Soziale Verteidigung – Ein Dossier

Eine Besprechung von Michael Wüst (DFG-VK Bremen-Niedersachsen)

In fast allen politischen Zusammenhängen, ist die Idee der militärischen Konfliktlösung allgegenwärtig. Die Ansätze unterscheiden sich nur dadurch, dass man im konservativen und rechten Spektrum „die Macht des Stärkeren“ als Legitimation anerkennt, im bürgerlichen und linken Kontext beruft man sich dagegen auf das Völkerrecht, das militärisches Handeln für den Fall der Landesverteidigung für legitim hält.

Demgegenüber steht ein pazifistischer Ansatz. „Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.« Diesen Grundsatz muss jedes Mitglied der DFG-VK unterschreiben. Zugrunde liegt, dass die „Würde des Menschen unantastbar“ ist und das „Recht auf Leben“ Werte sind, die unbedingt zu gelten haben. Das bedeutet, jeder Mensch muss selbst entscheiden können, ob sie / er im Notfall ihr / sein Leben einsetzt, um bestimmte Werte, Bedingungen oder Güter zu verteidigen.

In dem Dossier (https://wissenschaft-und-frieden.de/dossier/soziale-verteidigung-aufbauen/) der Zeitschrift „Wissenschaft und Frieden“ wird das Thema „soziale Verteidigung“ vorgestellt und aus unterschiedlichen Blickwinkeln besprochen. Weiterlesen… „Soziale Verteidigung – Ein Dossier“

Deutschland und Israel stehen nach dem Genozid in Gaza an einem moralischen Abgrund

Arn Strohmeyers neues Buch über den „Verrat am Holocaust“ / Mit kritischen Illustrationen von Harm Bengen

Wenn man den Holocaust richtig versteht, kann man nur eine universelle Lehre aus ihm ableiten: So etwas darf Menschen – egal welcher Hautfarbe, Nation, Religion oder Weltanschauung – nie wieder passieren. Israel hat sich an dieses Vermächtnis des Holocaust nie gehalten: Das „Nie wieder!“ galt nur für Juden. Außerdem hat der zionistische Staat den Holocaust schon sehr früh für seine politischen, wirtschaftlichen, militärischen und propagandistischen Ziele instrumentalisiert. Der israelische Holocaust-Historiker Omer Bartov sagt sogar, dass Israel diesen Genozid als Rechtfertigung für Unmenschlichkeit benutzt. Weiterlesen… „Deutschland und Israel stehen nach dem Genozid in Gaza an einem moralischen Abgrund“

Die neue US-Militärstrategie

Die Behauptung, „Putin“ werde nach einem Sieg über die Ukraine auch die NATO, also Deutschland, also „uns alle“ angreifen, ist älter als der Ukrainekrieg. Als russophobes Phänomen ist sie ungleich älter als Friedrich Merz, der seine politische Prägung im Kalten Krieg des letzten Jahrhunderts erhielt, als alle Wege des Kommunismus nach Moskau führten und „der Iwan“ täglich vor westdeutschen Türen lauerte.

Kein Wunder also, dass dem langen Fritz, der schon mit 17 der CDU beitrat, die Sprache einer Partei, die nach 1945 als Auffangbecken alter Nazis diente, so flüssig von den Lippen geht. Auf dem CSU-Parteitag im Dezember 2025 wusste er über „Putin“ zu berichten: Weiterlesen… „Die neue US-Militärstrategie“

Buchvorstellung: Friedenspolitik in Bremen – Hartmut Drewes – Für eine Welt ohne Krieg und Gewalt

Buchvorstellung am 5. Februar 2026 um 18 Uhr in der Stadtbibliothek Bremen, Wall-Saal, Am Wall 201.

[Update: Ein Video-Bericht über die Veranstaltung ist auf YouTube zu finden: Link Danke an Georg!]

Entlang des Lebens von Hartmut Drewes haben Barbara Alms und Gerhard Schäfer gemeinsam mit Anderen sich die Mühe gemacht,  ein Bild der Friedensbewegung in Bremen über mehrere Jahrzehnte nachzuzeichnen.

Das Buch „Friedenspolitik in Bremen. Hartmut Drewes – Für eine Welt ohne Krieg und Gewalt“ nimmt den Tod von Hartmut Drewes zum Anlass für eine Bestandsaufnahme und kritische Reflexion der Bremer Friedenspolitik in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen und geopolitischer Verschiebungen.

Hartmut Drewes (1939–2025) Weiterlesen… „Buchvorstellung: Friedenspolitik in Bremen – Hartmut Drewes – Für eine Welt ohne Krieg und Gewalt“

Neujahrsbotschaft von Michael von der Schulenburg:
In 2026 müssen die Weichen wieder auf Frieden gestellt werden

Wir dokumentieren: Michael von der Schulenburg äußert besorgniserregende Gedanken zu den geopolitischen Entwicklungen des Jahres 2026, insbesondere zur illegalen US-Militäroperation gegen Venezuela und den aggressiven Drohungen von Präsident Trump gegen mehrere Staaten. Er kritisiert die globale Politik, die zunehmend von Krieg und Waffen geprägt ist, während das Völkerrecht ignoriert wird. Besonders scharf geht er auf die deutsche Regierung unter Kanzler Merz ein, der einen direkten Krieg mit Russland anstrebe und Verhandlungen ablehne. Der Autor prangert auch die Doppelmoral des Westens an.

Trotz dieser düsteren Lage stellt eine Gruppe um den Autor einen Friedensvorschlag zur Beendigung des Ukrainekrieges vor, der die Ukraine als souveränen Staat sichern, Hoffnung für die betroffenen Menschen geben und eine gesamteuropäische Friedensordnung schaffen soll. Der Vorschlag unterscheidet sich durch konkrete, richtungsweisende Ziele und fordert die Politik auf, eine realistische Friedenslösung anzustreben.

Hier der Brief von M. Schulenburg sowie der Link zum Verhandlungsvorschlag: Weiterlesen… „Neujahrsbotschaft von Michael von der Schulenburg:
In 2026 müssen die Weichen wieder auf Frieden gestellt werden“