
Wir dokumentieren eine Stellungnahme der „Jüdischen Stimme“ zum Thema Die Linke in Berlin
Seit dem Wahlsieg der Linkspartei in Berlin am 20.09. hat das Geschrei in Presse und Politik kaum aufgehört. Dass die Partei mit 25,7% stärkste Kraft wurde, trotz wochenlanger medialer Hetze gegen sie, hat im politischen Mainstream zu einer Kernschmelze geführt. Es ist ein gutes Zeichen, dass die Berliner:innen sich nicht von den altbekannten rassistischen „Antisemitismusdebatten“ täuschen ließen und für die längst überfällige Vergesellschaftung von Wohnraum stimmten – und angesichts der zunehmenden Polizeigewalt und Wohnungsnot auch kaum verwunderlich.
Die Hysterie über die misslungene Hetzkampagne ist umso lauter: Der israelische Botschafter Prosor, für seine ständigen Einmischungen längst bekannt, Weiter lesen… „Seit dem Wahlsieg der Linkspartei in Berlin am 20.09. hat das Geschrei…“
Schülerinnen und Schüler demonstrieren mit dem nächsten Schulstreik am 25.9., dass sie nicht bereit sind, zu töten und sich töten zu lassen. Die Bundeswehr ist allerdings nicht bereit, das zu akzeptieren. Obwohl nur wenige Hundert sich bei der ersten Abfrage für den Wehrdienst bereit erklärt haben, werden jetzt schon Tausend junge Menschen, die nicht zum Bund wollen, zur Musterung eingeladen. So ignoriert die Bundeswehr die Wünsche der jungen Menschen nach einer Zukunft, in der sie friedlich lernen und leben kann.


Die Palästinensische Gemeinde Bremen und Umgebung e. V. hatte am 5. September in einem großen Kreis auf dem Bremer Marktplatz über 2000 Paar Schuhe mit Bildern und erklärenden Texten aufgestellt.