Wir dokumentieren eine Leserbrief zum Thema ‚Aussenpolitik‘:
[Autorin der Redaktion bekannt]Unser Außenminister Wadephul hat sich in Kiew darüber beschwert, dass die Ukraine zu wenig Waffen kauft und dadurch unsere deutsche Kriegswirtschaft leidet. Er hat auch angeboten, dafür zu sorgen, dass junge Männer aus der Ukraine, die sich in Deutschland aufhalten, zurück in die Ukraine geschickt werden.
Nun leiden Russland und die Ukraine unter dem Krieg und viele Deutsche mit den Menschen, die den Krieg aushalten müssen. Wenn das so weitergeht, gibt es auch bei uns Krieg. Und genau die Standorte, an denen die meisten Waffen, Panzer und U-Boote hergestellt werden, sind die ersten Ziele; Bremen und Bremerhaven gehören dazu.
Noch nie hat ein gegenseitiges Hochrüsten zum Frieden geführt, sondern zum Krieg. Es sollte nicht Aufgabe des Außenministers sein, die heimische Kriegswirtschaft zu befördern, sondern diplomatische Gespräche mit dem Ziel zu führen, die Deutschen vor einem Krieg zu schützen, und die NATO zur Zurückhaltung zu ermahnen. Die praktische und psychologische Kriegsvorbereitung ist überall zu spüren. Inzwischen gibt es Fahrradhelme für Kinder, die wie Kriegshelme aussehen, in olivgrün. Reiner Zufall?
Wir müssen wachsam sein!