Der Medienforscher Fabian Goldmann („Staatsräsonfunk“) war in Bremen und hielt einen aufschlussreichen Vortrag zum Thema „Deutsche Medien und der Genozid in Gaza“. Wir dokumentieren spannende 52 Minuten:
Nachrichten aus Palästina, Israel, Libanon, Iran – und aus der Pfalz, aktuell zur „Drohung“ Trumps, US-Militär abzuziehen – und was das für eine Gemeinde in der Pfalz bedeutet (Link zu der Stelle im Video).
Alles aus der Perspektive von Al Jazeera, mit deutschen Untertiteln.
Seitdem der LV der Linken in Niedersachsen eine Stellungnahme zum ‚real existierenden Zionismus‘ abgegeben hat, wird viel darüber diskutiert – nicht alle haben den Text zur Hand.
Damit fundiert mitdiskutiert werden kann, dokumentieren wir den Text:
Die Linke Niedersachsen lehnt den heute real existierenden Zionismus ab.
Historisch ist der Zionismus keine einheitliche Ideologie gewesen. Neben rechten nationalistischen Strömungen gab es auch emanzipatorische Ansätze. Gleichzeitig sehen wir heute einen politischen Zionismus, der sich durch Rassismus, Besatzungspolitik und militärische Gewalt auszeichnet.
Unsere Solidarität gilt den Menschen, die unter dem Genozid in Palästina leiden. Unsere Unterstützung gilt Initiativen, die sich für eine Aussöhnung und eine gemeinsame Zukunft in Frieden für alle Menschen in der Region einsetzen. Unser Maßstab ist dabei: Gleiche Rechte für alle – überall! Weiter lesen… „Real existierender Zionismus – was wirklich geschrieben wurde“
„Der hessische Antisemitismusbeauftragte und CDU-Politiker Uwe Becker hat am 30.01.2026 auf der Webseite der Staatskanzlei Hessen eine Presseerklärung veröffentlicht, in der er fordert, die Jüdische Stimme “so schnell wie möglich” zu verbieten. Dass jemand, dessen Aufgabe es sein soll, “jüdisches Leben zu schützen” und Antisemitismus zu bekämpfen, einen jüdischen Verein verbieten will, entbehrt nicht der Ironie. Becker wift uns “antisemitische Hetze” vor, während er als deutscher Christ eine jüdische Gruppe bekämpft. Wir betrachten dies nicht nur als groteske und autoritäre Forderung, sondern auch als antisemitische.