Weser Art-Galerie im Weserpark
Do, 21. Mai – Fr, 26. Juni
Mo. – Sa.: 11 Uhr – 18 Uhr / Eintritt frei!
Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 21. Mai um 18 Uhr
„Frieden durch Kultur“ (Nicolaj Roerich)
Vom 21. Mai – 26. Juni wird in der Art-Galerie des Einkaufszentrums Weserpark eine große Ausstellung der Deutschen Roerich-Gesellschaft präsentiert. Im Mittelpunkt steht das Leben und Wirken des russischen Malers, Forschers und Friedensaktivisten Nicolaj Roerich (1874-1947).
Roerich lebte bis 1916 in Russland, danach in Skandinavien, Paris und den USA und ab 1928 in Indien. Philosophisch wie künstlerisch forschte er nach den gemeinsamen Wurzeln von russischer und asiatischer Kultur, nach den Verbindungen von Christentum, Buddhismus und Hinduismus – und war überzeugt, dass Frieden möglich ist, wenn sich die Menschen ihrer gemeinsamen kulturellen Wurzeln bewusst würden – sein großes Lebensmotto war ‚Frieden durch Kultur‘. Roerich hinterließ u. a. über 7.000 farbintensive Gemälde, war Begründer des 1935 geschlossenen internationalen Roerich-Pakts zum Schutz von Kulturgütern und war dreimal für den Friedensnobelpreis nominiert worden.
Der Verein Deutsch_Russische Friedens_Tage Bremen unterstützt diese friedenspolitisch und künstlerisch interessante Ausstellung auch mit eigenen Beiträgen. Zum Beispiel: Vortrag von Barbara Alms mit dem Titel: „Nicolaj Roerich: Das malerische Werk – Kunsthistorische Annäherungen“ am Donnerstag, 28. Mai um 19 Uhr im Bürgerhaus Weserterrassen, Osterdeich 70 b
Das ausführliche Begleitprogramm zu dieser Ausstellung ist auf der Homepage des DRFT verfügbar.
Hinweis: Am 28.5. ab 19 Uhr stellt Barbara Alms den Künstler in einem Vortrag vor:
Das malerische Werk
Do, 28. Mai 2026, 19 Uhr
Bürgerhaus Weserterrassen, Osterdeich 70b
"[…]war überzeugt, dass Frieden möglich ist, wenn sich die Menschen ihrer gemeinsamen kulturellen Wurzeln bewusst würden.[…]"
Nikolaj hat es trotz oder gerade wegen seiner Privilegierung offenbar nie geschafft, die richtigen Fragen zu stellen. Obwohl andere Autoren die wahren Gründe für Krieg längst herausgearbeitet haben, glaubt er noch immer, Frieden sei eine Frage individuellen oder kollektiven Bewusstseins. Es ist eine Schande. Hätte er sich doch besser mit Macht und Herrschaft, Gesellschaftsdynamiken und dem antiken Griechenland statt Esoterik und Russland beschäftigt. Dann würde er vielleicht verstehen, wie falsch und nutzlos seine Annahmen sind. Aus Kultur und Bewusstsein jedenfalls entsteht Frieden nicht, das ist gesichertes Wissen.