Friedenskundgebung in Bremen Nord


Termin Details


Freitags von 17 Uhr – 18.15 Uhr    Friedenskundgebung mit Moderation, Referat, Gedicht, Offenes Mikrofon, Spendensammlung, abschließend Friedenslied.

Die Friedenskundgebung findet mit wechselnden thematischen Schwerpunkten statt.

Am Freitag, den 5.12.2025, um 17°°Uhr, Ecke Breite Straße / Gerh.Rohlfs Straße ist das Thema: “ Brauchen wir wirklich eine neue Wehrpflicht?“

Am 9.November 2001 hat die „Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg“ ihre erste Freitags-Friedenskundgebung durchgeführt aus Anlass des beginnenden Afghanistankrieges. Damals die Forderung: Mit militärischen Mitteln lassen sich die Probleme Afghanistans nicht lösen. Die Ausweitung bereits örtlich vorhandener ziviler Hilfsprojekte dienten dem Land mehr. Der spätere Bundesverteidigungsminister Peter Struck argumentierte im Dezember 2002 für den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan mit dem Satz: „Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt.“

Später erkannte man, daß nicht jeder Wehrpflichtige zur Verteidigung der Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland nach Afghanistan entsandt werden konnte. Man benötigte dafür gut ausgebildete Soldatinnen und Soldaten. Die Wehrpflicht wurde abgeschafft.

Seit nun fast 25 Jahren führt die „Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg“ jeden Freitag eine Freitags-Friedenskundgebung durch. Beschäftigt sich mit Fragen von Krieg und Frieden, aber auch sozialen Entwicklungen, der Energiewende, allgemeinen wirtschaftlichen Tendenzen und den Lehren, die aus der Geschichte gezogen werden können. Oft wurden wir gefragt, interessiert denn hier jemanden, was in Afghanistan, Irak, Libanon, Gaza, Lybien, Syrien, Jemen und der Ukraine passiert?

Alte Friedens-Kämpfer haben schon vor langer Zeit bemerkt: Die Einschläge kommen näher. Die technischen Entwicklungen gehen weiter. Heute benötigt die Bundeswehr viele junge, technisch begeisterte Soldatinnen und Soldaten für den Drohnenkampf. Die Wehrpflicht muss wieder eingeführt werden. Zuerst freiwillig, eventuell später verpflichtend. In dem Redebeitrag auf der 1.186.Freitags-Friedenskundgebung wird der Frage nachgegangen werden, ob die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland nicht anders besser verteidigt werden kann, insbesondere in einem hybriden Krieg.

Die 1.186.Freitags-Friedenskundgebung ordnet sich ein in den von einem bundesweiten Bündnis ausgerufenen Schulstreik am Freitag, den 5.Dezember 2025, dem Tag, an dem der Deutsche Bundestag über das „neue Wehrdienstgesetz“ entscheiden wird.

Dem Redebeitrag folgt ein Gedicht, das offene Mikrofon und zum Abschluss wird das Lied „Leben einzeln und frei“ von Hannes Wader gesungen, dessen Text er nach einer Gedichtvorlage des türkischen Dichters Nazim Hikmet verfasst hat.

Gesammelt werden wird für den Verein zur Förderung alternativer Energien in der Karibik e.V. für die Elektrifizierung von abgelegenen Bergdörfern auf Kuba.


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