1220. Veranstaltung der Nordbremer Bürger gegen den Krieg zum Antikriegstag der Gewerkschaften
Freitag, den 28. August um 17 Uhr
Gerhard-Rohlfs-Straße / Ecke Breite Straße (bei Leffers)
Der 1. September ist der Antikriegstag der Gewerkschaften. Die meisten Aktiven der „Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg“ werden an dem Wochenende vom 28. bis 30. August 2026 zu den „UZ-Friedenstagen in Berlin“ auf dem Franz-Mehring-Platz 1 sein. Das wird ein Fest des Friedens und der Solidarität.
Unter der Kastanie in der Gerhard-Rohlfs-Straße berichtet am Freitag, den 28. August um 17 Uhr eine Zeitzeugin, Heide Marie Voigt, wie der Kriegsbeginn 1939 in ihrer Familie erlebt wurde und was einberufene junge Rekruten in der Kaserne erlebten. Auch über das Front-Erleben von Soldaten kann sie einiges sagen – und wie ein deutscher Kriegsgefangener seine Heimkehr aus Russland durchgesetzt hat.
Sie berichtet über den Deserteur Ludwig Baumann, dessen Widerstand gegen den Unrechtskrieg in der Bundesrepublik erst 2009 juristisch anerkannt wurde. Sein Leben lang musste er gegen fortgesetzte Verunglimpfung kämpfen. Sie wendet sich vorwiegend an junge Menschen, die heute „kriegstüchtig“ sein sollen – und an alte Menschen, die als Kriegskinder die traumatisierten Eltern zum Leben ermutigen mussten.
Die Traumatisierung von Soldaten und Zivilisten wird heute von der Bundeswehr anerkannt.
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