Michael Lüders- Alle Macht den Superreichen?

Viele Menschen in der Friedensbewegung kennen Michael Lüders von seinen Vorträgen,  Videoauftritten und Buchveröffentlichungen (zuletzt: Drecksarbeit? Israel, Amerika und der  imperiale Größenwahn im Nahen Osten).

Den folgenden Videobeitrag beginnt er mit der Frage,  wer, wie und mit welchem Ziel unser Denken bezüglich Krieg und Frieden beeinflusst. Er  konstatiert, dass es nur wenige Stimmen gibt, die nicht für Kriegstüchtigkeit und  Kriegsvorbereitung werben. Trotz gegenteiliger, meist eindeutiger, Faktenlage würden uns immer  wieder die gleichen (falschen) Einschätzungen eingehämmert. Diesem betreuten Denken könnten  wir kaum entkommen.

Selberdenken sei nicht erwünscht. Mit dem Selberdenken käme man  vielleicht auf so dumme Gedanken wie zu fragen, wem denn eigentlich die ganze  Kriegspropaganda nützt. Diese „dummen Gedanken“ denkt Lüders weiter und bietet uns einen  Spaziergang durch Geschichte und Philosophie an, in dem es um Kapitalismus und Imperialismus  geht.

Er zitiert Hilferding, Marx, Luxemburg und Lenin und kommt zur begründeten Überzeugung  des französischen Sozialisten Jean Jaurès (1914 ermordet): Der Kapitalismus trägt in sich den  Krieg wie die Wolke den Regen.

Zu finden ist der Vortrag auf der Website von Michael Lüders (Link)

NATO erhält Westfälischen Friedenspreis 2026 – Eine dystopische Farce

Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die NATO – eine dystopische Farce, die aus Orwells 1984 oder Huxleys Buch über die Oligarchenherrschaft  stammen könnte.

Müsste eine Verleihung eines Friedenspreises utopische, positive Perspektiven aufzeigen wie Diplomatie zwischen Staaten, Abrüstung und ein friedliches Nebeneinander mit Respekt vor den Befürchtungen und Wünschen aller Staaten und der dort lebenden Menschen, wird hier normales, menschliches Empfinden ins Gegenteil verkehrt. Abschreckung und Abschreckungsspirale durch Waffenproduktion, Frieden schaffen nur mit Waffen, geschichtliche Erfahrungen (1. und 2. Weltkrieg, Hiroshima …) ignorieren oder das Gegenteil behaupten. Schulden machen für Waffenproduktion, Waffen in Krisengebiete exportieren, den Sozialstaat dafür weiter schreddern. Weiter lesen… „NATO erhält Westfälischen Friedenspreis 2026 – Eine dystopische Farce“

Nicht egal

Es ist nicht egal, was du tust – es macht einen Unterschied, ob du Waffen und Kriegsmaterial baust, oder ob du Güter für den Frieden baust.

Bremen nach Bombeneinschlag (KI-WM)

Mehr dazu (Auswahl):

Hinweis: Praktische Anhänger für Türgriffe oder anderes gibt es beim Bremer Friedensforum (info@bremerfriedensforum.de) Weiter lesen… „Nicht egal“

Antrag Hessen zu Israel- CDU Bremen

Die „Drecksarbeit“ der Bremer CDU

Dem Gesetzentwurf des Landes Hessen zur Änderung von §130 StGB stimmte am 10. Juli 2026 im Bundesrat eine große Mehrheit der Landesregierungen zu, während sich die Länder mit Regierungsbeteiligung der Partei Die Linke, also Bremen und Meckelnburg-Vorpommern, bei der Abstimmung enthielten.

Der Bundesrat hatte am 10. Juli 2026 über einen Gesetzentwurf des Landes Hessen beraten , der die öffentliche Leugnung des sogenannten „Existenzrechts Israels“ unter Strafe stellen soll. Die Bremer CDU kommentierte die Enthaltung der Bremer Landesregierung wie folgt:

„Diese Enthaltung ist ein falsches Signal. Wir fragen uns, wie dieses Abstimmungsverhalten zustande gekommen ist und ob der jüngste Bundesparteitag der Linkspartei Bremens Haltung in dieser Frage beeinflusst hat“, erklärte Heiko Strohmann, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion. „Für uns ist klar: Das Existenzrecht Israels ist unverhandelbar und der Senat Bovenschulte muss sich klar dazu bekennen.“

Weiter behauptet Strohmann, die CDU stünde „fest an der Seite Israels“, womit er vermutlich die israelische Rüstungsindustrie meint, die sich nach dem gelungenen Praxistest im Gazastreifen – 73.000 Tote, 170.000 Verletzte und großflächige Verwüstungen der Infrastruktur – vor Aufträgen auch aus Deutschland nicht mehr retten kann. Weiter lesen… „Antrag Hessen zu Israel- CDU Bremen“