Am 19. Mai 2019, dem zweiten Todestag des Mannes, der im Herbst 1983 durch besonnenes Handeln vermutlich einen Atomkrieg verhindert hatte, wurde zu dessen Ehren in Oberhausen das weltweit erste (und bislang einzige) Denkmal enthüllt. Warum gerade dort? Dahinter verbirgt sich eine herzzerreißende deutsch-russische Geschichte.
So hatte sich der Oberstleutnant a.D. der Sowjetarmee diesen Samstag mit Sicherheit nicht vorgestellt. An jenem Mittag des kalten 21. November 1998 saß er alleine – und seit dem frühen Tod seiner geliebten Frau anderthalb Jahre zuvor zunehmend vereinsamt – in der Küche seiner 60 Quadratmeter großen Plattenbauwohnung in Frjasino nördlich von Moskau, als es plötzlich an der Wohnungstür klopfte. Stanislaw Petrow öffnete und draußen im Treppenhaus standen zwei Männer, Mitte 40. Weiter lesen… „Stanislaw Petrow in Oberhausen – Im Ruhrpott steht das weltweit erste Denkmal für den „Man who saved the world““


Die 34. Free-Gaza-Demonstration war dieses Mal auf den Pfingstsonntag gelegt worden – ein denkbar ungünstiger Termin. Trotzdem, und obwohl der Regen in Strömen vom Himmel runterkam, waren wieder viele (ca. 400 Menschen) dem Aufruf der Palästinensischen Gemeinde gefolgt. Sie sammelten sich am Hauptbahnhof. Gabi Herb (Bremer Friedensforum) hielt eine kurze und sehr eindrucksvolle Rede. (