DGB ruft zu den Ostermärschen auf!

Angesichts der von der Regierung vorangetriebenen Kriegstüchtigkeit nehmen die Stellungnahmen gewerkschaftlicher Gliederungen gegen Aufrüstung und Krieg zu. „Der DGB Hessen-Thüringen bleibt antimilitaristisch. Wir setzen uns gegen jede Militarisierung der Gesellschaft ein. Unser Handeln steht im Geiste der Friedensbewegung unter dem Motto „Nie wieder Krieg!“ lautete ein mit großer Mehrheit von der Bezirkskonferenz angenommener Antrag. Die Vertauensleute der IG-Metall bei den Ford-Werken in Köln erklärten: „Nein zur Kriegswirtschaft! Wir geben unsere Kinder nicht für Kriege.“ Aus dem Vorstand der IG-Metall heißt es: „Die IG Metall steht ohne Wenn und Aber für Frieden, Abrüstung und Völkerverständigung“…“Die Rüstungsindustrie wird den Industriestandort Deutschland nicht retten.“

Im Folgenden veröffentlichen wir den Aufruf des DGB zu den Ostermärschen:

DGB_Aufruf_Ostermärsche_2026 (Link)

Fabian Scheidler in Bremen –
ein Rückblick

Friedenstüchtig – Wege aus der Ohnmacht

Fabian Scheidler, Autor von „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ und „Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen“, traf mit seinem neuen Buch „Friedenstüchtig. Wie wir aufhören können, unsere Feinde selbst zu schaffen“ einen Nerv. Rund 100 Personen füllten am 2. März den Saal Heinrichstraße bis auf den letzten Platz. Veranstaltet wurde der Abend von DIEM25 und dem Bremer Friedensforum; eine Reihe von Gruppen aus der Friedens‑ und Antifabewegung sowie der Palästina‑Solidarität unterstützten die Veranstaltung.

An vier Beispielen skizzierte Scheidler seine zentralen Thesen: Weiterlesen… „Fabian Scheidler in Bremen –
ein Rückblick“

Die Bundeswehr will von der israelischen Armee lernen

Ein israelischer Pilot und ein deutscher Pilot vor einer israelischen F-16 auf dem Fliegerhorst Nörvenich. Foto: IMAGO / Björn Trotzki

Der Inspekteur des Heeres, Christian Freuding, freut sich und gibt nach einem Besuch in Israel bekannt, dass Bundeswehr und Israels Armee eine engere Zusammenarbeit anstreben.

Was kann man von der Israelischen Armee lernen? Missachtung der UNO? Zerstörung von Schulen und Krankenhäusern? Aushungern der Zivilbevölkerung? Völkermord?

Noch etwas: Die Israelische Armee soll der Bundeswehr helfen, Frauen ins Militär zu integrieren. Das brauchen wir dringend in der BRD. Deutschland will stärkste Militärmacht in Europa werden. Da reicht die milliardenschwere Aufrüstung nicht. Da müssen auch die Frauen mitran.

Zusätzlich will die Bundeswehr auch lernen, wie sie die Reservisten besser heranziehen kann. Israel hat für den Krieg gegen das palästinensische Volk Hunderttausende von Reservisten rekrutiert. Die Bundeswehr, die mit einem Krieg gegen Russland rechnet, bei dem täglich 1000 Tote und Verletzte erwartet werden, will die Zahl der Reservisten deutlich steigern.

Mehr dazu: jungeWelt (Link)