
Selten gab es weniger Anlass, hoffnungsvoll in die Zukunft zu sehen.
Die Wünsche für ein friedliches Weihnachtsfest kommen einem wie Hohn vor.
Die Christenheit ist ziemlich auf den Hund gekommen.
- Bethlehem liegt im Westjordanland. Die Israelis haben den Ort mit 15 Meter hohen Mauern eingeschlossen. Die Dörfer in der Umgebung sind permanent von Angriffen israelischer „Siedler“ (in Wirklichkeit Räuber und Banditen) betroffen, meist unterstützt von israelischen Militärs. Der Weihnachtstourismus, eine wichtige Einnahmequelle der Bewohner Bethlehems, ist zum Erliegen gekommen.
- Die Spitze der evangelischen Kirche in Deutschland hat sich – mit einigen Verrenkungen – dem Kriegskurs der Regierung angeschlossen.
- Der neue Papst der Katholiken hat bisher nicht an die erfreulich klaren friedenspolitischen Positionen seines Vorgängers angeknüpft.
Und die Weltlichkeit? In der BRD haben wir eine Regierung, die nicht in der Lage ist, auch nur eines der drängenden Probleme der Mehrzahl der Bevölkerung zu lösen. Weiterlesen… „Kennst Du das Land,
wo die Kanonen blühen?“
„Bremerhavener Hafeninfrastruktur wird mit 1,3 Milliarden zur NATO-Drehscheibe aufgerüstet“, schreibt das Friedensbündnis Norddeutschland am 15.11.25
Beide großen christlichen Kirchen in Deutschland haben in den vergangenen Tagen Beschlüsse gefasst, die aufhorchen lassen. Das, was der frühere Kanzler Scholz mit der Zeitenwende proklamiert hat, scheint nun auch von den Kirchen unterstützt zu werden. Die Militarisierung der Gesellschaft hat jetzt auch die Kirchen erreicht.