Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die NATO – eine dystopische Farce, die aus Orwells 1984 oder Huxleys Buch über die Oligarchenherrschaft stammen könnte.
Müsste eine Verleihung eines Friedenspreises utopische, positive Perspektiven aufzeigen wie Diplomatie zwischen Staaten, Abrüstung und ein friedliches Nebeneinander mit Respekt vor den Befürchtungen und Wünschen aller Staaten und der dort lebenden Menschen, wird hier normales, menschliches Empfinden ins Gegenteil verkehrt. Abschreckung und Abschreckungsspirale durch Waffenproduktion, Frieden schaffen nur mit Waffen, geschichtliche Erfahrungen (1. und 2. Weltkrieg, Hiroshima …) ignorieren oder das Gegenteil behaupten. Schulden machen für Waffenproduktion, Waffen in Krisengebiete exportieren, den Sozialstaat dafür weiter schreddern.
„Unser“ Bundespräsident wird den Preis überreichen. Stoltenberg und Rutte, die am Rockzipfel der USA bisher jede Diplomatie z. B. mit Russland ausgeschlagen haben, werden hier für den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Serbien von 1999 und das ständige Vorrücken der NATO Richtung Russland geehrt. Die Versprechungen von 1989 gegenüber Russland zählen nicht.
Wenn diese Entwicklung anhält, sind wir nicht mehr weit von einem 3. Weltkrieg entfernt.
Daraus folgt logisch, dass wir für die nächste Verleihung die deutsche Waffenschmiede Rheinmetall (und danach den Hedgefonds Black Rock) für den Friedenspreis vorschlagen.
Unser Foto nimmt die Ehrung, die in zwei Jahren stattfinden wird, vorweg. (KI von WM)
Sollte dieser Friedenspreis eventuell an den Präsidenten der Russischen Föderation verliehen werden? Eine Antwort erübrigt sich.
friedenspreise sollten grundsätzlich nicht an kapitalistische kriegerische politiker_innen und kriegsorganisationen wie z.b. die nato verliehen werden,denn das ist ein widerspruch in sich selber!!
Sehr geehrter Herr Groß,
die von Ihnen verteufelte NATO ist ein Verteidigungsbündnis. Diesem haben Sie es u. a. zu verdanken, dass Sie frei und offen Ihre egal wie ausgerichtete politische Meinung äußern dürfen. Das antwortet Ihnen ein Mensch, der in seinem Leben leider Diktaturerfahrung machen musste.