Gerhard Hanloser: „Linker Antisemitismus“ – Zur Kritik eines Kampfbegriffs

Eine Buchempfehlung von Bernd Fischer

Gerhard Hanloser gilt nach mehreren Veröffentlichungen wie „Krise und Antisemitismus. Eine Geschichte in drei Stationen von der Gründerzeit über die Weltwirtschaftskrise bis heute“ (2003), „Sie waren die Antideutschesten der deutschen Linken“ (2004) und „Die andere Querfront – Skizzen des antideutschen Betrugs“ (2019) als profunder Kenner der überwiegend westdeutschen linken Szene, die es geschafft hat, sich in endlosen Kämpfen um eine korrekte – soll heißen: unangreifbare – Position zur deutschen Geschichte, zum Staat Israel und zum Zionismus zu zerfleischen.

Viele sind dabei auf der Strecke geblieben, manche haben es zu gut dotierten Positionen im Staats- und Wissenschaftsbetrieb gebracht. Sie können als Richter über andere auftreten, wobei der sogenannte „linke Antisemitismus“ als schärfste Waffe gegen jede Form antiimperialistischer Kritik an der Politik des Staates Israel gilt. Weiter lesen… „Gerhard Hanloser: „Linker Antisemitismus“ – Zur Kritik eines Kampfbegriffs“

Bericht Hiroshima-Tag 2026

Kundgebung zum 81. Jahrestag der US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima: Atomwaffen abschaffen!

In vielen Orten in der Bundesrepublik und weltweit wird an den Tagen vom sechsten bis zum neunten August an die Opfer der US-Atombomben in Hiroshima und Nagasaki erinnert. In Bremen wird traditionell ein großes Peace-Zeichen aus Blumen gelegt. In diesem Jahr fand die Kundgebung erstmals nicht auf dem Marktplatz, sondern nebenan auf dem Grasmarkt statt. Dort hatte das Bremer Friedensforum eine Veranstaltung mit Musik, Gedichten, Redebeiträgen (Dr. Feiner Fechner, Co-Vorsitzender von IALANA Deutschland, und Rudolf Dibbern, Friedensinitiative in Unser Lieben Frauen) und einer Ausstellung zu Hiroshima organisiert. Die Ausstellung wurde von unserer aus Japan stammenden Freundin Mariko erstellt. Eine besondere Ehre für uns war, dass einer der Gründer der Bewegung der Mayors for Peace aus Hiroshima, Miho Cibot-Shimma, an unserer Kundgebung teilnahm. Wie jedes Jahr ging es im 81. Jahr um Erinnern, Trauern und Mahnen: dass das nie wieder geschehe!

Die Forderungen der Friedensbewegung sind aktueller denn je:

Atomwaffen raus aus Deutschland!
Nein zu allen Plänen für deutsche oder deutsch-französische Atomwaffen!
Atomwaffen abschaffen!
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Gewerkschaften
und der Antikriegstag 1. September

Der 1. September, der Antikriegstag erinnert an den Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939. Auch 87 Jahre danach ist das ein wichtiger Tag. Im Erinnern und Mahnen sind sich Friedens-und Gewerkschaftsbewegung einig. Differenzen gibt es in der Einschätzung der aktuellen deutschen Innen-, Sozial- und Außenpolitik. Haben wir es mit einem autoritären Staatsumbau zu tun? Wird der Sozialstaat kaputt gespart zu Gunsten einer beispiellosen Aufrüstung? Wohin führt ein Deutschland, das stärkste europäische Militärmacht werden will? Wozu?

Wir freuen uns über weitere Debattenbeiträge.

Auf der Terminliste unserer Webseite werden wir weitere Veranstaltungen zum 1. September veröffentlichen.

Der Tod – Ein Meister aus Deutschland

Am 16. August 2026 hielt Barbara Heller eine Rede zum Thema „Waffenlieferungen aus Deutschland“ anlässlich des Besuchs von Vertreter:innen der palästinasolidarischen Gaza-Flotilla im Gemeindezentrum Zion.

Wenn Sie den Vortrag nachlesen möchten, können Sie ihn hier herunterladen: Link

Veranstaltungsareihe:
HEALTH WORKERS IN GAZA – INHAFTIERT · VERSCHLEPPT · GETÖTET

Sind ermordete Ärzte und Sanitäter unvermeidliche „Kollateralschäden“ – oder steckt mehr dahinter? Zur Situation der medizinischen Versorgung in Gaza – und damit unvermeidbar mit den Angriffen auf das dortige Gesundheitssystem durch die israelische Armee – beschäftigte sich eine Veranstaltungsreihe in Bremen vom 8. August bis zum 15. August.

Seit dem 7. Oktober 2023 wurden 1.571 Ärzte und Beschäftigte des Gesundheitswesens getötet, 446 rechtswidrig inhaftiert, 6 starben in israelischer Haft und 5 werden vermisst. Zudem wurden 38 Krankenhäuser, 96 Gesundheitszentren und 197 Krankenwagen angegriffen oder außer Betrieb gesetzt. Insgesamt wurden 788 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen, medizinisches Personal, Rettungsfahrzeuge und medizinische Lieferketten dokumentiert.

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HEALTH WORKERS IN GAZA – INHAFTIERT · VERSCHLEPPT · GETÖTET“