Schulstreik gegen Wehrpflicht
und Militarisierung

Jung …
… und Erfahren: alle zieh’n an einem Strang

 

Nach der Schulstreik-Demo Anfang Dezember gingen nun die Schüler und Schülerinnen auch in Bremen zum zweiten Mal auf die Straße, um zu demonstrieren, dass sie auf die Wehrpflicht keinen Bock haben.

Die Forderungen beschränkten sich nicht allein auf die Absage an den Kriegsdienst. Viele Jugendliche stellten die angekündigte Wehrpflicht in den Zusammenhang mit der allgemeinen Militarisierung der Gesellschaft und der Kriegsvorbereitung.

Während bei Bildung und Ausbildung gespart wird, die bundesdeutschen Schulen immer desolater werden, während die Freizeitangebote für junge Menschen immer mehr zusammengestrichen werden, gibt es Geld für Kriegsvorbereitung in Milliardenhöhe.

„Die Reichen wollen Krieg, die Jugend eine Zukunft“ war eine oft skandierte Losung. Unterstützung bekamen die Jugendlichen von älteren Semestern, die dagegen protestierten, dass ihre Kinder und Enkel in Kriegen verheizt werden sollen.

Hier der Link zum B&B – Bericht (LINK)

Der nächste Schulstreik ist für den 8. Mai angekündigt.

Der 8. Mai ist der Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus. Ein gutes Datum, um zu demonstrieren: Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

Mehr Bilder von der Demo hier: Weiterlesen… „Schulstreik gegen Wehrpflicht
und Militarisierung“

Krieg gegen den Iran

Presseerklärung zum Krieg gegen den Iran der Bremerhavener Initiative „Mut zum Frieden“ von Sonntag, 1.3.2026

Der Angriff Israels und der USA auf den Iran ist völkerrechtswidrig. Dieser Überfall missachtet das umfassende Gewaltverbot, die territoriale Unabhängigkeit und politische Integrität eines souveränen Staates. Weder Israel noch die USA haben ein Mandat der UNO noch können sie sich auf das Recht der Selbstverteidigung berufen. Es geht ihnen darum, das letzte Regime im Nahen Osten zu beseitigen, das sich noch der Durchsetzung ihrer hegemonialen  Interessen widersetzt.

Natürlich wäre den Menschen im Iran ein Ende der klerikalen Diktatur zu wünschen, aber um Menschenrechte im Iran geht es hier nicht. Weiterlesen… „Krieg gegen den Iran“

Die Bundeswehr will von der israelischen Armee lernen

Ein israelischer Pilot und ein deutscher Pilot vor einer israelischen F-16 auf dem Fliegerhorst Nörvenich. Foto: IMAGO / Björn Trotzki

Der Inspekteur des Heeres, Christian Freuding, freut sich und gibt nach einem Besuch in Israel bekannt, dass Bundeswehr und Israels Armee eine engere Zusammenarbeit anstreben.

Was kann man von der Israelischen Armee lernen? Missachtung der UNO? Zerstörung von Schulen und Krankenhäusern? Aushungern der Zivilbevölkerung? Völkermord?

Noch etwas: Die Israelische Armee soll der Bundeswehr helfen, Frauen ins Militär zu integrieren. Das brauchen wir dringend in der BRD. Deutschland will stärkste Militärmacht in Europa werden. Da reicht die milliardenschwere Aufrüstung nicht. Da müssen auch die Frauen mitran.

Zusätzlich will die Bundeswehr auch lernen, wie sie die Reservisten besser heranziehen kann. Israel hat für den Krieg gegen das palästinensische Volk Hunderttausende von Reservisten rekrutiert. Die Bundeswehr, die mit einem Krieg gegen Russland rechnet, bei dem täglich 1000 Tote und Verletzte erwartet werden, will die Zahl der Reservisten deutlich steigern.

Mehr dazu: jungeWelt (Link)