„Hände weg von Venezuela“:
Redebeitrag von Barbara Heller vom Bremer Friedensforum

Bremer Marktplatz, mit zahlreichen empörten Bürger:innen. Foto: privat

Am 4.1.2026 fand auf dem Marktplatz in Bremen eine Protestkundgebung gegen den völkerrechtswidrigen, brutalen Angriffskrieg der USA gegen Venezuela statt. Wir dokumentieren die Rede von Barbara Heller:

„Wir töten sie. Wir töten sie einfach! Wir machen das einfach.“ So kommentierte der US-Präsident Trump vor wenigen Wochen die völkerrechtswidrigen Angriffe auf venezolanische Schiffe in internationalen Gewässern.

Mehr muss man dazu nicht sagen. Es ist die absolute Rechtlosigkeit. Es ist die nackte Gewaltpolitik. Während früher noch über Demokratie und Freiheit geschwafelt wurde, geht es jetzt auch verbal nur noch um Macht. Um die US-Macht zu demonstrieren, wird in einer unglaublichen Provokation der Weltöffentlichkeit gezeigt, dass sich dieses Land alles erlauben kann. Mord und Totschlag, Folter und Entführung, Raub und Verbrechen aller Art.

Dass es hierbei um Drogen ginge, ist ein lächerliches Konstrukt. Trump selbst hat begründet, worum es geht. Weiterlesen… „„Hände weg von Venezuela“:
Redebeitrag von Barbara Heller vom Bremer Friedensforum“

USA: Hände weg von Venezuela!
Kundgebung Sonntag 4.1.2026, 14:00, Marktplatz Bremen

Der Angriff auf Venezuela und die Entführung seines Präsidenten Maduro durch die USA müssen als das benannt werden, was sie sind: eine imperialistische Einmischung in die Souveränität eines anderen Landes und eine völkerrechtswidrige, kriminelle Aggression. Es geht nicht um Drogenkartelle, es geht um Öl, um Einfluss, um Macht. Die USA brechen damit mal wieder das Völkerrecht, um ihre Interessen in ihrem „Hinterhof“ durchzusetzen.

Wir fordern: Weiterlesen… „USA: Hände weg von Venezuela!
Kundgebung Sonntag 4.1.2026, 14:00, Marktplatz Bremen“

Das Bremer Friedensforum erklärt sich solidarisch …

screenshot der GLS-Website. Für alle?

… mit der Roten Hilfe, der DKP und weiteren Organisationen, deren Bankkonten gekündigt wurden.

Dem Verein Rote Hilfe e.V. wurden sämtliche Konten bei der GLS-Bank und bei der Sparkasse Göttingen gekündigt. Eine Woche zuvor war der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) das Gleiche passiert, ebenso der anarchistischen Gruppe Black Cross Dresden. Die Angriffe auf linke, solidarische Organisationen haben mit diesem De-Banking eine neue Stufe erreicht.

Bundesdeutsche Banken machen sich zum Erfüllungsgehilfen US-amerikanischer Forderungen. Die Unterstützung von Antifaschisten (Rote Hilfe) oder die Solidarität mit Cuba (DKP) soll auf diese Weise finanziell unmöglich gemacht werden.

Das Vorgehen der Banken zeigt, Weiterlesen… „Das Bremer Friedensforum erklärt sich solidarisch …“

„Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.“

Foto: Emil Kalibradov

Mit diesem (Voltaire zugeschriebenen) Bonmot konnten sich westdeutsche Politiker, solange es die DDR noch gab, als Teil einer Gesellschaft präsentieren, in der die Meinungsfreiheit geschützt und garantiert war.

Das war sie natürlich nicht, wie erstens das KPD-Verbot von 1956 mit der Inhaftierung zahlreicher Kommunisten; zweitens der „Radikalenerlass“ von 1972 mit zahlreichen Berufsverboten für Lehrerinnen und Lehrer sowie Angestellte des öffentlichen Dienstes; und drittens die Stasi-Hysterie mit Massenentlassungen und massenhafter öffentlicher Denunziation gezeigt haben. Im Prinzip – soll heißen: auf dem Papier – hat sich aber nichts geändert:

„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten.“ ( Artikel 5 Grundgesetz, Abs. 1)

Nur leider können sich Journalisten und Publizisten nicht mehr auf das deutsche Grundgesetz oder vergleichbare europäische Gesetze berufen, wenn sie vom Europäischen Rat sanktioniert werden und nicht mehr in der Lage sind, über ihre Bankkonten zu verfügen, wobei sich wegen „Sanktionsumgehung“ strafbar macht, wer ihnen finanziell unter die Arme greift. Weiterlesen… „„Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.““

In der Weihnachtsbäckerei ’25

Screenshot etsy.com

Airbus ist an der Produktion des Mehrzweckkampfflugzeuges Typhoon beteiligt, bei uns auch als Eurofighter bekannt. „Ein hochagiler Luftüberlegenheitsjäger“ (Wikipedia)

Auf Waffenmessen werden Kekse verteilt, damit Weihnachten auch schön kriegerisch genossen werden kann. Friede sei mit ihnen.

Wer Weihnachten und die Zeit bis dahin pervers verbringen möchte, der marschiert ins Internet auf Seiten wie panzerkeks.shop – da gibt es Ausstechformen für Artillerie, Jäger, Gebirgsjäger, Fallschirmjäger, Sanitätsdienst, bewaffnete Schülerlotsen (!), Heeresaufklärungstruppe, Pioniertruppe, Panzertruppe Leopard, Logistiktruppe, Luftwaffe, seegehende Marine…

Bei der Bundeswehr selbst Weiterlesen… „In der Weihnachtsbäckerei ’25“