DGB ruft zu den Ostermärschen auf!

Angesichts der von der Regierung vorangetriebenen Kriegstüchtigkeit nehmen die Stellungnahmen gewerkschaftlicher Gliederungen gegen Aufrüstung und Krieg zu. „Der DGB Hessen-Thüringen bleibt antimilitaristisch. Wir setzen uns gegen jede Militarisierung der Gesellschaft ein. Unser Handeln steht im Geiste der Friedensbewegung unter dem Motto „Nie wieder Krieg!“ lautete ein mit großer Mehrheit von der Bezirkskonferenz angenommener Antrag. Die Vertauensleute der IG-Metall bei den Ford-Werken in Köln erklärten: „Nein zur Kriegswirtschaft! Wir geben unsere Kinder nicht für Kriege.“ Aus dem Vorstand der IG-Metall heißt es: „Die IG Metall steht ohne Wenn und Aber für Frieden, Abrüstung und Völkerverständigung“…“Die Rüstungsindustrie wird den Industriestandort Deutschland nicht retten.“

Im Folgenden veröffentlichen wir den Aufruf des DGB zu den Ostermärschen:

DGB_Aufruf_Ostermärsche_2026 (Link)

Rückblick: Iran Kundgebung

Das Video dokumentiert die Reden von Gerhard Baisch (ab Minute 03:00), Birgit Landau (ab Minute 16:00) und Lena (IJV, ab Minute 25:50), verbunden durch Moderationen von Barbara Heller.

Download der Rede von Gerhard Baisch (Link)

Am 12.3. hatte das Bremer Friedensforum sehr kurzfristig eine Kundgebung gegen den US-amerikanischen und israelischen Krieg gegen den Iran organisiert. 120 Personen waren dem Aufruf zum Marktplatz gefolgt. Die Forderung „Stop the war against Iran!“ war auf Schildern mit jeweils einem einzigen großen Buchstaben lesbar für PassantInnen und Trambahninsassen. Drei kurze Redebeiträge machten die Position des Bremer Friedensforums deutlich. Continue reading „Rückblick: Iran Kundgebung“

Fabian Scheidler in Bremen –
das Video

Fabian Scheidler („Friedensstüchtig – Wie wir aufhören können, unsere Feinde selbst zu schaffen“) war kürzlich auf Einladung des Bremer Friedensforums, von Diem25 und weiterer Unterstützer in Bremen. Der Abend wurde aufgezeichnet (Danke an Anne Frisius!) und kann nun hier nacherlebt werden:

(Kürzere Ausschnitte finden Sie hier: Link)

Der dritte Anlauf zur Weltmacht?

Motiv PK 2 (aus einer Serie von Karten, erhältlich beim Bremer Friedensforum)

Europa hat seine Militärausgaben im vergangenen Jahr um 12,6 Prozent gesteigert, Deutschland sogar um 18 Prozent; der globale Durchschnitt lag bei 2,5 Prozent. Auf Europa entfallen damit 21 Prozent aller Aufwendungen für die Streitkräfte weltweit. Auf Deutschland könnten, wenn Berlin den Wehretat 2029 auf 150 Milliarden Euro erhöht, fast sechs Prozent entfallen – die Bundesrepublik stellt ein Prozent der Weltbevölkerung.

Warum diese Wahnsinnsaufrüstung?

Warum will die Regierung Deutschland zur stärksten Militärmacht Europas machen?

Dass Aufrüstung zu mehr Frieden führt, ist geschichtlich und weltpolitisch betrachtet, eher die Ausnahme. Was Deutschland anbetrifft, haben sowohl die enorme Aufrüstung vor dem 1. Weltkrieg als auch die Aufrüstung vor dem 2. Weltkrieg nicht zum Frieden geführt, sondern die Voraussetzung zu zwei Weltkriegen geschaffen.

German foreign policy schreibt dazu am 5.3.26: (Link)

 

Erklärung der Bremerhavener Initiative
„Mut zum Frieden“

Wir dokumentieren eine Erklärung der Bremerhavener Initiative „Mut zum Frieden“ zur Militarisierung Bremerhavens:

Beschämendes Schauspiel im Wettkampf um Kriegsmilliarden.
Anbiederung mit gelben Schleifen.

Es ist beschämend, wenn Politiker und Presse den angekündigten Ausbau zum Marinehafen und die militärische Ertüchtigung des Hafens bejubeln. Nun also auch noch gelbe Schleifen für den Soldatenberuf.

Unsere Stadt hat in zwei Weltkriegen viel Tod und Leid erfahren. Die Bundeswehr ist allenfalls ein notwendiges Übel. Das Berufsbild des Soldaten ist kein besonders mit Schleifen zu ehrendes Berufsbild, schließlich muss ein Soldat bereit sein, einen ihm völlig unbekannten Menschen auf Befehl zu töten.

In der Marineoperationsschule in Bremerhaven lernen Marinesoldaten Taktiken der Seekriegsführung, also auch die Kunst des Schiffeversenkens, letztlich organisiertes Ertrinken im Meer. Continue reading „Erklärung der Bremerhavener Initiative
„Mut zum Frieden““