Rückblick: Vortrag „Wasserkriege“

Foto: privat

Im Rahmen der Bremer Wasserwochen 2026 hat das Bremer Friedensforum – AG Militär und Umwelt – Pablo Flock von der IMI – Informationsstelle Militarisierung e.V. Thüringen eingeladen.

Er sprach zu dem Thema: „Wasserkriege: Wo der Klimawandel heute schon Konflikte befeuert.“

Hier geht es zur Audioaufnahme:

 

1. September: Kundgebung gegen Militarisierung, Wehrpflicht und Kriege – für Frieden und Sicherheit

Auf dem Bremer Marktplatz wird am Dienstag, 1. September 2026, ab 16:30 Uhr eine Kundgebung zum Anti-Kriegstag stattfinden.

Veranstalter sind das Bremer Friedensforum im Bündnis mit mehr als 10 Bremer Initiativen und Organisationen – Aufruf und Unterzeichnende unten.

Programm der Kundgebung:

  • Ulrike Eifler (IG-Metall Würzburg) wird über den Zusammenhang von Aufrüstung und Sozialabbau sprechen.
  • Ein/e Vertreter/in des Internationalen Jugendverbandes (IJV) wird über die Proteste gegen die geplante Wehrpflicht sprechen
  • Ein/e Vertreter/in von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wird über Schule in Zeiten von Militarisierung und Sparprogrammen sprechen, und
  • ein Vertreter der Palästinensischen Gemeinde Bremen und Umzu wird unter anderem über Völkermord und deutsche Waffen sprechen

Im Anschluss an die Kundgebung auf dem Marktplatz gibt es um 19.00 Uhr eine Veranstaltung im Gewerkschaftshaus mit dem Titel: „Friedensfähig statt kriegstüchtig? – Die „Zeitenwende“ und ihre Folgen“ (Link) Weiter lesen… „1. September: Kundgebung gegen Militarisierung, Wehrpflicht und Kriege – für Frieden und Sicherheit“

Rüstungsstandort an der Weser –
Erfolgsgeschichten aus Bremen?

Schon 2011 haben zahlreiche Aktive die Veröffentlichung „Erfolgsgeschichten aus Bremen? Rüstungsstandort an der Weser – Produktion, Forschung und Perspektiven“ veröffentlicht.

Nach wie vor in Teilen aktuell, mit vielen grundsätzlichen Beiträgen – leider wäre eine Aktualisierung nicht schmaler, eher im Gegenteil.

Download der Veröffentlichung (Link)

Deutschlandfunk: Deutsche Regierungen handeln in Bezug auf Israel beschämend

„Weder sind Ben-Gvirs Aussagen gänzlich neu, noch sind es die mutmaßlichen israelischen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Gaza, und auch die Verbrechen der völkerrechtswidrigen Besatzungspolitik im Westjordanland sind es nicht. Jahrelang haben deutsche Regierungen zugesehen. Das ist beschämend.“

Dieses Zitat aus einem im Deutschlandfunk am 22.8.2026 veröffentlichten Kommentar deutet an: Hier wird Klartext geredet – zu Recht, wie wir meinen.

Wer den Kommentar nachhören möchte, findet ihn hier: (Link)

Wer den Kommentar lieber lesen möchte, findet hier unsere Transkription: (Link) 

Gerhard Hanloser: „Linker Antisemitismus“ – Zur Kritik eines Kampfbegriffs

Eine Buchempfehlung von Bernd Fischer

Gerhard Hanloser gilt nach mehreren Veröffentlichungen wie „Krise und Antisemitismus. Eine Geschichte in drei Stationen von der Gründerzeit über die Weltwirtschaftskrise bis heute“ (2003), „Sie waren die Antideutschesten der deutschen Linken“ (2004) und „Die andere Querfront – Skizzen des antideutschen Betrugs“ (2019) als profunder Kenner der überwiegend westdeutschen linken Szene, die es geschafft hat, sich in endlosen Kämpfen um eine korrekte – soll heißen: unangreifbare – Position zur deutschen Geschichte, zum Staat Israel und zum Zionismus zu zerfleischen.

Viele sind dabei auf der Strecke geblieben, manche haben es zu gut dotierten Positionen im Staats- und Wissenschaftsbetrieb gebracht. Sie können als Richter über andere auftreten, wobei der sogenannte „linke Antisemitismus“ als schärfste Waffe gegen jede Form antiimperialistischer Kritik an der Politik des Staates Israel gilt. Weiter lesen… „Gerhard Hanloser: „Linker Antisemitismus“ – Zur Kritik eines Kampfbegriffs“