Die GEW (Landesverband Bremen) hat eine interessante Stellungnahme zum Thema „Friedenserziehung statt Kriegstüchtigkeit“ veröffentlicht – Tenor: Gegen Kriegsdienst und Militärpropaganda, gegen Aufrüstungslogik, für Frieden und Abrüstung: Friedenserziehung statt Kriegstüchtigkeit.
Autor: Sebastian
Fabian Scheidler und YUNA in Bremen –
Ausschnitte
Zum Verhältnis EU – USA:
Zu Atomkraft:
Ökopax / Grüne:
IL und Verfassungsschutz:
Generationengraben in der Friedensbewegung:
Dass Subjekt des Geschehens:
Cuba Flotilla:
Yuna, demokratisch-sozialistische Jugendorganisation, Bremen:
Epilog: Die Kunst des Friedens:
(Danke an Anne Frisius!)
Reden auf dem Ostermarsch 2026 Bremen (I):
Ebubekir Kilinc

Wir dokumentieren nach und nach die auf dem Ostermarsch 2026 in Bremen gehaltenen Reden – den Anfang macht die Rede von Ebubekir Kilinc.
Liebe Bremerinnen, liebe Bremer, liebe Freundinnen und Freunde des Friedens,
ich stehe heute hier als Mitglied der palästinensischen Gemeinde dieser Stadt. Aber ich möchte heute nicht nur als Palästinenser zu euch sprechen. Ich möchte als Bremer zu euch sprechen.
Wir haben in dieser Stadt seit dem 7. Oktober 2023 über 110-mal demonstriert. Wir haben gerufen, wir haben geweint, wir haben Zahlen genannt, die so groß sind, dass der menschliche Verstand sie kaum noch fassen kann. Aber heute ist Ostermarsch. Heute geht es um das Fundament, auf dem wir alle stehen wollen: den Frieden und das Recht auf Frieden.
Beginnen wir mit dem Unfassbaren. Am 30. März hat die israelische Knesset ein Gesetz verabschiedet, das die Todesstrafe für Palästinenser einführt. In einer Zeit, in der die Welt vorgibt, sich weiterzuentwickeln, führt ein Staat, der von unserer Bundesregierung als „Wertepartner“ hofiert wird, die staatliche Tötungsmaschinerie ein – selektiv, rassistisch, brutal. Weiterlesen… „Reden auf dem Ostermarsch 2026 Bremen (I):
Ebubekir Kilinc“
Ostermarsch 2026 in Bremen – Eindrücke
Über tausend Friedenstüchtige gegen Kriegswilligkeit – ein erster Rückblick:
Ostermarsch? Wichtiger denn je!
Gastkommentar von Barbara Heller, zuerst veröffentlicht auf Bremen – so gesehen (Link) – dort finden sich auch zahlreiche interessante Kommentare zu dem Text.
„Wahrlich, wir leben in kriegerischen Zeiten, so könnte man den Anfang des berühmten Gedichtes „An die Nachgeborenen“ von Bertolt Brecht („Wahrlich, ich lebe in finsteren Zeiten“) konkretisieren.
Weltweit steigt die Zahl bewaffneter Konflikte. Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es nie so viele Länder, die in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt waren, wie in den letzten Jahren. Die Militärausgaben weltweit sind so hoch wie nie zuvor. Für das Töten und Sterben wurden zuletzt 2,72 Billionen Dollar in einem Jahr ausgegeben. Ein Bruchteil dieser Summe würde ausreichen, um den Hunger in der Welt zu beseitigen. Alle 4 Sekunden stirbt ein Mensch an Hunger, 673 Millionen haben nicht genug zu essen. Kriege zerstören die Lebensgrundlagen der Menschen, beschleunigen die Umweltzerstörung. Wer Mensch und Natur retten will, muss sich zuallererst für Frieden einsetzen. Wer es ernst meint mit Menschenrecht und Menschenwürde, muss alle Kriege verurteilen. Weiterlesen… „Ostermarsch? Wichtiger denn je!“
