Vortrag und Diskussion mit Jacqueline Andres, IMI e.V.
Jacqueline Andres, Referentin von IMI e.V. (Informationsstelle Militarisierung, Tübingen)
Schwerpunkte:
- Militärische Landschaften/ Military Geographies « Arabischer Osten (Ägypten, Jemen, Libanon)
- Widerstand gegen Militarstrukturen in Europa
- Militarisierung der EU-Migrationspolitik
Veranstalterin: Arbeitsgruppe Militär und Umwelt des Bremer Friedensforums
Ort: Villa Ichon (Goetheplatz 4, 28203 Bremen)
Termin: Mittwoch, 14.01.2026 Beginn: 19:00
Referentin: Jacqueline Andres, IMI e.V.
Klimaschutz heißt Abrustung
Die EU wird in den kommenden Jahren Milliarden für die Rüstungsindustrie bereitstellen. Die gigantische Aufrüstung führt zur Beschleunigung des Klimawandels.
Kriege und der Wiederaufbau von kriegszerstörten Regionen wie Gaza oder Ukraine forcieren die CO₂‑Belastung der Atmosphäre und damit den Klimawandel noch weiter.
Die NATO behauptet, bis 2050 klimaneutral werden zu wollen, doch ein klimaneutrales Militär gibt es nicht.
Das wissen auch die NATO-Staaten, haben sie doch in den Klimakonferenzen durchgesetzt, dass die durch Produktion und Anwendung der Rüstungsgüter erzeugten CO₂-Emissionen nicht in den Klimaprotokollen berücksichtigt werden.
Der Vortrag zeigt auf: Wir benötigen eine sofortige Abrüstung und eine Kultur der Deeskalation und Kooperation statt Konfrontation, um die globale Erderwärmung zu bremsen.
Bremer Friedensforum – AG Militär und Umwelt – wer wir sind und was wir wollen
Wir sind ein Zusammenschluss friedenspolitisch engagierter Menschen. Unsere Aufgabe sehen wir in der Sensibilisierung einer breiten Öffentlichkeit für die umweltzerstörende und klimaschädliche Auswirkung aller, gerade auch aktueller militärischen Aktivitäten.
Die aktuelle Aufrüstungspolitik erhöht das Risiko für Kriege in einem nicht vorstellbaren Ausmaß.
Umweltzerstörung und verstärkter Klimawandel durch Rüstungsproduktion und Kriege bedrohen alles Leben auf unserem Planeten. In konventionell und nuklear geführten Kriegen gibt es nur Verlierer. Die Existenz der Menschheit steht auf dem Spiel.
Unser Ziel ist es aufzuzeigen, dass Kriege mit all ihren Folgeerscheinungen keine Alter- native zu einer aktiven Friedenspolitik im Sinne der Erhaltung unserer Lebensgrundlagen sein können. Wenn das Zerstörungspotenzial konventionell geführter Kriege bereits Millionen von Menschenleben fordert und ganze Landstriche unbewohnbar macht, kann ein nuklear geführter Krieg das Ende der menschlichen Zivilisation bedeuten.
Die aktuelle Aufrüstungspolitik verhilft der Waffenindustrie zu enormen Gewinnen und führt zu kurzfristigem Wachstum. Dieses Wachstum hat keine umwelt- und
gesellschaftspolitische Nachhaltigkeit.
Der ökologische Fußabdruck der weltweiten Aufrüstung hat bereits in Friedenszeiten ein erschreckendes Ausmaß.
Die Umweltzerstörungen der aktuellen Kriege lassen sich kaum mehr beziffern.
Bremer Friedensforum Villa Ichon Goetheplatz 4
28203 Bremen
Tel: +49 (0) 421 – 989 667 08
Mail: ag-umwelt@bremerfriedensforum.de
Web: bremerfriedensforum.de

