Leben des palästinensischen Kinderarztes Dr. Hussam Abu Safiya in akuter Gefahr – sofortige Beendigung seiner Gefangenschaft erforderlich

Grafik: IPPNW

Angesichts der akut lebensbedrohlichen Situation von Dr. Hussam Abu Safiya ruft die Jüdische Stimme alle Journalist:innen, medizinischen Vereinigungen und politischen Entscheidungsträger dazu auf, den Druck auf ihre Institutionen für eine sofortige Freilassung zu erhöhen und mit größtmöglicher Dringlichkeit zu handeln.

Der Anwalt von Dr. Abu Safiya, Nasser Odeh, konnte ihn am 2. Juli besuchen und berichtete von einem äußerst besorgniserregenden Gesundheitszustand. Nach seinen Angaben ist Dr. Abu Safiya seit Dezember 2024 täglich Folter und Misshandlungen ausgesetzt. Während des Besuchs habe er kaum aufrecht sitzen können, äußerst verängstigt gewirkt und mehrfach beinahe das Bewusstsein verloren.

„Dies ist das letzte Mal, dass du mich siehst… Sie haben mich hierher gebracht, um mich zu töten“, sagte Dr. Abu Safiya am Donnerstag zu seinem Anwalt. Nach Angaben seines Anwalts hätten sich die Folter und Misshandlungen verschärft, seit im vergangenen Monat richterliche Anhörungen zu seiner Freilassung begonnen haben. Weiter lesen… „Leben des palästinensischen Kinderarztes Dr. Hussam Abu Safiya in akuter Gefahr – sofortige Beendigung seiner Gefangenschaft erforderlich“

Faschismus, Militarisierung und Krieg
Vortrag von Barbara Heller zur AfD

Foto: privat

Am 1. Juli-Wochenende plant die AfD in Erfurt ihren Bundesparteitag. Bundesweit wird zum Protest dagegen mobilisiert.

Zur Auseinandersetzung mit der Programmatik der AfD und dem Zusammenhang von Faschisierung und Militarisierung sprach Barbara Heller vom Bremer Friedensforum am 19.6.26 in der Villa Ichon.

In der anschließenden Diskussion ging es vor allem um die Frage, wozu eine faschistische Partei gebraucht würde, angesichts der Innen-, Sozial- und Außenpolitik der amtierenden Regierung. Wir dokumentieren den Vortrag.

Faschismus, Militarisierung und Krieg
Historische Parallelen zur Gegenwart

Abschnitte des Vortrags, der hier (Link) heruntergeladen werden kann:

  1. Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!
  2. Erscheinungsbild und Programmatik der AfD
  3. Programmatik der AfD und Außenpolitik der aktuellen Regierung
  4. Rechtsradikale und faschistische Tendenzen weltweit
  5. Ursachen für Rechtsentwicklung und Faschismusgefahr
  6. Protest und Widerstand
  7. Wozu braucht es die AfD?
  8. Wann und wozu braucht es Faschismus?
  9. Faschismus im 21. Jahrhundert

Das Assoziierungsabkommen mit der EU
ist für Israel von enormer Bedeutung

Seit Monaten wird europaweit dafür geworben, als Reaktion auf die israelischen Kriegsverbrechen in Gaza, Westjordanland und Libanon das Assoziierungsabkommen der EU mit Israel auszusetzen.

Die Kampagne, an der sich auch die Bremer „Mahnwache für einen gerechten Frieden in Nahost“ beteiligt, hat inzwischen auch in Deutschland fast die erforderliche Mindestzahl an Unterschriften erreicht, um die Europäische Kommission zu verpflichten, aktiv zu werden.

Bisher ist jeder Versuch, das Abkommen auszusetzen, am Widerstand der Berliner Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD gescheitert. Weshalb wir entschlossen sind, die Kampagne auch weiterhin voranzutreiben.

Mehr dazu auf der Website des BIP (BÜNDNIS FÜR GERECHTIGKEIT ZWISCHEN ISRAELIS UND PALÄSTINENSERN EV.): (Link)

Jeffrey Sachs:
Offener Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz

Aufkleber, gefunden in der Bremer Innenstadt

Die Russen haben 15 Millionen Gründe, ein militarisiertes Deutschland zu fürchten: 15 Millionen ist die Summe derer, die im 2. Weltkrieg als unbewaffnete sowjetische Zivilisten von Deutschen ermordet wurden. Seit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 und dem Ende des sogenannten „Kalten Krieges“ kommen weitere Gründe hinzu, insbesondere die spezifisch deutsche Neigung, Verträge, auch völkerrechtlich verbindliche, zu brechen. In einem offenen Brief an den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz analysiert der Ökonom, Diplomat und Autor Jeffrey Sachs die größten Fehler der deutschen Außenpolitik und fordert die Bundesregierung auf, unverzüglich Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über den Frieden in Europa aufzunehmen. Weiter lesen… „Jeffrey Sachs:
Offener Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz“