Charlotte Wiedemann (TAZ) fragt:
„Haben wir verloren?“

„Die Bewegung für palästinensische Rechte und Selbstbestimmung hat schmerzlich wenig erreicht. Darüber zu sprechen, ist nicht das Gleiche wie Resignation.

Haben wir verloren? Die Frage mag anmaßend klingen. Denn wer, bitteschön, soll dieses Wir sein? Ich meine alle, die sich in den vergangenen drei Jahren bemüht haben, palästinensisches Leid in Deutschland sichtbarer zu machen, in der Hoffnung, dies werde Folgen haben, humanitär und politisch.“

Link zum ganzen Beitrag: https://taz.de/Krieg-in-Nahost/!6203427/

Charlotte Wiedemann ist zu danken, dass sie immer wieder auf die Situation in Gaza hinweist. Eine Reihe von uns kennt die Schwierigkeiten, die sie benennt. Weiter in der Palästina-Solidarität aktiv zu bleiben, auch wenn wir – angesichts der täglichen israelischen Verbrechen – so wenig an Hilfe und Unterstützung durchsetzen können, das kostet viel Kraft und übersteigt auch manchmal die persönlichen Möglichkeiten. Uns immer wieder zu fragen, warum wir so wenig erreichen, ist notwendig. Verlieren wir nicht aus dem Blick, was wir anders oder besser machen können. Aber machen wir uns auch bewusst, wie schwer die objektiven Bedingungen für Palästina-Solidarität aufgrund der deutschen Geschichte in unserem Land sind. Und vergessen wir nicht, was uns Kraft gibt. Die überwiegend positiven Reaktionen, die wir bei den Palästina-Mahnwachen erleben, sind eine Ermutigung.

Wir freuen uns über Kommentare – vielleicht ist ja auch etwas dabei, was unsere Arbeit wirkmächtiger macht.

Gewerkschaften
und der Antikriegstag 1. September

Der 1. September, der Antikriegstag erinnert an den Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939. Auch 87 Jahre danach ist das ein wichtiger Tag. Im Erinnern und Mahnen sind sich Friedens-und Gewerkschaftsbewegung einig. Differenzen gibt es in der Einschätzung der aktuellen deutschen Innen-, Sozial- und Außenpolitik. Haben wir es mit einem autoritären Staatsumbau zu tun? Wird der Sozialstaat kaputt gespart zu Gunsten einer beispiellosen Aufrüstung? Wohin führt ein Deutschland, das stärkste europäische Militärmacht werden will? Wozu?

Wir freuen uns über weitere Debattenbeiträge.

Auf der Terminliste unserer Webseite werden wir weitere Veranstaltungen zum 1. September veröffentlichen.

Wasserkriege: Wo der Klimawandel heute schon Konflikte befeuert

Die Bremer Wasserwochen vom 22.8.-13.9.26 wollen – gemeinsam mit vielen Akteuren – die Bedeutung von Wasser für Umwelt, Gesellschaft und globale Gerechtigkeit sichtbar machen.

Die Arbeitsgruppe Umwelt und Militär des Bremer Friedensforums beteiligt sich mit einem Vortrag zum Thema:

Wasserkriege: Wo der Klimawandel heute schon Konflikte befeuert. Weiter lesen… „Wasserkriege: Wo der Klimawandel heute schon Konflikte befeuert“

Der Tod – Ein Meister aus Deutschland

Am 16. August 2026 hielt Barbara Heller eine Rede zum Thema „Waffenlieferungen aus Deutschland“ anlässlich des Besuchs von Vertreter:innen der palästinasolidarischen Gaza-Flotilla im Gemeindezentrum Zion.

Wenn Sie den Vortrag nachlesen möchten, können Sie ihn hier herunterladen: Link

Demo und Kundgebung des DGB am 26.9. –
Große Lücken im Aufruf

Demo gegen Sozialabbau  (KI-WM)

„HART VERDIENT“ 
Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften rufen unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Und rufen auf: „Mach dich stark für Wachstum und Investitionen, gute, tarifgebundene und gesunde Arbeit, leistungsfähige und bezahlbare Gesundheitsversorgung und Pflege, für eine Rente, die zum Leben reicht.“ Da fehlen schon mal das Klima und die Bildung.

Schwer einzusehen: Der DGB bringt es fertig, im gesamten Aufruf weder das Problem von Armut und Reichtum noch den Zusammenhang von Sozialabbau und Aufrüstung auch nur ansatzweise zu benennen.

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Große Lücken im Aufruf“