Training: Souveräne Schlagfertigkeit vor dem Hintergrund der Arbeit in der Friedensbewegung

Im November 2025 hat das Friedensforum ein Seminar zu diesem Thema durchgeführt und es wurde der Wunsch geäußert, die souveräne Schlagfertigkeit durch viele praktische Übungen zu vertiefen.

Hierzu haben wir den Referenten Andreas Kramer für folgenden Termin gewinnen können:

Sonntag, den 17.05. von 11:00 bis 16:00 Uhr

Ort: Villa Ichon

In diesem Kurs werden Möglichkeiten gezeigt, wie ihr unfaire, verletzende, verbale Angriffe verarbeiten könnt (Schock, Aggression, Empörung, Wut) und welche Formen der souveränen, nicht aggressiven/‑verletzenden Reaktion im Falle von Standardsituationen (z. B. am Stand, beim Verteilen von Flugblättern, in einer Demo, im Familien-, Freundes- und Kollegenkreis-Gespräch) für den/die Angegriffene(n) und die Angreifenden unter Berücksichtigung verschiedener Situationen geeignet sind.

Wie ihr euch bei der Anwendung für euch geeigneter Techniken weiterentwickeln könnt.

Diese Schlagfertigkeits-Techniken werden in geeigneter Form im Kurs geübt werden.

Unterrichtsunterlagen: Sie stehen auf unserer Webseite und sind dort abrufbar (Link).

Verpflegung: Getränke, Selbstverpflegung

Anmeldung: bis zum 10.05.2026 bei Annegret Merke:
Annegret.me@posteo.de

Andreas Zumach: Abrüstungsverträge –
eine Übersicht

Screenshot: Infosperber

Seit Anfang des Jahrtausends findet eine  Erosion der Architektur von Verträgen und Abkommen zwischen den Staaten auf dieser Welt statt.

Ausgelöst wurde diese Erosion zunächst vor allem durch die Aufkündigung von Verträgen durch die USA, der stärksten Militärmacht der Welt. Russland hat diese Kündigungen zum Teil nachvollzogen.

Hinzu kommt die seit Jahrzehnten anhaltende Weigerung der fünf offiziellen Atomwaffenmächte (USA, Russland, China, Frankreich und Grossbritannien), ihre völkerrechtlich verbindlichen Abrüstungsverpflichtungen zu erfüllen.

Schon die Klausur des BFF 2024 hat sich mit vielen dieser Verträge beschäftigt. Um dabei den Überblick zu behalten und sich die zeitgeschichtlichen Tatsachen zu vergegenwärtigen, hilft aktuell ein Artikel von Andreas Zumach auf der Schweizer Internetseite „Infosperber“ : (Link)

Friedensdenkschrift der EKD – eine Replik

Wir dokumentieren eine Replik:


Sehr geehrte Damen und Herren der „friedensstiftenden“ Glaubensgemeinschaft.

In Ihrer aufschlussreichen Denkschrift* zum Verhältnis von Frieden und Krieg, haben Sie sich nun endgültig verabschiedet vom Friedensgebot der Kirche.

Die UN-Charta mit den verankerten Völker- und Menschenrechten und  Teile des deutschen Grundgesetzes werden durch den Inhalt der „Denkschrift“ ad absurdum geführt.

In diesem Sinne lassen sich selbst bei häufiger Wiederholung des Begriffs „gerechter Frieden“, keine ehrlichen Ansätze für die Notwendigkeit von Verhandlungslösungen finden. Die „Denkschrift“ ist Ausdruck des Auftrags einer Politik, die nur noch in Kriegskategorien denkt und selbst den Einsatz von Nuklearwaffen nicht ausschließt. Weiterlesen… „Friedensdenkschrift der EKD – eine Replik“