Gewerkschafter gegen Kriegswirtschaft

Noch sind die Stimmen aus der IG-Metall gegen die deutsche Kriegspolitik selten und zaghaft. Angesichts täglicher Nachrichten über Stellenabbau in der Industrie, v.a. in der Automobilbranche, hoffen viele Beschäftigte auf den Erhalt ihrer Jobs dank der Milliardensummen, die die Bundesregierung für  Aufrüstung zur Verfügung stellt. Dass das Geld, das für Waffen ausgegeben wird, tausendmal sinnvoller für Arbeitsplätze in den Bereichen Wohnungsbau, Gesundheit, Bildung, öffentlicher Nah- und Fernverkehr und Umweltschutz verwendet werden müsste, hat sich als Erkenntnis leider noch nicht durchgesetzt. Abgesehen davon, dass Waffen, wenn sie nicht eingesetzt werden, veralten und verschrottet werden, also völlig sinnlose Geldverschwendung sind. Wenn sie aber eingesetzt werden, bedeutet das Krieg. Krieg mit allen Folgen einer hochentwickelten Tötungs- und Zerstörungstechnik, deren Einsatz von unserem Land oder von anderen Ländern, wohin die Waffen exportiert werden, nicht viel übrig lassen würde.

Wir freuen uns, dass die DFG/VK Köln über die folgende Erklärung informiert. Eine Ermutigung! Weiterlesen… „Gewerkschafter gegen Kriegswirtschaft“

»Friedenspolitik in Bremen«
Rückblick auf die Buchvorstellung

Die Vorstellung des im Donat-Verlag Bremen erschienenen Buches »Friedenspolitik in Bremen« (Hrsg. von Barbara Alms und Gerhard Schäfer) fand am 5.2.2026 in der Bremer Stadtbibliothek (Wall-Saal) statt.

Eingerahmt war die Veranstaltung von der musikalischen Darbietung des Trio Violante, moderiert wurde die Diskussion von Gerhard Baisch (IALANA).  Die Wortbeiträge dokumentieren wir unten.

Insgesamt hatten nahezu 150 Teilnehmende die Veranstaltung besucht. Die Medienvertreter von Weser-Kurier und dem Lokalsender Buten und Binnen waren der Einladung nicht gefolgt.

Die Reden: Weiterlesen… „»Friedenspolitik in Bremen«
Rückblick auf die Buchvorstellung“

Hessischer Antisemitismus-Beauftragter
fordert Verbot der Jüdischen Stimme

Antisemitismusbeauftragter Uwe Becker mit Groß-Israel zeigender Trophäe (screenshot vom instagram-Account Beckers von 2024, inzwischen gelöscht)

Wer den Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ mit einer Solidaritätserklärung unterstützen möchte, kann das hier tun (Link)

Wir dokumentieren die Stellungnahme des Vereins „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“:

„Der hessische Antisemitismusbeauftragte und CDU-Politiker Uwe Becker hat am 30.01.2026 auf der Webseite der Staatskanzlei Hessen eine Presseerklärung veröffentlicht, in der er fordert, die Jüdische Stimme “so schnell wie möglich” zu verbieten. Dass jemand, dessen Aufgabe es sein soll, “jüdisches Leben zu schützen” und Antisemitismus zu bekämpfen, einen jüdischen Verein verbieten will, entbehrt nicht der Ironie. Becker wift uns “antisemitische Hetze” vor, während er als deutscher Christ eine jüdische Gruppe bekämpft. Wir betrachten dies nicht nur als groteske und autoritäre Forderung, sondern auch als antisemitische.

Dieses Verhalten ist beim fanatischen Israel-Unterstützer Becker, Weiterlesen… „Hessischer Antisemitismus-Beauftragter
fordert Verbot der Jüdischen Stimme“