Roger Waters (Pink Floyd) und Mona Miari haben einen Klassiker der Gruppe Pink Floyd neu aufgenommen und in aktuellen Kontext gestellt¹ – in die Frage, ob man zu gegenwärtigen Verbrechen schweigen kann. Da der Clip im Original auf Englisch bzw. Arabisch ist, haben wir deutsche Untertitel hinzugefügt.
Wer etwas tun möchte, kann sich vielfältig engagieren – eine besonders einfache Möglichkeit ist, mit der Familie, Freunden, Arbeitskolleg:innen über das Thema zu sprechen.
Noch einfacher: Zum Beispiel an Medico International zu spenden, die sich vor Ort engagieren: Website Medico Deutschland (Link)
¹ Das Original des Musikvideos und viele Hintergrundinformationen gibt es hier (Link).

„Am Montag, den 13. Juli 2026 vom 13:15 Uhr bis 15:00 Uhr, wird der Bundesminister der Verteidigung, Boris Pistorius, die Marineoperationsschule (MOS) in Bremerhaven besuchen. (…) Medienvertretende sind zum Pressetermin „Verteidigungsminister Pistorius besucht Marineoperationsschule in Bremerhaven“ eingeladen. Für die weitere Planung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten. Beim Einlass wird eine Personen- und Technikkontrolle durch die Feldjäger durchgeführt. Wir bitten um Verständnis für diese Sicherheitsmaßnahme.“
Sozialabbau und Militarisierung schreiten voran. Am 10.7. will der Bundestag über die Zukunft der Gesundheitsversorgung abstimmen. Rente, Pflege, Gesundheit, Infrastruktur, Bildung… die Aufzählung der Kürzungsorgien ist lang. Ausnahmen gibt es nur für Rüstung und Bundeswehr. Das erfordert unseren Widerstand. Das Bremer Friedensforum unterstützt die Kundgebung, um gegen den weiteren Abbau des Sozialstaats zu protestieren.
Fünf junge Menschen werden beschuldigt, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben. Sie sind bei der Niederlassung der israelischen Rüstungsfirma Elbit Systems in Ulm eingebrochen, um auf die Verbrechen Israels in Gaza aufmerksam zu machen. Sie verweisen auf die Verantwortung von Elbit Systems für die systematischen Kriegsverbrechen. Das Gericht hat beschlossen, nicht zu dem Hintergrund und den Begründungen der Angeklagten zu ermitteln. Die Ermordung von mehr als 21 000 Kindern und Jugendlichen spielt für das Gericht keine Rolle. Ebenso wenig wie die Ankündigung der Fortsetzung des israelischen Genozids.