Bericht: Schulstreik gegen Wehrpflicht –
Jugend will Zukunft

Am 25.6.2026 war erneut ein Schulstreiktag. In mehr als 100 Orten haben laut offiziellen Angaben 45.000 Schülerinnen und Schüler gestreikt und gegen die drohende Wehrpflicht demonstriert. Auch in Bremen waren mehrere Hundert Menschen auf der Straße und machten deutlich: Die Jugend will keinen Krieg.

Die Jugendlichen fordern eine Zukunft für sich; sie wollen in einer friedlichen, sozialen und gerechten Welt lernen und leben. Ihre Kritik an den herrschenden Verhältnissen wurde klar benannt: Weiter lesen… „Bericht: Schulstreik gegen Wehrpflicht –
Jugend will Zukunft“

Seit dem Wahlsieg der Linkspartei in Berlin am 20.09. hat das Geschrei…

screenshot: tagesschau.de

Wir dokumentieren eine Stellungnahme der „Jüdischen Stimme“ zum Thema Die Linke in Berlin

Seit dem Wahlsieg der Linkspartei in Berlin am 20.09. hat das Geschrei in Presse und Politik kaum aufgehört. Dass die Partei mit 25,7% stärkste Kraft wurde, trotz wochenlanger medialer Hetze gegen sie, hat im politischen Mainstream zu einer Kernschmelze geführt. Es ist ein gutes Zeichen, dass die Berliner:innen sich nicht von den altbekannten rassistischen „Antisemitismusdebatten“ täuschen ließen und für die längst überfällige Vergesellschaftung von Wohnraum stimmten – und angesichts der zunehmenden Polizeigewalt und Wohnungsnot auch kaum verwunderlich.

Die Hysterie über die misslungene Hetzkampagne ist umso lauter: Der israelische Botschafter Prosor, für seine ständigen Einmischungen längst bekannt, Weiter lesen… „Seit dem Wahlsieg der Linkspartei in Berlin am 20.09. hat das Geschrei…“

Wir müssen wachsam sein!

Wir dokumentieren eine Leserbrief zum Thema ‚Aussenpolitik‘:

Unser Außenminister Wadephul hat sich in Kiew darüber beschwert, dass die Ukraine zu wenig Waffen kauft und dadurch unsere deutsche Kriegswirtschaft leidet. Er hat auch angeboten, dafür zu sorgen, dass junge Männer aus der Ukraine, die sich in Deutschland aufhalten, zurück in die Ukraine geschickt werden.

Nun leiden Russland und die Ukraine unter dem Krieg und viele Deutsche mit den Menschen, die den Krieg aushalten müssen. Wenn das so weitergeht, gibt es auch bei uns Krieg. Und genau die Standorte, an denen die meisten Waffen, Panzer und U-Boote hergestellt werden, sind die ersten Ziele; Bremen und Bremerhaven gehören dazu.

Noch nie hat ein gegenseitiges Hochrüsten zum Frieden geführt, sondern zum Krieg. Es sollte nicht Aufgabe des Außenministers sein, die heimische Kriegswirtschaft zu befördern, sondern diplomatische Gespräche mit dem Ziel zu führen, die Deutschen vor einem Krieg zu schützen, und die NATO zur Zurückhaltung zu ermahnen. Die praktische und psychologische Kriegsvorbereitung ist überall zu spüren. Inzwischen gibt es Fahrradhelme für Kinder, die wie Kriegshelme aussehen, in olivgrün. Reiner Zufall?

Wir müssen wachsam sein!

[Autorin der Redaktion bekannt]

Streik gegen drohende Wehrpflicht

Schülerinnen und Schüler demonstrieren mit dem nächsten Schulstreik am 25.9., dass sie nicht bereit sind, zu töten und sich töten zu lassen. Die Bundeswehr ist allerdings nicht bereit, das zu akzeptieren. Obwohl nur wenige Hundert sich bei der ersten Abfrage für den Wehrdienst bereit erklärt haben, werden jetzt schon Tausend junge Menschen, die nicht zum Bund wollen, zur Musterung eingeladen. So ignoriert die Bundeswehr die Wünsche der jungen Menschen nach einer Zukunft, in der sie friedlich lernen und leben kann.

Wir vom Bremer Friedensforum, viele von uns sind erfahrene Antimilitaristinnen und Kriegsdienstverweigerer, rufen zur Unterstützung des Schulstreiks auf.

Screenshot: Interview mit Berater Peter Wührmann in „Die Norddeutsche“

Kontakt zur Kriegsdienst-Verweigerungs-Beratung:

beratung@bremerfriedensforum.de oder kdv-bremen@dfg-vk.de

 

NEIN zu Aufrüstung und Sozialabbau

„Zeitenwende“ auf allen Ebenen.

Das bedeutet: Massive Angriffe auf den Sozialstaat, Einsparungen bei Bildung und Gesundheit, Wohnen, Renten und Umweltschutz.

Das bedeutet: Schuldenmachen ohne Ende.

Und immer offensichtlicher wird, dass „Zeitenwende“ auch bedeutet, dass in Jahrzehnten erkämpfte Rechte der Beschäftigten jetzt nach dem Willen der Unternehmer rückgängig gemacht werden sollen.

Wir wehren uns gegen die Folgen der „Zeitenwende“. Wir sagen NEIN zu Aufrüstung und Sozialabbau. Wir sagen JA zu sozialer Gerechtigkeit und Frieden. Wir begrüßen alle Stellungnahmen aus Gewerkschaftskreisen, die den Kampf gegen Sozialabbau mit dem Kampf gegen Aufrüstung verbinden. Von daher freuen wir uns, dass die IG Metall Berlin zur Demo „Nie wieder Krieg“ am 3.Oktober in Berlin aufruft. Noch gibt es aus Bremen Busplätze nach Berlin. Anmeldung: wirfahrennachberlin2026@posteo.de

Zur Info hier ein link zu einem Beschluss der IG Metall Berlin: (Link)