1000e Paar Schuhe mahnen an die Ermordeten in Gaza

Die Palästinensische Gemeinde Bremen und Umgebung e. V. hatte am 5. September in einem großen Kreis auf dem Bremer Marktplatz über 2000 Paar Schuhe mit Bildern und erklärenden Texten aufgestellt.

Jedes Paar Schuhe ein Symbol für ihre ermordeten, verletzten, gequälten und gedemütigten Brüder und Schwestern in Palästina. Die Aktion dauerte einen ganzen Nachmittag bis in den frühen Abend hinein. Viele Menschen, darunter auch viele Touristen, gingen nachdenklich durch die Reihen und lasen die auf Schrifttafeln beschriebenen Schicksale der Opfer. Weiter lesen… „1000e Paar Schuhe mahnen an die Ermordeten in Gaza“

EU-Staaten und Kanada verbieten Importe aus illegalen israelischen Siedlungen

Was jahrelang als angeblich ‚antisemitische‘ Forderung der Bewegung BDS diffamiert wurde, setzt sich langsam international durch – die Erkenntnis, der israelischen Besatzungspolitik mit wirtschaftlichem Druck begegnen zu müssen: EU-Staaten und Kanada verbieten Importe aus illegalen israelischen Siedlungen.

(Quelle: Al Jazeera, 2026-09-10)

Bremens Flugplatz pleite –
200 Mio für Militärinfrastruktur kein Problem?

Foto: Carsten Steger

200 Millionen Euro aus dem Bremer Haushalt für die „militärische Ertüchtigung“ des Bremer Flughafens, zusammen mit 160 Millionen aus dem 1,35‑Milliarden-Aufrüstungstopf der Bundesregierung. Der Bremer Haushalt ist notorisch klamm. Woher sollen da die 200 Millionen kommen? Täglich sind wir konfrontiert mit den Folgen der Kürzungen im sozialen Bereich. Sei es Gesundheit, Bildung, Wohnungsbau, sei es Klimaschutz – überall werden die öffentlichen Mittel gekürzt. Diese Politik schafft keine Sicherheit. Weder militärisch noch zivil. Weiterer Sozialabbau stellt die Grundbedingungen des Zusammenlebens infrage. Immer mehr Menschen werden dadurch verunsichert. Die Folgen davon sehen wir u. a. in der Rechtsentwicklung in diesem Land.

Im WK heißt es zur Militarisierung des Flughafens: Weiter lesen… „Bremens Flugplatz pleite –
200 Mio für Militärinfrastruktur kein Problem?“

Buchtipp für den Frieden: Warum ich niemals…

Wir dokumentieren die Buchempfehlung einer unserer Leserinnen, die an den Sozialverband Deutschland (SoVD) geschrieben hat.

Liebe [SoVD – ]Redaktion,

auf Seite 18 Unterhaltung [ihrer Mitgliederzeitschrift] wird das Buch „Wofür ich immer kämpfen würde“ von Simon Engel vorgestellt .

Ich möchte dieses Buch nicht gewinnen!

Mein Buchtipp für Sie ist „Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde“ von Ole Nymoen [(Link)], einem Spiegel Bestseller-Autor. Ein starkes Plädoyer gegen den Kriegseinsatz.

Dies schreibe ich Ihnen als Tochter eines Vaters, der 1942 nach Russland musste und mit einer 100igen Behinderung ein total verändertes Leben ertragen und meistern musste – und wir als Familie mit ihm.

Mit freundlichen Grüßen
Ursula Sundmacher

[PS: Falls es jemanden interessiert: Die Buchwerbung der SoVD findet sich hier (Link) – vielleicht möchte es ja jemand Frau Sundmacher nachmachen und dem SoVD dazu schreiben: info@sovd-hh.de (Redaktion BFF).]