Klausur des BFF am 24. November 2024

Thema: „Kriegsgefahr in Europa – 5 Minuten bis Moskau“

Etwa fünfzig Aktivistinnen und Aktivisten versammelten sich in der Bremer Andreas-Gemeinde zum diesjährigen Klausurtag unter dem Motto: „Fünf Minuten bis Moskau und zurück“. Sie beschäftigten sich mit der aktuellen Kriegsgefahr in Europa. Drei einführende Referate führten ein in die Themenkreise: „Das militärische Gleichgewicht in der Welt – Wer bedroht hier wen?“ (Birgit Landau), „Verstöße gegen Gesetze und das Völkerrecht“ (Wilfried Meyer) und „Die Vorgeschichte des Ukraine-Krieges“ (Hans-Eberhard Scherer). Zu den Themen wurden auch kurze Videos gezeigt.

Nach analytischen Diskussionen ging man im letzten Teil der Frage nach, mit welchen Argumenten und Aktionsformen wir als Bremer Friedensforum arbeiten können. Birgit Landau und Wilfried Meyer haben die Tagung moderiert.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dankten der Evangelischen Andreas-Gemeinde für Ihre Gastfreundlichkeit.

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US-Mittelstreckenraketen in Deutschland: Maximal destabilisierend

Özlem Demirel und Jürgen Wagner über Hintergründe der Stationierung von US-Raketen in Deutschland

In ihrem Text analysieren Özlem Demirel (Die Linke) und Jürgen Wagner (Informationsstelle Militarisierung) die Pläne zur Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland, die im Juli angekündigt wurden. Sie beleuchten die militärischen, strategischen und politischen Hintergründe sowie die Argumente gegen diese Maßnahme und kritisieren die offizielle Rechtfertigung dafür.

Hintergrund der Stationierungspläne

Die Autoren stellen klar, dass Weiter lesen… „US-Mittelstreckenraketen in Deutschland: Maximal destabilisierend“

Über Staatsräson

Wir dokumentieren eine weitere Rede anlässlich des 48-stündigen Gedenkens an die Toten von Gaza vom 14. bis 16.11.2024 in Bremen – Thema unter anderem die Meinungs – Repression, die selbst vor Politikern (wie hier dem Bremer Innen-Senator Mäurer) nicht haltmacht.

Zum Nachlesen kann der Text hier heruntergeladen werden: (Link)

Wenn ich sterben muss

Wenn ich sterben muss
musst Du leben
um meine Geschichte zu erzählen
um mein Hab und Gut zu verkaufen
um ein Stück Stoff zu besorgen und ein paar Schnüre
(lass es weiß sein und mit einem langen Schweif)
sodass ein Kind, irgendwo in Gaza
während es dem Paradies ins Auge sieht
wartend auf seinen Vater, der wie ein Blitz verschwand
und der von niemanden Abschied genommen hat,
nicht einmal von seinem Leib,
nicht einmal von sich selbst
den Drachen sieht,
meinen Drachen, den Du gemacht hast,
wie er oben fliegt
und für einen Augenblick denkt,
dass ein Engel da ist, die die Liebe zurückbringt.
Wenn ich sterben muss, lass es Hoffnung bringen, lass es eine Legende sein.
Dr. Refaat Alareer

Mögen die Worte, die wir heute aussprechen, zigtausendfach als weiße Drachen aufsteigen, um die Hoffnung zurückzubringen und um zu Legenden zu werden. Weiter lesen… „Wenn ich sterben muss“