Film: Frauen in der DDR

Der aktuelle Überraschungsfilm von Kino in der Neustadt berichtet über 15 Frauen aus der ehemaligen DDR, von der Metallurgin bis zur Schriftstellerin.

Vor dem Hintergrund einer politisch postulierten, realiter aber mit diversen Hemmnissen ringenden Gleichstellung spürt der Film dem Spagat der Protagonistinnen zwischen Beruf und Privatleben nach. Im Dialog mit dokumentarischen wie subtil kritischen Spielfilmen und im Kontrast zu propagandistischen Wochenschauen enthüllt der Film essayistisch die Vielfalt ostdeutscher Biografien.

Durch eine Montage, die Kontraste wie Analogien herausarbeitet, und unterfüttert mit kollektiven Erinnerungen aus Schlager, Pop und Kunst am Bau wird auf unterhaltsame Weise greifbar, wie unterschiedlich sich Frauen mit dem Patriarchat arrangierten oder dagegen aufbegehrten.

Zwischen die 15 Frauen-Interviews montiert der Regisseur – mit viel Humor, Ironie und einem guten Blick für starke Bilder – ausführlich recherchiertes Archivmaterial der damaligen Zeit, wie Fernsehberichte, Fotos, Filmausschnitte. Entstanden ist kein bitterer Film über Unterdrückung, sondern ein Film über weibliche Kraft und Stärke.

Überraschungsfilm? Was soll das denn?

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EU im Aufrüstungsrausch und Deutschland vorne weg

Die Angst geht um. Russland plane innerhalb weniger Jahre EU- und NATO-Staaten anzugreifen. Russische Pläne für diesen Angriff haben die sog. Sicherheitsexperten nicht vorzuweisen. Trotzdem schüren Militärs, Politik und Medien die Angst vor dem Russen. Das hat eine lange Tradition in Deutschland. Der russische Einmarsch in der Ukraine stützt diese Angst. Kann die Friedensbewegung dem etwas entgegensetzen?

Dazu ein interessanter Artikel von Alexander Neu auf den NachDenkSeiten. Er konstatiert: Weiterlesen… „EU im Aufrüstungsrausch und Deutschland vorne weg“

Friedensorganisationen rufen zum Protest gegen Aufrüstungswahn

Unter dem Motto: Nein zu einem weiteren Sondervermögen für die Bundeswehr! protestierten heute u.a. pax christi, DFG/VK und Aktion Aufschrei vor dem Bundeskanzleramt in Berlin.

„Wenn wir langfristig Frieden in Europa wollen, dann brauchen wir Abrüstung, Rüstungskontrolle und Konzepte gemeinsamer Sicherheit statt immer neuer Hochrüstung. Allein Deutschland und die europäischen NATO-Staaten haben schon vor dem Ukraine-Krieg mehr für Rüstung ausgegeben als Russland, wie beispielsweise die Greenpeace Studie „Wann ist genug genug?“ zeigte“, so Gerold König, Bundesvorsitzender von pax christi und führt weiter aus: Weiterlesen… „Friedensorganisationen rufen zum Protest gegen Aufrüstungswahn“