Deutsche Drohnen, ukrainischer Krieg – und wer davon profitiert

Grafik: sergey-koznov-unsplash

Ein Dossier, veröffentlicht
von Arno Gottschalk

Link zum Dossier

Der Ukraine-Krieg hat die Drohne zur Schlüsselwaffe des 21. Jahrhunderts gemacht. Ein neues Dossier des Erhard-Eppler-Kreises zeigt: Deutsche Rüstungsunternehmen sind mittendrin – als Lieferanten, als Lernende und als Profiteure.

Was 2022 als humanitäre Ertüchtigungshilfe begann, ist heute ein strukturiertes Koproduktionsverhältnis, in dem deutsche Firmen ukrainische Kampferfahrung mit eigener Fertigungskapazität verbinden – und die Bundeswehr beide Seiten als Modernisierungsimpuls nutzt.

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Palästinawoche 20.4.-23.4. Universität Bremen –
Auftakt am 20.4. mit Dr. Shir Hever

Vom 20.-23. April täglich ab 14:00 Uhr im @communitas.hb (Bibliothekstr. 4a)

Es gibt Infomaterial, moderierte Diskussionsrunden – oder einfach Raum zum Austausch!

Jeden Abend um 18:30 Uhr findet eine Veranstaltung zu verschiedenen Themen rund um Palästina und den akademischen Boykott statt.

Den Anfang macht am Montagabend (20.4.) ab 18:30 Uhr ein Vortrag mit Politik- und Wirtschaftswissenschaftler Dr. Shir Hever zum Thema „Die Ökonomie des Genozids in Gaza“.

Man darf gespannt sein, ob im Vortrag auch die bremische Rüstungsindustrie und ihre Export-Produkte eine Rolle spielen werden.

Soziale Verteidigung – Ein Dossier

Eine Besprechung von Michael Wüst (DFG-VK Bremen-Niedersachsen)

In fast allen politischen Zusammenhängen, ist die Idee der militärischen Konfliktlösung allgegenwärtig. Die Ansätze unterscheiden sich nur dadurch, dass man im konservativen und rechten Spektrum „die Macht des Stärkeren“ als Legitimation anerkennt, im bürgerlichen und linken Kontext beruft man sich dagegen auf das Völkerrecht, das militärisches Handeln für den Fall der Landesverteidigung für legitim hält.

Demgegenüber steht ein pazifistischer Ansatz. „Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.« Diesen Grundsatz muss jedes Mitglied der DFG-VK unterschreiben. Zugrunde liegt, dass die „Würde des Menschen unantastbar“ ist und das „Recht auf Leben“ Werte sind, die unbedingt zu gelten haben. Das bedeutet, jeder Mensch muss selbst entscheiden können, ob sie / er im Notfall ihr / sein Leben einsetzt, um bestimmte Werte, Bedingungen oder Güter zu verteidigen.

In dem Dossier (https://wissenschaft-und-frieden.de/dossier/soziale-verteidigung-aufbauen/) der Zeitschrift „Wissenschaft und Frieden“ wird das Thema „soziale Verteidigung“ vorgestellt und aus unterschiedlichen Blickwinkeln besprochen. Weiterlesen… „Soziale Verteidigung – Ein Dossier“