Die Vorstellung des im Donat-Verlag Bremen erschienenen Buches »Friedenspolitik in Bremen« (Hrsg. von Barbara Alms und Gerhard Schäfer) fand am 5.2.2026 in der Bremer Stadtbibliothek (Wall-Saal) statt.
Eingerahmt war die Veranstaltung von der musikalischen Darbietung des Trio Violante, moderiert wurde die Diskussion von Gerhard Baisch (IALANA). Die Wortbeiträge dokumentieren wir unten.
Insgesamt hatten nahezu 150 Teilnehmende die Veranstaltung besucht. Die Medienvertreter von Weser-Kurier und dem Lokalsender Buten und Binnen waren der Einladung nicht gefolgt.
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Rückblick auf die Buchvorstellung“

Als sich am 12.Dezember 2025 die Nachricht von Rolf Beckers Tod verbreitete, war die Bestürzung unter denen, die ihn kannten, sehr groß. Rolf war mit seiner markanten Stimme und seinem Literatur, Kunst, Theater und Film politisch interpretierenden Ansatz weit über sein Berufsfeld als Schauspieler hinaus bekannt. Wodurch kam dieses frühe Interesse an Politik? Er hatte als Achtjähriger sein Schlüsselerlebnis mitten im 2. Weltkrieg, als sein Vater, ein Wehrmachtsgeneral, in der Schlacht am Kursker Bogen (bei Belgorod) am 4. August 1943 fiel. Er hatte bei seinem letzten Besuch auf die Verbrechen der Wehrmacht und die Morde des SD hinter den Kampflinien im Familienkreis hingewiesen und die militärische Niederlage der faschistischen Armee vorhergesagt. Rolfs Freund und Kollege Michael Weber vom Deutschen Schauspielhaus in Hamburg hat ihn auf der bewegenden Trauerfeier in der Hamburger Dreieinigkeitskirche von St. Georg am 7.1.2026 mit dem Resümee kurz vor seinem Tod zitiert: „Damit war alles, was an diese Figur (an meinen Vater) geknüpft war, mit einem Granatsplitter zerstört. Wenn man etwas als meine Lebensleistung bezeichnen kann, dann war es die, das bewältigt zu haben.“