Der Schriftsteller und Orientalist Navid Kermani hat am 20.07.2026 eine ungewöhnliche Rede anlässlich der Vereidigung von Bundeswehrrekruten gehalten, in der er – in Anwesenheit von Verteidigungsminister Pistorius – mit Bundeskanzler Merz hart ins Gericht geht – unbedingt sehenswert!
Dazu ein Kommentar:
Lässt ein Bundesverteidigungsminister, zumal einer wie Boris Pistorius, bei einer Rekrutenvereidigung im Berliner Bendlerblock einen Schriftsteller ans Rednerpult, ohne vorher mit ihm besprochen zu haben, in welche Richtung dessen Rede gehen, was also betont und wer besonders angegriffen werden soll? Kaum vorstellbar.
Israel behindert jede Hilfe für die Bewohner in Gaza – ein Arzt berichtet über die Schwierigkeiten und Schikanen, die er bei zwei Einsätzen in den Krankenhäusern von Gaza erlebt hat.
Friedensfreundinnen und -freunde nahmen an der Friedensmahnwache in Blumenthal/Schwanewede teil. Freundinnen, Freunde der Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg, Freundin aus dem Iran, Freundin aus Tunesien, unsere palästinensischen Freunde, die Woche für Woche für die Sache Palästinas protestieren, mit 4 großen palästinensischen Fahnen und unsere beiden Transparente.
Viele Menschen wollten wohl zu Klingbeil, zeigten uns oft den Daumen nach oben, es wurden Gespräche geführt über den Wahnsinn der Kriegstreiberei und des Sozialabbaus. Klingbeil kam mindestens mit seinen Limousinen 1 Stunde und 20 Minuten zu spät, sah uns zwar und unser Fahnenmeer, Weiter lesen… „Friedensmahnwache in Schwanewede gegen Lars Klingbeil“
Sind Rüstungsinvestitionen gesamtwirtschaftlich rentabel? Immer, wenn es darum geht, ungewöhnlich hohe Rüstungsausgaben zu begründen, wird von den Befürwortern versucht, ihnen das Mäntelchen des ökonomischen Nutzens umzuhängen. Rüstungsausgaben sind Investitionen, die der Volkswirtschaft einen spürbaren Wachstumsimpuls geben, heißt es dann immer öfter in Publikationen und Talkshows, oft von Experten geäußert, die zugleich Lobbyisten sind. Weit gefehlt im Vergleich zu anderen Investitionen, zumal im direkten Vergleich zu öffentlichen Infrastrukturinvestitionen, sagen die Kritiker. Seit der Aussetzung der Schuldenbremse zur Finanzierung von Rüstungsausgaben ist die neue alte Debatte wieder einmal in Meinungsbild gerückt worden: Kanonen oder Butter? Waffen oder Wohlstand?
Zugespitzt gesagt ist es den Befürwortern egal, wie und was produziert wird, es steigere das Bruttoinlandsprodukt gleichermaßen. Wirklich? Was ist an dieser These dran? Wirtschaftswissenschaftlich gesprochen, befinden wir uns hier in der Kontroverse um den Einkommensmultiplikator und seinen Einfluss auf die Staatsfinanzen. Weiter lesen… „Rudolf Hickel: Kanonen oder Butter – Gesamtwirtschaftliche Bedeutung von Rüstungsausgaben“