Emden gegen Kriegstüchtigkeit

Wir veröffentlichen hier die eindrucksvolle Rede von Bert Gedenk, der als Pastor in Emden noch viele Menschen kennen gelernt hatte, die ihm von den Zerstörungen Emdens im 2. Weltkrieg berichtet hatten. Die Bombardierungen der kriegstüchtigen deutschen Hafenstadt hatten Emden in eine Wüste verwandelt, die an die Bilder von Hiroshima erinnerte.

Mehr als 800 Akteure und Lobbyisten der maritimen Wirtschaft hatten sich in Emden versammelt und wollten über Wettbewerbsfähigkeit, globalen Handel und gute Geschäfte reden. Aber es ging auch um massive Aufrüstung. Bundeskanzler Merz und zahlreiche Bundes-, Landes- und Lokalpolitiker sprachen der Militarisierung der Hafenwirtschaft das Wort.

Die vom maritimen Koordinator der Bundesregierung angekündigten 100 000 neuen Arbeitsplätze, dürfte es, wenn überhaupt, einzig und allein im Marineschiffbau geben.

Gegen das Kriegstüchtigmachen der Seehäfen protestierten mehrere hundert Menschen im Zentrum von Emden und anschließend mit einer Demo in die Nähe der Nordseehalle, wo die NMK stattfand. 

Hier die Rede von Pastor Bert Gedenk: Weiterlesen… „Emden gegen Kriegstüchtigkeit“

Abstimmung: Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen

Angesichts der Eskalation der Kriege in Westasien geraten andere bedrohliche Entwicklungen in den Hintergrund. Die Debatte über die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in der Bundesrepublik ist weitgehend verstummt. Die Kampagne  „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen“ fordert auf,  mit der folgenden Abstimmung die Mittelstreckenraketen wieder zum öffentlichen Thema zu machen. Wir veröffentlichen dazu einen Aufruf der IPPNW:

Liebe Freundinnen und Freunde,
wir brauchen dringend eure Mithilfe, damit die Abstimmungsfrage zu Mittelstreckenwaffen bei Abstimmung21 unter die ersten 20 Themen kommt.
Aktuell liegt die Weiterlesen… „Abstimmung: Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen“

In der Tageszeitung jungeWelt…

screenshot: JW

In der Tageszeitung jungeWelt schreibt Helmut Donat auf den Thema-Seiten über den Bremer Pastor Hartmut Drewes, der im Februar 2025 verstarb.

Der Artikel beginnt mit der „unseligen Tradition“ in Deutschland, der „Kontinuität der Hochschätzung von Macht und Gewalt und eine(r) Geringschätzung von Ethik und Moral.“ Vertreter der Friedensbewegung wurden und werden verächtlich gemacht für ihre Positionen. Das erging auch den „Friedenspfarrern“ aus der Evangelischen Kirche nicht anders, wenn sie sich gegen Aufrüstung und Militarismus engagierten. In Bremen allerdings wirkten eine ganze Reihe pazifistischer und ab 1933 auch antifaschistischer Pastoren. Weiterlesen… „In der Tageszeitung jungeWelt…“