In der Tageszeitung jungeWelt…

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In der Tageszeitung jungeWelt schreibt Helmut Donat auf den Thema-Seiten über den Bremer Pastor Hartmut Drewes, der im Februar 2025 verstarb.

Der Artikel beginnt mit der „unseligen Tradition“ in Deutschland, der „Kontinuität der Hochschätzung von Macht und Gewalt und eine(r) Geringschätzung von Ethik und Moral.“ Vertreter der Friedensbewegung wurden und werden verächtlich gemacht für ihre Positionen. Das erging auch den „Friedenspfarrern“ aus der Evangelischen Kirche nicht anders, wenn sie sich gegen Aufrüstung und Militarismus engagierten. In Bremen allerdings wirkten eine ganze Reihe pazifistischer und ab 1933 auch antifaschistischer Pastoren. In dieser Tradition lebte und arbeitete Hartmut Drewes. Seit seiner Pensionierung arbeitete Drewes im Bremer Friedensforum mit. Im kürzlich erschienenen Buch „Friedenspolitik in Bremen. Hartmut Drewes – Für eine Welt ohne Krieg und Gewalt“ (Hrsg. Barbara Alms und Gerhard Schäfer, Donat-Verlag, Bremen) wird diese Arbeit dokumentiert. Die abgedruckten Reden, Predigten und die Fülle der Fotos, viele von Drewes selbst gemacht, veranschaulichen Jahrzehnte der Friedenspolitik in Bremen.

Aktivisten im Bremer Friedensforum kommentierten den Artikel in der jungenWelt: „Wir haben Hartmut Drewes Anfang der 1970er-Jahre beim Vietnam-Bazar in der Stephani-Gemeinde kennengelernt. Er selbst hat in seiner Oslebshauser Gemeinde einen ähnlichen Bazar initiiert und war später bei allen Aktionen der Kinderhilfe Chile dabei. Wenn der Verleger Helmut Donat ein Jahr nach Hartmuts Tod an ihn erinnert, das nicht zuletzt vor dem Hintergrund der fortschreitenden Militarisierung der deutschen Gesellschaft, die leider auch von der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) offiziell und staatstragend abgesegnet wird.“

Weiterlesen auf der Website der jungeWelt (Link)

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