Wie der Zionismus aus dem Vorbild des deutsch-völkischen Nationalismus entstand und die Palästinenser dabei auf der Strecke blieben

Der Palmyra-Verlag in Heidelberg hat sehr interessante Texte des Nahost-Experten Clemens Messerschmid als Buch herausgegeben.

Von Arn Strohmeyer

Clemens Messerschmid war eine Ausnahmeerscheinung in der Palästina-Szene: ein hochqualifizierter Experte, der stets eine exakte wissenschaftliche Expertise in seinem Fach mit einer stets aktualisierten politischen Analyse verband. Dazu war er ein linker Aktivist, der sich unermüdlich und unbeugsam für die Sache der Palästinenser einsetzte, was er kompetent mit der Tätigkeit als Journalist, Publizist und Vortragsredner verband. Er konnte mit sehr exaktem Wissen über den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern informieren. Entsprechend aggressiv wurde er von zionistischer Seite und den Israel-Verteidigern angegriffen.

„Mein Thema ist das Wasser. Und das ist in Palästina von A bis Z ein Politikum“, hat der studierte Hydrologe einmal geschrieben. In der Tat: Weiterlesen… „Wie der Zionismus aus dem Vorbild des deutsch-völkischen Nationalismus entstand und die Palästinenser dabei auf der Strecke blieben“

Ein Wunder mit Namen „Rheinmetall“

screenshot: boerse.de vom 2025-12-08 12:46

Dass der Börsenkurs der Firma Rheinmetall seit 2022 durch die Decke geht, ist ein Segen.

Nicht für den Frieden in der Welt, nicht für die sogenannte „Daseinsfürsorge“ in Deutschland, also nicht für Bildung, Gesundheit oder öffentlichen Nahverkehr, sondern für die Aktionäre, die in diesem Jahr Dividenden in Höhe von 361 Millionen Euro kassieren.

Während die Pläne der Bundesregierung, im Wasserstoffsektor eine globale Führungsposition einzunehmen, gerade krachend gescheitert sind, wächst die Elite der deutschen Waffenindustrie laut Statistiken des Stockholmer Instituts für Internationale Friedensforschung (SIPRI) „schneller als die europäische und erheblich schneller als die US-Konkurrenz“ – dank massiver staatlicher Förderung.

Dass hier mit BlackRock auch der ehemalige Arbeitgeber des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz den größten Reibach macht, Weiterlesen… „Ein Wunder mit Namen „Rheinmetall““

Stimmen zu Israel

Israelisches Militär erschiesst offenbar unbewaffnete Palestinenser (screenshot: Al Jazeera – das Video dazu unten im Beitrag)

„Jüdischer Terror wird täglich von israelischen Siedlern im Westjordanland verübt, und das ist etwas, das massive, abscheuliche und empörende Ausmaße angenommen hat. Es ist völlig inakzeptabel, unerträglich und unverzeihlich. Täglich gibt es Siedler, die gegen unbeteiligte Menschen, unschuldige Palästinenser*innen, vorgehen, während sie ihre Häuser anzünden, ihr Leben bedrohen und ihre Olivenhaine verbrennen, was meiner Meinung nach zeigt, dass sie keine echte, aufrichtige Verbindung zum Land und dem, was auf diesem Land wächst, haben. Wer die Olivenhaine der Palästinenser*innen anzündet, wird auch alles andere niederbrennen.“

Ehud Olmert, ehemaliger israelischer Ministerpräsident, im Interview mit CNN-Journalistin Christiane Amanpour,
27. November 2025


„Israelische Siedlerterroristen griffen das Dorf Al-Rashayda in der Nähe von Bethlehem im besetzten Westjordanland an. Kurz darauf Weiterlesen… „Stimmen zu Israel“

„Sollte es zu einem großen Krieg kommen, wird Europa einfach aufhören zu existieren“

Interview von Éva Péli mit Sergej. Karaganow (Link)

Dazu ein Kommentar von E.S.

Vielen friedenswilligen Mitbürgern ist nicht klar, wie sehr die Situation durch den Ukrainekrieg auf einen frontalen Zusammenstoß der NATO mit Russland zusteuert und was das für unser Land bedeutet. Dass ein solcher mit absoluter Sicherheit ein atomarer Krieg mit unvorstellbarer Verwüstung ganz Europas, besonders aber auch Deutschlands sein wird, zeigt das folgende kürzliche Interview mit einem der einflussreichsten Berater Putins, Sergej Karaganow, welches an Deutlichkeit schwer zu übertreffen ist.

S. Karaganow spricht sehr drastisch, Weiterlesen… „„Sollte es zu einem großen Krieg kommen, wird Europa einfach aufhören zu existieren““

Odessa Tage Bremen – Eine Wortmeldung

Foto: privat

Von Angelina Sörgel

Zur Feier der Städtepartnerschaft mit Odessa begeht der Bremer Senat jetzt zum 3. Mal eine Veranstaltungsreihe. Sie findet immer rund um den 21. November statt, den die Ukraine 2014 zu ihrem „Tag der Würde und Freiheit“ erklärt hat. Sie begann schon Ende Oktober; da waren zwei weitere ukrainische „Nationalfeiertage“ zu begehen, der umstrittene „Tag der ukrainischen Schrift und Sprache“ (seit 1997) und der „Tag der Befreiung von faschistischen Invasoren“ (seit 2009). Am 28. Oktober 1944 hatte die sowjetische Armee bei Tschop die faschistischen deutschen Besatzer der Ukraine, die NS-Armee, vertrieben.

Musik, Literatur, Bildende Kunst und Geschichte der Ukraine werden den Bürgern Bremens nahegebracht. Die Veranstaltungen finden überwiegend im Haus der Bürgerschaft statt, dem Sitz des bremischen Parlaments; ein Konzert wird im besten Konzerthaus Bremens, der Glocke, aufgeführt werden.

Die Städtepartnerschaft Weiterlesen… „Odessa Tage Bremen – Eine Wortmeldung“