Am 9. Juni findet in der BRD die Europawahl 2024 statt.
Die meisten Wahlplakate der Parteien lassen einen eher ratlos zurück. Die Wahlbeteiligung lag bei den letzten Europawahlen europaweit nur knapp über 50 %. Viele Menschen fragen sich, warum sie ein Parlament wählen sollen, das kein Initiativrecht hat, d.h. dass es keine Gesetze aus seiner Mitte heraus vorschlagen kann, das ferner weder den Kommissionspräsidenten noch die Spitze der EU-Exekutive bestimmen kann. Völlig unbeantwortet bleibt bei den großen Parteien die Frage nach dem Weg zu einem friedlichen Europa. Weiterlesen… „30. Mai ab 18:00 Uhr im Gewerkschaftshaus:Die Zukunft der Europäischen Union zwischen Aufrüstung und Diplomatie“


Zwei Mitglieder der Reisegruppe nach St. Petersburg, über Kaliningrad, kommen aus Bremen. Barbara Heller und Martin Schmidt vom Bremer Friedensforum erlebten, wie in Russland der Tag des Sieges, der 9. Mai, begangen wurde. Sie nahmen – zusammen mit tausenden Einheimischen – teil an den Feierlichkeiten auf dem großen Friedhof Piskarjowskoje, auf dem mehr als 600 000 Opfer der Blockade bestattet wurden. Überall in der 5-Millionen-Stadt St. Petersburg gibt es Gedenstätten, Mahnmale und Inschriften, die an die furchtbare Zeit des Krieges der faschistischen Wehrmacht gegen die Sowjetunion erinnern. An vielen Gedenkorten gab es ein Meer von roten Nelken, Rosen und anderen Blumen, die von Alt und Jung dort, im Gedenken an die Blockade, an den Sieg und an die Befreiung vom Hitlerfaschismus, niedergelegt wurden. Die Mitglieder der deutschen Reisegruppe erlebten die Freundlichkeit und Offenheit der Russen und waren beschämt angesichts des Russenhasses in unserem Land. Einen ausführlichen Reisebericht von Éva Péli (zuerst veröffentlicht auf den