Mancher fragt sich, wer alles an der illegalen israelischen Besetzung des Westjordanlandes verdient.
Hinweise dazu – wohlgemerkt ohne Boykottaufruf – gibt der Deutschlandfunk.
Deutschlandfunk Nachrichten vom 21.8.2025 12:00 Uhr
„Die palästinensische Autonomiebehörde hat Tourismusunternehmen wie Booking.com oder Airbnb aufgefordert, keine Geschäfte mehr mit Urlaubsanbietern in israelischen Siedlungen zu machen. Mit der Vermittlung von Ferienwohnungen dort machten sie sich mitschuldig an Verbrechen gegen das palästinensische Volk, sagte Vize-Außenminister Awadallah, dem Deutschlandfunk und der ARD. Siedlungen würden auf besetztem palästinensischen Gebiet gebaut. Wer ihnen helfe, sei Teil des Siedlungsregimes.
Awadallah appellierte auch an die Verantwortung von Touristen. Sie müssten wissen, wo sie hingingen.
Gegen Booking.com mit Hauptsitz in den Niederlanden wurde vor gut zwei Jahren Strafanzeige erstattet. Weiterlesen… „Booking.com – Komplize der illegalen israelischen Besetzung im Westjordanland?“

„Es wird wieder einmal viel Spekulatius gegessen im politischen Gewerbe hierzulande, um einmal eine neue Metapher für das kohärent Spekulative, welches das Gewerbe durchzieht, einzuführen. Was haben wir nach dem Treffen von der europäischen Delegation im Anhang Selenskyj mit dem amerikanischen Präsidenten nicht alles gehört? Da wurden Belanglosigkeiten erzählt. Da ging es um die von Trump gelobte Sommerbräune des deutschen Bundeskanzlers oder die Sitzpositionen der engsten Trump-Berater. Und im Fernsehen zitierte der wohl gewichtigste US-Korrespondent des ZDF die Washington Post als seine geheime Quelle. Da mag so mancher Zeitgenosse, der auch nur rudimentär das Weltgeschehen aus verschiedenen Quellen nachzuverfolgen sucht, der Frage erlegen sein, ob er schon wieder gegen seinen ausdrücklichen Willen in einem Komödienstadel gelandet ist.