennen Michael Lüders von seinen Vorträgen,  Videoauftritten und Buchveröffentlichungen (zuletzt: Drecksarbeit? Israel, Amerika und der  imperiale Größenwahn im Nahen Osten).

Den folgenden Videobeitrag beginnt er mit der Frage,  wer, wie und mit welchem Ziel unser Denken bezüglich Krieg und Frieden beeinflusst. Er  konstatiert, dass es nur wenige Stimmen gibt, die nicht für Kriegstüchtigkeit und  Kriegsvorbereitung werben. Trotz gegenteiliger, meist eindeutiger, Faktenlage würden uns immer  wieder die gleichen (falschen) Einschätzungen eingehämmert. Diesem betreuten Denken könnten  wir kaum entkommen.

Selberdenken sei nicht erwünscht. Mit dem Selberdenken käme man  vielleicht auf so dumme Gedanken wie zu fragen, wem denn eigentlich die ganze  Kriegspropaganda nützt. Diese „dummen Gedanken“ denkt Lüders weiter und bietet uns einen  Spaziergang durch Geschichte und Philosophie an, in dem es um Kapitalismus und Imperialismus  geht.

Er zitiert Hilferding, Marx, Luxemburg und Lenin und kommt zur begründeten Überzeugung  des französischen Sozialisten Jean Jaurès (1914 ermordet): Der Kapitalismus trägt in sich den  Krieg wie die Wolke den Regen.

Zu finden ist der Vortrag auf der Website von Michael Lüders (Link)