Zwei Mitglieder der Reisegruppe nach St. Petersburg, über Kaliningrad, kommen aus Bremen. Barbara Heller und Martin Schmidt vom Bremer Friedensforum erlebten, wie in Russland der Tag des Sieges, der 9. Mai, begangen wurde. Sie nahmen – zusammen mit tausenden Einheimischen – teil an den Feierlichkeiten auf dem großen Friedhof Piskarjowskoje, auf dem mehr als 600 000 Opfer der Blockade bestattet wurden. Überall in der 5-Millionen-Stadt St. Petersburg gibt es Gedenstätten, Mahnmale und Inschriften, die an die furchtbare Zeit des Krieges der faschistischen Wehrmacht gegen die Sowjetunion erinnern. An vielen Gedenkorten gab es ein Meer von roten Nelken, Rosen und anderen Blumen, die von Alt und Jung dort, im Gedenken an die Blockade, an den Sieg und an die Befreiung vom Hitlerfaschismus, niedergelegt wurden. Die Mitglieder der deutschen Reisegruppe erlebten die Freundlichkeit und Offenheit der Russen und waren beschämt angesichts des Russenhasses in unserem Land. Einen ausführlichen Reisebericht von Éva Péli (zuerst veröffentlicht auf den Nachdenkseiten) lesen Sie hier: Weiter lesen… „Die Völker wollen keinen Krieg – Deutsche Volksdiplomaten in Russland“
Kategorie: Aktuelles
33. Demonstration für Palästina in Bremen
Gedenken am 8. und 9. Mai in Bremen an den Gräbern sowjetischer Kriegsopfer
In Bremen wurde am 8. und 9. Mai 2024 an zwei Tagen und an zwei Orten der vielen Opfer aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion gedacht, die während des Zweiten Weltkrieges hier umgekommen und hier begraben worden sind. Warum finden die Gedenkstunden an zwei Tagen statt? Da es zum Zeitpunkt der deutschen Kapitulation in Berlin-Karlshorst 23 Uhr war und in Moskau schon der neue Tag angebrochen war, wird in Deutschland der Tag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai und in der Sowjetunion bzw. seinen Nachfolgestaaten der Tag des Sieges am 9. Mai begangen. Weiter lesen… „Gedenken am 8. und 9. Mai in Bremen an den Gräbern sowjetischer Kriegsopfer“
Demonstration mit ca. 400 Teilnehmern in Rostock am 5. Mai 2024 Thema: Keine Panzerverladung über den Rostocker Hafen im Rahmen der Kriegsmanöver an Russlands Grenzen! Die Ostsee muss ein Meer des Friedens sein!
Wir dokumentieren die Reden von Helga Hohbom
und von Reiner Braun (Video unten)

Liebe Freundinnen und Freunde des Friedens. Danke, dass ihr gekommen seid!
Ich bin Helga Hobohm vom Friedensbündnis Neubrandenburg. Geboren als Nazideutschland vertragsbrüchig die Sowjetunion überfiel. Ich weiß, wie sich Krieg anfühlt. Das wird man nie wieder los!
Noch höre ich die Sirenen über Leipzig und die nackten Füße meines Opas auf die Dielen klatschen, und den Schrei „Kinder anziehen“. Dann fasste ich meinen kleinen Bruder und das Köfferchen mit den Papieren der Familie und wir stiegen im dunklen Treppenhaus 3 und im Keller weiter 2 Treppen in die Tiefe. Niemand wusste, ob wir wieder nach Oben kommen oder begraben werden, wie jetzt so viele in Gaza. Weiter lesen… „Demonstration mit ca. 400 Teilnehmern in Rostock am 5. Mai 2024 Thema: Keine Panzerverladung über den Rostocker Hafen im Rahmen der Kriegsmanöver an Russlands Grenzen! Die Ostsee muss ein Meer des Friedens sein!“
Protestcamp an der Uni Bremen
Heute morgen (08.05.2024) machte ein Aufruf zu einem Protestcamp an der Uni die Runde. Tatsächlich hatten hier in der Glashalle (Eingangshalle) Studenten mehrere Zelte aufgebaut und Protestplakate aufgehängt. Die Polizei war auch mit einem Mannschaftswagen zur Beobachtung angerückt; hatte aber noch keine Order von der Unileitung erhalten. In gebührendem Abstand hatte sich auch schon ein Gegenprotestler mit einer Israelfahne aufgebaut. Die Gruppe, die zum Protest aufgerufen hat, nennt sich „Uni(te) for Pali Community. A committee for Palestine at University Bremen“. Weiter lesen… „Protestcamp an der Uni Bremen“