48 Stunden Gedenkaktion für Gaza
Rückblick

Nachtwache

Von Donnerstag, den 25.9. um 12.00 Uhr bis Samstag, den 27.9. um 12.00 Uhr haben Aktive der Solidaritätsbewegung mit dem Palästinensischen Volk 48 Stunden lang die Namen der in Gaza getöteten Palästinenserinnen und Palästinenser vorgelesen.

Bei Regen, Wind und Sonne, in den kalten einsamen Nachtstunden oder umringt von Interessierten, gedachten wir der Toten. Wir lasen die Namen der Babys, der Kinder und Jugendlichen, der Frauen und der jungen Paare, der Mütter und Ehefrauen, der Ehemänner und Väter, der Großeltern und Urgroßeltern.

So viel Leid! So viel Leid, das bewusst und gezielt von der israelischen Regierung und der israelischen Armee verursacht wurde und weiter verursacht wird. Unerträgliches Leid!

Schwer zu ertragen allerdings auch das Schweigen und Ignorieren durch die Bremer Politik, durch die Kirchen und Parteien. Kein einziger Vertreter dieser Strukturen, die sich Zivilgesellschaft nennen, zeigte seine Solidarität mit den Opfern eines militärisch, auch mit deutschen Waffen, herbeigeführten Genozids. Und die Bremer Qualitätsmedien: Kein Wort! Kein Bild! Totschweigen. Weiterlesen… „48 Stunden Gedenkaktion für Gaza
Rückblick“

„Gemeinsame Sicherheit“ – ein Friedenskonzept für Europa?


Veranstaltungstipp: Sonntag, 21.9.2025 ab 14:30 Uhr, Friedensgemeinde (Humboldstr. 175, Bremen)

Nach einer historischen Einführung durch Prof. Dr. Klaus Schlichte (Universität Bremen) diskutieren Dr. Rolf Mützenich (SPD), Maria Buchwitz (Pax Christi) und Prof. Dr. Norman Paech (Universität Hamburg) über Eckpunkte und Bedingungen einer Politik für Germeinsame Sicherheit 2.0

Vor 50 Jahren wurde in Helsinki die Schlussakte der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) von 38 Staaten unterzeichnet. Diese Abschlusserklärung der KSZE 1975 ist ein wesentliches Dokument einer Konzeption für gemeinsame Sicherheit in Europa.

Aus diesem Anlass führt die „Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung“ am UN-Weltfriedenstag die Veranstaltung »Gemeinsame Sicherheit« – ein Friedenskonzept für Europa? durch.

 

Download Flyer zur Veranstaltung (PDF)

TAZ und Bild in einem Boot:
Cancelversuche Bremer Art


Das Bremer Friedensforum lädt ein

Buchpräsentation:
Mit Russland. Für einen Politikwechsel

Den gemeinsamen Anstrengungen von TAZ Bremen (Benno Schirrmeister, Susanne Schattenberg) und Bild Bremen (Hagen Meyer), alle offenbar bewährte Sturmgeschütze engagierter Cancel-Culture, ist zu verdanken, dass der Presseclub Bremen seine Raumzusage und Senator Ulrich Mäurer sein Grußwort zurückzogen.

Nun denn: die am offenen Disput Interessierten haben nach wie vor die Möglichkeit, sich mit dem Buch „Mit Russland. Für einen Politikwechsel“ und den dahinter stehenden friedenspolitischen Überlegungen auseinander zu setzen – (fast) gleiche Zeit, anderer Ort:

Freitag, 19. September 2025 19:30 Uhr
Saal Heinrichstraße
Heinrichstraße 11
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Cancelversuche Bremer Art“

In Gaza steht die Alarmstufe auf dunkelrot

Bericht über den 48 Stunden dauernden Verzicht auf Essen

Vom 15.08.2025 um 15:00 Uhr bis zum 17.08.2025 um 15:00 Uhr fand in der Bremer Innenstadt eine Solidaritätsaktion mit den Hungernden in Gaza statt.

Warum?

100 % der Bevölkerung leiden unter akuter Hungersnot, ein historischer Höchststand an Mangelernährung bei Kindern.

Es ist keine Naturkatastrophe. Es ist das gezielte Aushungern eines gesamten Volkes durch Israel, mit dem erklärten Ziel, es auszulöschen.

Mit dieser Aktion wurde auf die israelische Blockade lebenswichtiger Hilfsgüter aufmerksam gemacht.

Freitag, 15.08.25 um 15.00 Uhr
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Massive Polizeigewalt gegen Abschlussparade des „Rheinmetall Entwaffnen“-Bündnisses

Veranstalter:innen sprechen von politisch motiviertem Angriff und prüfen Klage gegen die Auflösung der Versammlung und den Kölner Kessel

Die Antimilitär-Parade des Bündnisses „Rheinmetall-Entwaffnen“ am 30. August 2025 in Köln wurde von der Polizei angegriffen. Schon zu Beginn der Demonstration verzögerte die Polizei den geplanten Start, beispielsweise, weil sie die TÜV-Kennzeichnungen der Lautsprecherwagen überprüfen wollte.

Gegen 18 Uhr kündigte die Polizei an, einen Lautsprecherwagen nach verbotenen Gegenständen untersuchen zu wollen und griff unmittelbar danach massiv einen Teil der Demonstration an. Es wurden gezielte Schläge auf die Hände und in die Magengrube sowie Pfefferspray eingesetzt, 147 Personen wurden durch das Vorgehen der Polizei verletzt und von den Sanitäter:innen behandelt, 18 Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Gewalt ging von der Polizei aus
„Eine so brutale Eskalation der Polizei ist ein politischer Skandal“, so Luca Hirsch vom Bündnis „Rheinmetall Entwaffnen“. „Die Polizei hat Menschen notärztliche Behandlung verwehrt, sie hat unsere Anwältin körperlich angegriffen, anwesende Presse festgenommen und den festgesetzten Personen wurde zeitweise Zugang zu Trinken und Toiletten verwehrt.

Das reiht sich ein in eine Vielzahl von politischen Angriffen der Polizei, Weiterlesen… „Massive Polizeigewalt gegen Abschlussparade des „Rheinmetall Entwaffnen“-Bündnisses“