Dialog fördern, Frieden sichern

Foto: Nikita Karimov (unsplash)

Wir haben nicht die Macht, aber wir sind die Mehrheit – die eine klare Haltung gegen Krieg und für Diplomatie hat –, das glaube und hoffe ich jedenfalls!

Und es gibt immer wieder parteiübergreifend Personen, deren Klarheit und Authentizität einfach nur beeindruckend ist.

Wir freuen uns, Sie und Euch hier auf die Zusammenfassung und das Video der Veranstaltung der Deutsch Russischen Friedenstage mit Petra Erler vom 11. Juni hinzuweisen. (Link)

M. E. ist besonders interessant, dass sie aus ihrer Zeit als Staatssekretärin des Büros des Ministerpräsidenten der DDR bezeugen kann, wie damals Gorbatschow vom Westen das Versprechen gegeben wurde, die NATO nicht nach Osten zu erweitern …

Die EU Parlamentarier Michael von der Schulenburg – jahrzehntelang im diplomatischen Dienst tätig – und Ruth Firmenich waren gerade erneut auf Einladung in Moskau und ihre Eindrücke und Überlegungen sollten zwingend geteilt und unterstützt werden. (Link)

Der Text der Presseerklärung kann hier auch heruntergeladen werden (PDF Link).

6 Kommentare zu “Dialog fördern, Frieden sichern

  1. Hallo Herr Neubacher, als Kind kriegsgeschädigter Eltern, geb. 1914 in der Ukraine und 1918 in Pommern, ist Krieg für mich Mord!! Dementsprechend erwarte ich von verantwortungsvollen Politikern daß sie Leben, Umwelt und Klima schützen und dies – und nicht die Profite der Rüstungsindustrie – als Leitlinie ihres Handelns befolgen. Die Realität ist leider gerade eine andere. Ich gehe aber nicht davon aus, daß Sie mir zustimmen, denn Ihre Einschätzungen und Quellen dürften anders als meine sein. Ich hoffe aber dennoch, daß Sie die folgenden Links zur Kenntnis nehmen und vielleicht auch aufmerksam lesen. [Redaktion BFF: Da wir in den Kommentaren keine Links veröffentlichen können, bei Interesse bitte unter redaktion@bremerfriedensforum.de anfordern.]

  2. Heute, am 73. Jahrestag des Aufstandes von Arbeiter, Bauern, Studierenden, Hausfrauen u. a. gegen das stalinistische SED-Regime in der ehemaligen DDR, gedankliche Anrisse zum Themenkomplex:
    – Russland führt seit Februar 2022 einen Angriffskrieg gegen eine ehemalige Sowjetrepublik. Lenin im Himmel ist fassungslos und verzweifelt.
    – Macron und Scholz wollten eine diplomatische Lösung, Putin hat beide Politiker am sehr langen Tisch nicht nur veralbert, er hat sie belogen.
    – sämtliche diplomatischen Bemühungen, egal von wem und auf welcher Ebene wurden und werden von der russischen Führung ablehnend belächelt. Peskow, Sprecher von Putin, hat wiederholt klargestellt, dass es nur Frieden geben kann, wenn die militärischen Ziele Russlands erreicht wurden. Kommentar überflüssig.
    – die Frage muss gestellt werden, warum die russische Führung keine diplomatischen Wege finden wollte, existierende Probleme mit dem ukrainischen Staat auf
    friedlichem Wege zu lösen? Stattdessen gab Putin den Befehl zum Angriffskrieg.
    Darüber muss nachgedacht und diskutiert werden!

    1. was der da oben schreibt,strotzt vor antikommunismus in bezug auf den 17.juni-aufstand – auch da schon hat die brd ihre mindestens reaktionären finger drin gehabt und er kapiert nicht,daß die errungenschaft der sozialistischen sowjetunion nichts mit putin zu tun hat,der schon auch von der nato verarscht wurde,was selbstredend seinen krieg N I C H T rechtfertigt!!
      imperialist_inn_en sind überall kriegstreibend und sie müssen alle mit schimpf und schande davongejagt werden!!

      1. Dieser Kommentar spricht für sich, Details erspare ich mir, da es dem Konsens dieses Portals nicht entspräche. Der Verfasser sollte jedoch mal seine bürgerlich-demokratische Grundeinstellung selbstkritisch hinterfragen. Wer auf wessen Veranlassung den Aufstand von tatsächlich werktätigen Menschen am 17. Juni 1953 in der ehemaligen DDR brutal niedergeschlagen hat, ist historisch belegt und dokumentiert.

      2. Herrn "Riess" würde ich gerne mal kennenlernen. Ist er ein Kommunist und bewegt er sich mit seinen Gedanken und Wünschen noch auf dem Boden unserer bürgerlich-demokratischen Rechtsordnung?

        1. erstens bin ich eine F R A U und frage mich,wieso der typ offensichtlich selbstverständlich davon ausgeht,daß kommunist_inn_en nur männer sein können?!
          und dann bin ich megastolz darauf,seit 52 jahren kommunistin zu sein,gegen faschismus,imperialismus und patriarchat zu kämpfen – und damit ganz bewußt auch gegen die bürgerliche kapitalistische rechtsprechung die mit demokratie echt garnix zu tun hat!
          der "aufstand" vom 17.juni wurde vom westen mitgefördert und hatte von da aus durchaus den faschistischen charakter im gepäck.
          hätten die menschen in der DDR schon damals die annektion der DDR im auge gehabt,hätte er schon da zum untergang der DDR geführt!

          schon da zum untergang der DDR geführt!!
          die geschichtsschreibung der H E R R schenden ist nicht die der werktätigen bevölkerung und gerade an der DDR wird das ganz besonders deutlich!!
          da wurde ständig vom westen die DDR verunglimpft,haß gegen sie gepredigt,…………..

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