Film: Die Wunderwaffe


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Der Film zeigt, wie oft ein deutscher Soldat fallen und wieder in Marsch gesetzt werden kann. Er stützt sich auf das Gedicht „Legende vom toten Soldaten“ von Bertolt Brecht, die Ilias des Homer sowie eine Aktion, die im Herbst 1989 unter Mitwirkung von Brechts Tochter Hanne Hiob veranstaltet wurde.

Der deutsche Soldat zweier Weltkriege wird zuerst bei VERDUN und dann auf dem Soldatenfriedhof BITBURG ausgegraben, für kv (kriegsverwendungsfähig) erklärt und schließlich auf ein Schiff gebracht, das mit der Musik von Richard Wagner den RHEIN hinunterfährt. Währenddessen wird in Leipzig für die deutsche Einheit demonstriert. Ursprünglich geplant als „Kulturelles Beiprogramm zu 30 Jahren Bundeswehr“, 1985, wurde die Aktion verboten.

Vier Jahre lang fanden öffentliche Proben statt, unter anderem 1986 in Bremen, bis zur im Film gezeigten Aktion. Sie hat viele Kriegsgegner zusammengeführt.

DE 1990

70 Minuten

Dokumentfilm München INA FRANCE, DEFA Dokumentarfilm DDR

Regie: Thomas Schmitz-Bender, Peter Voigt

Einführung: Agitproptruppe Roter Pfeffer

Tickets: Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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