1. September – Antikriegstag 2025

Eine ambivalente Bilanz

Bremen. 400 – 500 Menschen haben am 1. September den Antikriegstag zum Anlass genommen, sich an verschiedenen Orten mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten zu versammeln. Der DGB hatte zu einer Kundgebung an der Altmannshöhe aufgerufen, wo es um die drohende Wiedereinsetzung der Wehrpflicht ging. Zeitgleich fand am Gewerkschaftshaus eine Kundgebung eines Antikriegsbündnisses mit anschließender Demo statt. Am späteren Nachmittag fand eine Demo von Flüchtlingsinitiativen statt, die den Zusammenhang von Krieg und Flucht thematisierten. Abends gab es im Gewerkschaftshaus eine weitere Veranstaltung zum Thema Wehrpflicht.

Angesichts der stattfindenden Aufrüstung, der Kriegstüchtigmachung, der medialen Kriegsvorbereitung und des von der Regierung vorangetriebenen Sozialabbaus ist es fatal, Weiterlesen… „1. September – Antikriegstag 2025“

Bundesweite Demonstration am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart

Das Bremer Friedensforum ruft zur Demonstration „NIE WIEDER KRIEGSTÜCHTIG!“ am 3. Oktober nach Berlin auf.

Aus Bremen fahren Busse. Abfahrt ab ZOB 7.00 Uhr, Rückkehr etwa 22.00 Uhr. Kosten ca. € 37.00 – Anmeldung: friedensbus-bremen@posteo.de 

Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“ ruft für den 3. Oktober gemeinsam mit Friedensorganisationen zu einer bundesweiten Demonstration an zwei Orten in Berlin und Stuttgart auf. Gegen die Hochrüstung mit ihren unsozialen Konsequenzen. Gegen die Mittelstreckenwaffen. Gegen die innere Militarisierung. Gegen die Bedrohungslüge. Für die Beendigung aller Kriege – insbesondere in der Ukraine und im Mittleren Osten / Westasien. Weiterlesen… „Bundesweite Demonstration am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart“

Wie weiter in der Ukraine?

Die Gerüchteküche brodelt: Werden sich in der nächsten Woche Trump und Putin treffen? Was wäre das Ziel dieses Treffens? Was bedeutet es, dass keine europäischen Länder an dem Treffen beteiligt sind? Besteht Hoffnung auf ein Ende des Krieges? Wie könnten die Bedingungen dafür aussehen?

Während in den Medien über das Treffen spekuliert wird, schreibt dpa am 5. August 2025 über die Situation im ukrainischen Militär. Anlass ist eine Amnestie für ukrainische Fahnenflüchtige. Mit dem Versprechen der Straffreiheit für eigenmächtiges Verlassen des Militärdienstes seien 29 000 Kämpfer in den Militärdienst zurückgekehrt.

Allerdings wurden im gleichen Zeitraum 122 000 neue Fälle von Fahnenflucht gemeldet. Weiterlesen… „Wie weiter in der Ukraine?“

Gegen Krieg und Besatzung: 18-Jährige
Israelis verweigern israelischen Militärdienst

30.07.25 – Mesarvot

Bild von facebook.com/mesarvot

Am Donnerstag, dem 31. Juli, um 10:00 Uhr, veranstalten Aktivist:innen des Netzwerks Mesarvot eine Demonstration vor dem Militärstützpunkt Tel HaShomer. Anlass ist die Wehrdienstverweigerung der 18-jährigen Ayana Gerstmann aus Ramat Gan. Weiterlesen… „Gegen Krieg und Besatzung: 18-Jährige
Israelis verweigern israelischen Militärdienst“

Deklaration des Jüdischen Anti-Zionismus-Kongresses, Wien 13.-15. Juni 2025

Über 1.000 antizionistische Jüd:innen und Nichtjüd:innen versammelten sich in Wien zu drei Tagen mit Vorträgen und Workshops im Rahmen des Kongresses zum jüdischen Antizionismus.

Wir, die Referent:innen und Organisator:innen des Kongresses, veröffentlichen hiermit diesen öffentlichen Aufruf, der die gemeinsamen Positionen widerspiegelt, die wir in den drei Tagen der Beratungen erreicht haben.

Als antizionistische Jüd:innen und Verbündete stehen wir gemeinsam mit allen Palästinenser:innen – in Palästina und im Exil – gegen den Zionismus und seine Verbrechen, darunter Völkermord, Apartheid, ethnische Säuberungen und Besatzung. Wir bekräftigen das Recht der unter Besatzung lebenden Menschen, sich mit allen Mitteln zu wehren, wie es in mehreren UN-Bestimmungen anerkannt ist. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass sich Jüd:innen mit Gewissen überall zusammenschließen, um sich gemeinsam und solidarisch mit der globalen Bewegung für die Befreiung Palästinas gegen den Zionismus zu stellen. Wir sind entschlossen, unsere Bewegung über ihre europäischen Wurzeln hinaus auszuweiten und antizionistische Stimmen aus der ganzen Welt, einschließlich des globalen Südens, einzubeziehen.

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