Atomkrieg akzeptabel?

Das einzige Land, das jemals Atomwaffen eingesetzt hat, waren die USA. 1945 zerstörten die US-Atombombenabwürfe die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Hunderttausende Tote und ebenso viele langzeitig Kranke bis zum heutigen Tag waren für die USA akzeptabel.

Nun machen sich US-Militärs ganz konkret Gedanken darüber, wie ein atomarer „Schlagabtausch“ von US-Seite gestaltet sein müsste, damit er für die US-Amerikaner am „akzeptabelsten“ wäre. Das lässt für den Rest der Welt nichts Gutes ahnen.

Da es zunächst um die militärische Auseinandersetzung mit Russland geht, muss angenommen werden, dass dieser Schlagabtausch in Europa, weit weg von den USA, stattfinden wird. Da die meisten US-Kommandozentralen in der BRD liegen, wären wir bei diesem Schlagabtausch ein bevorzugtes Ziel.

In den USA hat in den nächsten Wochen noch ein Präsident, der anerkannter Maßen nicht mehr ganz Herr seiner Sinne und seines Verstandes ist, die Entscheidungsgewalt über einen Atomwaffeneinsatz. Danach kommt ein Präsident, der sich ein Kabinett zusammengestellt hat, das in keinem Horrorfilm irrer aussehen könnte. Weiterlesen… „Atomkrieg akzeptabel?“

Terrorismus: Alles eine Frage der Perspektive?

René Georges Hermann-Paul’s Illustration ‘Barbarei – Zivilisation’ (1899)

„Es ist alles eine Frage der Perspektive. Wenn ein chinesischer Kuli einen französischen Soldaten schlägt, ist das Ergebnis ein öffentlicher Aufschrei: ‚Barbarei! Aber wenn ein französischer Soldat einen Kuli schlägt, ist das ein notwendiger Schlag für die Zivilisation.“

Der Kommentar der französischen politisch-satirischen Wochenzeitschrift Le Cri de Paris zur brutalen Niederschlagung des sogenannten Boxer-Aufstandes vor 124 Jahren in China könnte, leicht abgewandelt und aktualisiert, auch die Haltung von Annalena Baerbock charakterisieren, die sich gerade in konsequenter Umsetzung feministischer Außenpolitik geweigert hat, eine humanitäre Feuerpause im Gaza-Krieg zu fordern, um der Zivilbevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich vor dem Bomben-Terror der israelischen Armee in Sicherheit zu bringen. Weiterlesen… „Terrorismus: Alles eine Frage der Perspektive?“

Für einen Gerechten Frieden in Nahost

Bremer Kundgebung am 16. November für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel – Im Anschluss an das 48 Stunden dauernde Vorlesen von Namen in Gaza Getöteter

Mehr als 250 Personen folgten dem Aufruf vom Bremer Friedensforum und Amnesty International sowie 11 weiteren Organisationen:

Für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel! Zivilbevölkerung schützen, Waffenexporte stoppen!

Claus Walischewski von Amnesty international stellte in seinem Beitrag vor allem die Verstöße der israelischen Armee gegen die Bestimmungen der UN-Charta dar. Weiterlesen… „Für einen Gerechten Frieden in Nahost“

48 Stunden Gedenken an die Toten – und Deutschlands Verantwortung

Barbara Heller (Bremer Friedensforum) am 15.11.2024 in Bremen auf der 48-Stunden-Gedenkveranstaltung für die in Gaza Getöteten:

 

In Bremen haben die ‚Seeds of Palestine‘, der AK Nahost, das Bremer Friedensforum und UNIte for Pali eine 48-stündige Lesung der Namen der in Gaza von der israelischen Armee Getöteten organisiert, von Donnerstag 12 Uhr bis Samstag 12 Uhr. Wir hatten die Namen von über 30.000 Opfern auf arabisch und deutsch mit dem jeweiligen Alter des Opfers ausgedruckt und haben sie dem Alter nach, beginnend mit den getöteten Neugeborenen, vorgelesen. Die Namen lagen ebenfalls digitalisiert vor und wurden auch auf eine Leinwand geworfen, immer der Name mit dem jeweiligen Alter dabei. Weiterlesen… „48 Stunden Gedenken an die Toten – und Deutschlands Verantwortung“

48 Stunden Gedenkveranstaltung

Zum Gedenken an inzwischen mehr als 43.000 Tote allein in Gaza findet von
Donnerstag, 14.11. 2024 bis Samastag, 16.11.2024 Uhr auf dem Marktplatz in Bremen
eine 48 Stunden dauernde Lesung von Opfernamen statt.

2024-11-14 13:30 Eilentscheidung des Verwaltungsgreichtes:
(Fast) alle Auflagen des Ordnungsamtes sind voraussichtlich rechtswidirig, deshalb darf die Gedenkveranstaltung wie ursprünglich geplant stattfinden: Vom 14.11. 13:30 Uhr bis 16.11. 12:00 Uhr darf auf dem Marktplatz (fast) 48 Stunden lang der Toten mit einer Namenslesung und mit Reden gedacht werden. Kommt vorbei!

2024-11-14 09:32 Update zur 48 Stunden Lesung morgen! überholt, siehe oben

Ab Morgen werden wir in Solidarität mit den Getöteten in Gaza 48 Stunden lang ihre Namen laut und deutlich verlesen. Bremen kann die Augen nicht verschließen vor dem Unrecht, das dort geschieht.

Leider versucht das Ordnungsamt, unsere Veranstaltung zu behindern und legt uns Steine in den Weg. Die Zeit unserer Aktion soll gekürzt und der Charakter entschärft werden:

  • Es werden immer neue Veranstaltungen angeführt, die vorher nicht bekannt gewesen sein sollen.
  • Nach aktuellem Stand soll nun der Start um 4 Stunden nach hinten verschoben und das Ende soll 2 Stunden vorgezogen werden
  • Gefordert wird alle 2 Stunden eine Zwangspause von je einer Stunde – ohne sinnvolle Begründung und entgegen der Absprachen.
  • Während der Hauptzeit am Freitag zwischen 13 und 17 Uhr soll das Lesen komplett eingestellt werden, damit sich die Touristen nicht gestört fühlen.

Es scheint, dass mit diesen Maßnahmen unsere Aktion, die nicht vollständig verboten werden kann, zumindest doch deutlich eingeschränkt werden soll. 

Aber wir geben nicht nach und wir lassen uns nicht abspeisen! 

Wir haben rechtliche Schritte eingelegt und bestehen auf unseren Rechten. 

Vermutlich wird unser Einsprüche erst morgen sehr kurz vor dem offiziellen Beginn um 12 Uhr feststehen. 

Bleibt bereit. Wir halten euch hier auf dem Laufenden!

Bleibt stark, kommt zahlreich!