Oder: Wie ein ukrainischer Gebietsverzicht ermöglicht wird
Am 24. April 2022 schlug der damalige US-Verteidigungsminister Lloyd Austin auf einer Pressekonferenz an der ukrainisch-polnischen Grenze einen scharfen antirussischen Ton an: „Wir wollen Russland so sehr geschwächt sehen, dass es nicht mehr in der Lage sein wird, Dinge wie diese zu tun, die es mit der Invasion der Ukraine getan hat“, sagte er, bevor US-Außenminister Antony Blinken seine durch nichts begründete Zuversicht über den baldigen Sieg der ukrainischen über die russische Armee verbreiten durfte: „Russland ist dabei zu verlieren, während die Ukraine erfolgreich ist.“
Die Gerüchteküche brodelt: Werden sich in der nächsten Woche Trump und Putin treffen? Was wäre das Ziel dieses Treffens? Was bedeutet es, dass keine europäischen Länder an dem Treffen beteiligt sind? Besteht Hoffnung auf ein Ende des Krieges? Wie könnten die Bedingungen dafür aussehen?
Während in den Medien über das Treffen spekuliert wird, schreibt dpa am 5. August 2025 über die Situation im ukrainischen Militär. Anlass ist eine Amnestie für ukrainische Fahnenflüchtige. Mit dem Versprechen der Straffreiheit für eigenmächtiges Verlassen des Militärdienstes seien 29 000 Kämpfer in den Militärdienst zurückgekehrt.
„Das besetzte palästinensische Gebiet ist heute eine Höllenlandschaft. Im Gazastreifen hat Israel sogar die letzte Funktion der Vereinten Nationen – die humanitäre Hilfe – demontiert, um eine Bevölkerung, die es zur Eliminierung bestimmt hat, absichtlich auszuhungern, immer wieder zu vertreiben oder zu töten. Im Westjordanland, einschließlich Ostjerusalem, schreitet die ethnische Säuberung durch rechtswidrige Belagerung, Massenvertreibung, außergerichtliche Tötungen, willkürliche Verhaftungen und weitverbreitete Folter voran“, prangert Francesca Albanese an, die ihren Bericht „Von der Ökonomie der Besatzung zur Genozid-Ökonomie“ der UN vorgelegt hat. Sie stellt fest: Weiterlesen… „Sand im Getrieb #159 erschienen“
Am 6.8.2025, 80 Jahre nach dem Abwurf US-amerikanischer Atombomben über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki kamen zahlreiche Menschen zur Kundgebung des Bremer Friedensforums auf den Bremer Marktplatz. Dort wurde das Peace – Zeichen mit Blumen ausgelegt.
Dagmar Biederbick vom Bremer Friedensforum begrüßte die Anwesenden mit einem Zitat von Albert Einstein, das den ganzen Irrsinn der Atomwaffen zusammenfasst: „Der Mensch erfand die Atombombe – doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren“.
Das Programm begann mit dem Konzert der beiden Schülerinnen Charlotte und Johanna, die mit Geige und Querflöte der Veranstaltung einen feierlichen, aber auch nachdenklichen Eindruck gaben.
Dr. Lars Pohlmeier, niedergelassener Arzt und Bundesvorsitzender der IPPNW (Internationale Ärztinnen und Ärzte gegen Atomwaffen) gedachte in seinem Beitrag (Download) der mehr als 200 000 sofort und in den Jahren nach Hiroshima und Nagasaki in Japan verstorbenen Atombombenopfer. Seine zentrale Aussage als Arzt „Wir werden Euch nicht helfen können“ machte die Notwendigkeit der Abschaffung aller Atomwaffen weltweit deutlich.
In einem Grußwort forderte der ehemalige Bremer Bürgermeister und Landesvaters Dr. Carsten Sieling, Mitglied der SPD und Unterzeichner des SPD-Manifests, Diplomatie statt Hochrüstung und Eskalation. Weiterlesen… „Hiroshima – Tag 2025: „Nie wieder Atomwaffen““