Buchtipp für den Frieden: Warum ich niemals…

Wir dokumentieren die Buchempfehlung einer unserer Leserinnen, die an den Sozialverband Deutschland (SoVD) geschrieben hat.

Liebe [SoVD – ]Redaktion,

auf Seite 18 Unterhaltung [ihrer Mitgliederzeitschrift] wird das Buch „Wofür ich immer kämpfen würde“ von Simon Engel vorgestellt .

Ich möchte dieses Buch nicht gewinnen!

Mein Buchtipp für Sie ist „Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde“ von Ole Nymoen [(Link)], einem Spiegel Bestseller-Autor. Ein starkes Plädoyer gegen den Kriegseinsatz.

Dies schreibe ich Ihnen als Tochter eines Vaters, der 1942 nach Russland musste und mit einer 100igen Behinderung ein total verändertes Leben ertragen und meistern musste – und wir als Familie mit ihm.

Mit freundlichen Grüßen
Ursula Sundmacher

[PS: Falls es jemanden interessiert: Die Buchwerbung der SoVD findet sich hier (Link) – vielleicht möchte es ja jemand Frau Sundmacher nachmachen und dem SoVD dazu schreiben: info@sovd-hh.de (Redaktion BFF).]

Geheimdienst-Reform: Jurist Rolf Gössner warnt vor einer „Lizenz zu Einbruch und Sabotage“

In der Wochenzeitschrift Der Freitag ordnet der Jurist Rolf Gössner die geplante „Geheimdienst-Reform“ ein:

„Bis Ende des Jahres soll der Bundestag eine Reform der Nachrichtendienste beschließen. Bundesverfassungsschutz und BND sollen zu „echten Geheimdiensten“ werden. Der 700-seitige Gesetzentwurf der Bundesregierung zeigt, was der Republik droht.

Gleich vorweg: Hier ist keine rechtsstaatliche Zähmung der Nachrichtendienste geplant, wie sie eigentlich dringend nötig wäre. Sondern eine hochproblematische Entgrenzung der Nachrichtendienste, verbunden mit einem veritablen Tabubruch. Das Bundesinnenministerium schreibt voller Stolz von der „umfangreichsten und grundlegendsten Überarbeitung der gesetzlichen Grundlagen von Bundesnachrichtendienst und Bundesamt für Verfassungsschutz in der bundesdeutschen Geschichte“. Weiter lesen… „Geheimdienst-Reform: Jurist Rolf Gössner warnt vor einer „Lizenz zu Einbruch und Sabotage““

Rüstungsstandort an der Weser –
Erfolgsgeschichten aus Bremen?

Schon 2011 haben zahlreiche Aktive die Veröffentlichung „Erfolgsgeschichten aus Bremen? Rüstungsstandort an der Weser – Produktion, Forschung und Perspektiven“ veröffentlicht.

Nach wie vor in Teilen aktuell, mit vielen grundsätzlichen Beiträgen – leider wäre eine Aktualisierung nicht schmaler, eher im Gegenteil.

Download der Veröffentlichung (Link)

Gerhard Hanloser: „Linker Antisemitismus“ – Zur Kritik eines Kampfbegriffs

Eine Buchempfehlung von Bernd Fischer

Gerhard Hanloser gilt nach mehreren Veröffentlichungen wie „Krise und Antisemitismus. Eine Geschichte in drei Stationen von der Gründerzeit über die Weltwirtschaftskrise bis heute“ (2003), „Sie waren die Antideutschesten der deutschen Linken“ (2004) und „Die andere Querfront – Skizzen des antideutschen Betrugs“ (2019) als profunder Kenner der überwiegend westdeutschen linken Szene, die es geschafft hat, sich in endlosen Kämpfen um eine korrekte – soll heißen: unangreifbare – Position zur deutschen Geschichte, zum Staat Israel und zum Zionismus zu zerfleischen.

Viele sind dabei auf der Strecke geblieben, manche haben es zu gut dotierten Positionen im Staats- und Wissenschaftsbetrieb gebracht. Sie können als Richter über andere auftreten, wobei der sogenannte „linke Antisemitismus“ als schärfste Waffe gegen jede Form antiimperialistischer Kritik an der Politik des Staates Israel gilt. Weiter lesen… „Gerhard Hanloser: „Linker Antisemitismus“ – Zur Kritik eines Kampfbegriffs“

Soziale Verteidigung – Ein Dossier

Eine Besprechung von Michael Wüst (DFG-VK Bremen-Niedersachsen)

In fast allen politischen Zusammenhängen, ist die Idee der militärischen Konfliktlösung allgegenwärtig. Die Ansätze unterscheiden sich nur dadurch, dass man im konservativen und rechten Spektrum „die Macht des Stärkeren“ als Legitimation anerkennt, im bürgerlichen und linken Kontext beruft man sich dagegen auf das Völkerrecht, das militärisches Handeln für den Fall der Landesverteidigung für legitim hält.

Demgegenüber steht ein pazifistischer Ansatz. „Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.« Diesen Grundsatz muss jedes Mitglied der DFG-VK unterschreiben. Zugrunde liegt, dass die „Würde des Menschen unantastbar“ ist und das „Recht auf Leben“ Werte sind, die unbedingt zu gelten haben. Das bedeutet, jeder Mensch muss selbst entscheiden können, ob sie / er im Notfall ihr / sein Leben einsetzt, um bestimmte Werte, Bedingungen oder Güter zu verteidigen.

In dem Dossier (https://wissenschaft-und-frieden.de/dossier/soziale-verteidigung-aufbauen/) der Zeitschrift „Wissenschaft und Frieden“ wird das Thema „soziale Verteidigung“ vorgestellt und aus unterschiedlichen Blickwinkeln besprochen. Weiter lesen… „Soziale Verteidigung – Ein Dossier“