Strategie in Zeiten der Eskalation:
Ein Diskussionsbeitrag zur Zukunft der Friedensbewegung

Foto von Alex Kalinin auf Unsplash

Veröffentlicht zuerst in Pressenza Berlin

Inmitten eskalierender globaler Spannungen, massiver Aufrüstung und der zunehmenden Marginalisierung friedenspolitischer Perspektiven stellt sich die Frage nach einer zukunftsfähigen Strategie der Friedensbewegung dringlicher denn je. Dieses Diskussionspapier, verfasst von langjährigen friedenspolitischen Akteuren, bietet keine fertigen Antworten, sondern lädt ein zum offenen Dialog: über Differenzen hinweg, aber mit dem Ziel gemeinsamer Handlungsfähigkeit.

Ausgehend von einer kritischen Bestandsaufnahme des Ukrainekriegs und der internationalen Ordnungsskifte skizzieren die Autoren Reiner Braun, Michael Müller, Willi van Ooyen, Christof Ostheimer, Karl-Heinz Peil und Peter Wahl Herausforderungen und Perspektiven für eine breiter verankerte, vielfältige und wirksame Friedensbewegung. Angesprochen werden u.a. Fragen der Bündnispolitik, der gesellschaftlichen Verankerung, des Umgangs mit politischen Kontroversen sowie konkrete nächste Schritte. Weiterlesen… „Strategie in Zeiten der Eskalation:
Ein Diskussionsbeitrag zur Zukunft der Friedensbewegung“

Afghanistan-Krieg: Ein Zweiteiler von Hans Otto Rößer, Junge Welt vom 06. und 08. Dezember 2025

Grafik: BFF

„Wer wie die Bundesregierungen von Angela Merkel bis Friedrich Merz Wunschdenken an die Stelle von Realitätsbezug stellt, offenbart ein fundamentales Defizit seiner Politik: Sie ist durch Erfahrungen nicht korrigierbar. Oder anders gesagt: Sie lernt nicht aus Erfahrungen. Man hat die Folgen dieses Realitätsverlustes in Afghanistan gesehen, man sieht sie im Agieren der Bundesregierung im Ukraine- und im Gazakrieg.“

Hans Otto Rößer, Junge Welt 08.12.2025 Weiterlesen… „Afghanistan-Krieg: Ein Zweiteiler von Hans Otto Rößer, Junge Welt vom 06. und 08. Dezember 2025“

Soldaten pressen

screenshot: welt.tv

In die Durchhalteparolen aus Kiew, Berlin, London und Paris mischen sich inzwischen auch Berichte, die noch vor einem Jahr als „Russenpropaganda“ geächtet waren: Über Massendesertionen ukrainischer Soldaten und systemische Korruption bis in die höchsten ukrainischen Regierungskreise.

Gerade erst erschien auf WELT Nachrichtensender (LINK) unter dem Titel „UKRAINE-KRIEG: Tumultartige Szenen und sogar Mord! Dieses Thema versetzt das Land in Aufruhr“ ein Bericht Weiterlesen… „Soldaten pressen“

Wie der Zionismus aus dem Vorbild des deutsch-völkischen Nationalismus entstand und die Palästinenser dabei auf der Strecke blieben

Der Palmyra-Verlag in Heidelberg hat sehr interessante Texte des Nahost-Experten Clemens Messerschmid als Buch herausgegeben.

Von Arn Strohmeyer

Clemens Messerschmid war eine Ausnahmeerscheinung in der Palästina-Szene: ein hochqualifizierter Experte, der stets eine exakte wissenschaftliche Expertise in seinem Fach mit einer stets aktualisierten politischen Analyse verband. Dazu war er ein linker Aktivist, der sich unermüdlich und unbeugsam für die Sache der Palästinenser einsetzte, was er kompetent mit der Tätigkeit als Journalist, Publizist und Vortragsredner verband. Er konnte mit sehr exaktem Wissen über den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern informieren. Entsprechend aggressiv wurde er von zionistischer Seite und den Israel-Verteidigern angegriffen.

„Mein Thema ist das Wasser. Und das ist in Palästina von A bis Z ein Politikum“, hat der studierte Hydrologe einmal geschrieben. In der Tat: Weiterlesen… „Wie der Zionismus aus dem Vorbild des deutsch-völkischen Nationalismus entstand und die Palästinenser dabei auf der Strecke blieben“

Ein Wunder mit Namen „Rheinmetall“

screenshot: boerse.de vom 2025-12-08 12:46

Dass der Börsenkurs der Firma Rheinmetall seit 2022 durch die Decke geht, ist ein Segen.

Nicht für den Frieden in der Welt, nicht für die sogenannte „Daseinsfürsorge“ in Deutschland, also nicht für Bildung, Gesundheit oder öffentlichen Nahverkehr, sondern für die Aktionäre, die in diesem Jahr Dividenden in Höhe von 361 Millionen Euro kassieren.

Während die Pläne der Bundesregierung, im Wasserstoffsektor eine globale Führungsposition einzunehmen, gerade krachend gescheitert sind, wächst die Elite der deutschen Waffenindustrie laut Statistiken des Stockholmer Instituts für Internationale Friedensforschung (SIPRI) „schneller als die europäische und erheblich schneller als die US-Konkurrenz“ – dank massiver staatlicher Förderung.

Dass hier mit BlackRock auch der ehemalige Arbeitgeber des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz den größten Reibach macht, Weiterlesen… „Ein Wunder mit Namen „Rheinmetall““