Deutschland und Israel stehen nach dem Genozid in Gaza an einem moralischen Abgrund

Arn Strohmeyers neues Buch über den „Verrat am Holocaust“ / Mit kritischen Illustrationen von Harm Bengen

Wenn man den Holocaust richtig versteht, kann man nur eine universelle Lehre aus ihm ableiten: So etwas darf Menschen – egal welcher Hautfarbe, Nation, Religion oder Weltanschauung – nie wieder passieren. Israel hat sich an dieses Vermächtnis des Holocaust nie gehalten: Das „Nie wieder!“ galt nur für Juden. Außerdem hat der zionistische Staat den Holocaust schon sehr früh für seine politischen, wirtschaftlichen, militärischen und propagandistischen Ziele instrumentalisiert. Der israelische Holocaust-Historiker Omer Bartov sagt sogar, dass Israel diesen Genozid als Rechtfertigung für Unmenschlichkeit benutzt. Weiterlesen… „Deutschland und Israel stehen nach dem Genozid in Gaza an einem moralischen Abgrund“

Mahnwache am 31. Januar 2026 –
Redebeitrag von Johannes Waehneldt

Foto: privat

Teil 1: Gaza – ein Rückblick

Seit über 2 Jahren verfolge ich die Ereignisse in Westasien praktisch jeden Tag. Schon kurz nach dem 7. Oktober 2023 war erkennbar, was jetzt grausame Realität geworden ist, nämlich die Vertreibung und Vernichtung des palästinensischen Volkes. Bereits im Januar 2024 hat der Internationale Gerichtshof die Plausibilität eines Völkermordes anerkannt und wiederum der Internationale Strafgerichtshof hat Haftbefehle für Benjamin Netanjahu und weitere Personen ausgestellt.

Auch wenn wir hier von Völkermord und Kriegsverbrechen sprechen können, lassen wir die juristischen Aspekte einfach beiseite und sehen uns stattdessen an, was in den letzten beiden Jahren geschehen ist.

In Gaza sind 90% aller Gebäude zerstört. Zusammen mit der Infrastruktur, also Kraftwerke, Wasser- und Abwassersysteme, Elektrizität, Lebensmittelversorgung, landwirtschaftliche Flächen – letztlich alles, was ein Volk zum Leben und Überleben braucht.

In Gaza wurden Weiterlesen… „Mahnwache am 31. Januar 2026 –
Redebeitrag von Johannes Waehneldt“

Die neue US-Militärstrategie

Die Behauptung, „Putin“ werde nach einem Sieg über die Ukraine auch die NATO, also Deutschland, also „uns alle“ angreifen, ist älter als der Ukrainekrieg. Als russophobes Phänomen ist sie ungleich älter als Friedrich Merz, der seine politische Prägung im Kalten Krieg des letzten Jahrhunderts erhielt, als alle Wege des Kommunismus nach Moskau führten und „der Iwan“ täglich vor westdeutschen Türen lauerte.

Kein Wunder also, dass dem langen Fritz, der schon mit 17 der CDU beitrat, die Sprache einer Partei, die nach 1945 als Auffangbecken alter Nazis diente, so flüssig von den Lippen geht. Auf dem CSU-Parteitag im Dezember 2025 wusste er über „Putin“ zu berichten: Weiterlesen… „Die neue US-Militärstrategie“