Viele Menschen in der Friedensbewegung kennen Michael Lüders von seinen Vorträgen, Videoauftritten und Buchveröffentlichungen (zuletzt: Drecksarbeit? Israel, Amerika und der imperiale Größenwahn im Nahen Osten).
Den folgenden Videobeitrag beginnt er mit der Frage, wer, wie und mit welchem Ziel unser Denken bezüglich Krieg und Frieden beeinflusst. Er konstatiert, dass es nur wenige Stimmen gibt, die nicht für Kriegstüchtigkeit und Kriegsvorbereitung werben. Trotz gegenteiliger, meist eindeutiger, Faktenlage würden uns immer wieder die gleichen (falschen) Einschätzungen eingehämmert. Diesem betreuten Denken könnten wir kaum entkommen.
Selberdenken sei nicht erwünscht. Mit dem Selberdenken käme man vielleicht auf so dumme Gedanken wie zu fragen, wem denn eigentlich die ganze Kriegspropaganda nützt. Diese „dummen Gedanken“ denkt Lüders weiter und bietet uns einen Spaziergang durch Geschichte und Philosophie an, in dem es um Kapitalismus und Imperialismus geht.
Er zitiert Hilferding, Marx, Luxemburg und Lenin und kommt zur begründeten Überzeugung des französischen Sozialisten Jean Jaurès (1914 ermordet): Der Kapitalismus trägt in sich den Krieg wie die Wolke den Regen.
Zu finden ist der Vortrag auf der Website von Michael Lüders (Link)