Friedensdenkschrift der EKD – eine Replik

Wir dokumentieren eine Replik:


Sehr geehrte Damen und Herren der „friedensstiftenden“ Glaubensgemeinschaft.

In Ihrer aufschlussreichen Denkschrift* zum Verhältnis von Frieden und Krieg, haben Sie sich nun endgültig verabschiedet vom Friedensgebot der Kirche.

Die UN-Charta mit den verankerten Völker- und Menschenrechten und  Teile des deutschen Grundgesetzes werden durch den Inhalt der „Denkschrift“ ad absurdum geführt.

In diesem Sinne lassen sich selbst bei häufiger Wiederholung des Begriffs „gerechter Frieden“, keine ehrlichen Ansätze für die Notwendigkeit von Verhandlungslösungen finden. Die „Denkschrift“ ist Ausdruck des Auftrags einer Politik, die nur noch in Kriegskategorien denkt und selbst den Einsatz von Nuklearwaffen nicht ausschließt. Weiterlesen… „Friedensdenkschrift der EKD – eine Replik“

Real existierender Zionismus – was wirklich geschrieben wurde

Seitdem der LV der Linken in Niedersachsen eine Stellungnahme zum ‚real existierenden Zionismus‘ abgegeben hat, wird viel darüber diskutiert – nicht alle haben den Text zur Hand.

Damit fundiert mitdiskutiert werden kann, dokumentieren wir den Text:


Die Linke Niedersachsen lehnt den heute real existierenden Zionismus ab.

Historisch ist der Zionismus keine einheitliche Ideologie gewesen. Neben rechten nationalistischen Strömungen gab es auch emanzipatorische Ansätze. Gleichzeitig sehen wir heute einen politischen Zionismus, der sich durch Rassismus, Besatzungspolitik und militärische Gewalt auszeichnet.

Unsere Solidarität gilt den Menschen, die unter dem Genozid in Palästina leiden. Unsere Unterstützung gilt Initiativen, die sich für eine Aussöhnung und eine
gemeinsame Zukunft in Frieden für alle Menschen in der Region einsetzen. Unser Maßstab ist dabei: Gleiche Rechte für alle – überall!
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Ingeborg Kramer gestorben

Inheborg Kramer (Foto: privat)

Bremer Friedensfreundinnen und Friedensfreunde trauern um Ingeborg Kramer.

Am 8.4.26 verstarb Ingeborg Kramer im Alter von 92 Jahren.

Mit ihr ging eine unermüdliche Kämpferin für Frieden und Gerechtigkeit.

Sie war Mitbegründerin des Bremer Friedensforums und Mitinitiatorin der Mahnwache für Frieden, Abrüstung und Bewahrung der Schöpfung, die seit Anfang der 80er Jahre jeden Donnerstag auf dem Bremer Marktplatz stattfindet. Sie unterstützte die Mahnwache für einen gerechten Frieden in Nahost, die jeden Samstagmittag vor dem Dom stattfindet. Jahrzehntelang organisierte sie gemeinsam mit anderen Frauen den Vietnam-Basar, ein beispielhaftes Engagement für Internationale Solidarität in Wort und Tat.

Mehr als 40 Jahre lang war Ingeborg Kramer Ideengeberin und Organisatorin vieler Friedensaktivitäten in Bremen. Ein besonderes Anliegen war ihr, dass sich ihre Kirche, die Evangelische Kirche klar und deutlich und entschieden für Frieden einsetzt.

In ihrer freundlichen Art mahnte sie: Nicht aufgeben! Das ist das Wichtigste! Frieden!