Der Angriff auf Venezuela und die Entführung seines Präsidenten Maduro durch die USA müssen als das benannt werden, was sie sind: eine imperialistische Einmischung in die Souveränität eines anderen Landes und eine völkerrechtswidrige, kriminelle Aggression. Es geht nicht um Drogenkartelle, es geht um Öl, um Einfluss, um Macht. Die USA brechen damit mal wieder das Völkerrecht, um ihre Interessen in ihrem „Hinterhof“ durchzusetzen.
Selten gab es weniger Anlass, hoffnungsvoll in die Zukunft zu sehen.
Die Wünsche für ein friedliches Weihnachtsfest kommen einem wie Hohn vor.
Die Christenheit ist ziemlich auf den Hund gekommen.
Bethlehem liegt im Westjordanland. Die Israelis haben den Ort mit 15 Meter hohen Mauern eingeschlossen. Die Dörfer in der Umgebung sind permanent von Angriffen israelischer „Siedler“ (in Wirklichkeit Räuber und Banditen) betroffen, meist unterstützt von israelischen Militärs. Der Weihnachtstourismus, eine wichtige Einnahmequelle der Bewohner Bethlehems, ist zum Erliegen gekommen.
Die Spitze der evangelischen Kirche in Deutschland hat sich – mit einigen Verrenkungen – dem Kriegskurs der Regierung angeschlossen.
Der neue Papst der Katholiken hat bisher nicht an die erfreulich klaren friedenspolitischen Positionen seines Vorgängers angeknüpft.
Entlang des Lebens von Hartmut Drewes haben sich Barbara Alms und Gerhard Schäfer gemeinsam mit Anderen die Mühe gemacht, ein Bild der Friedensbewegung in Bremen über mehrere Jahrzehnte nachzuzeichnen.
Das Buch „Friedenspolitik in Bremen. Hartmut Drewes – Für eine Welt ohne Krieg und Gewalt“ nimmt den Tod von Hartmut Drewes zum Anlass für eine Bestandsaufnahme und kritische Reflexion der Bremer Friedenspolitik in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen und geopolitischer Verschiebungen.
Hartmut Drewes (1939–2025) gehört zu den herausragenden deutschen „Friedenspfarrern“ des 20./21. Jahrhunderts.