Sie sollen sich endlich mal benehmen. Sie sollen nicht so laut sein auf den Demos, sie sollen keine Fahnen schwenken und keine fragwürdigen Symbole tragen. Sie sollen nicht so herumbrüllen und nicht so kreischen, vor allem nicht die Frauen, die wenigen, wenn sie denn schon auf diesen unangenehmen Protestcamps auftauchen, einige von ihnen auch noch im Kopftuch verhüllt. Weiter lesen… „„Nicht schreien!“ – Ein neuer Brief von Nirit Sommerfeld“
Aus einem Interview des israelischen Aktivisten Jonathan Pollak
Auf die Frage: „Findet auch eine Entgrenzung der Repression statt, zum Beispiel in dem berüchtigten Gefängnis Sde Teiman in der Negev?“ antwortete der israelische Aktivist Jonathan Pollak:„Es ist ein schrecklicher Euphemismus, diesen Ort Gefängnis zu nennen – es ist eine Foltereinrichtung. Sie ist die größte, aber längst nicht die einzige solcher Einrichtungen. Die Armee gibt die Namen der Menschen, die in ihnen festgehalten werden, nicht bekannt, auch nicht die Zahl der Getöteten, man erfährt auch nicht, was dort geschieht. Ein Palästinenser hat ausgesagt, dass ihm mit einer Nagelpistole ins Knie geschossen und der Nagel erst nach 24 Stunden entfernt wurde. So etwas wissen wir nur, weil er später wegen fehlender Beweise freigelassen wurde. Im Shifa-Hospital in Gaza-Stadt wurden Dutzende von gefesselten Leichen gefunden – im Grunde waren das Hinrichtungen.“ Weiter lesen… „Das israelische Gefängnis in Sde Teiman ist eine „Foltereinrichtung““
Susan van der Hijden, Susan Crane, Chris Danowski (v.l.n.r.) auf dem Pilgerweg gegen Atomwaffen.
Zum 18. Mal geht eine Friedensaktivistin wegen zivilen Ungehorsams im Atomwaffenstandort Büchel ins Gefängnis. Susan Crane aus Kalifornien (80) trat am 4. Juni 2024 für 229 Tage wegen mehrerer Go-In Aktionen ihre Ersatzfreiheitsstrafe an. Damit ist sie die erste Frau aus den USA, die in Deutschland aus Protest gegen die hier stationierten US-amerikanischen Atomwaffen ins Gefängnis geht.
Sie folgte der Ladung zum Haftantritt im Anschluss an einem sechstägigen Pilgerweg, der symbolisch über 130 km ging und damit den „Fliegerhorst Büchel“ mit der Justizvollzugsanstalt Rohrbach verband. Sie wurde auf diesem Weg von ca. 30 Friedensaktiven begleitet. Weiter lesen… „Atomwaffen-Widerstand: Zwei Frauen wandern ins Gefängnis“
Die Ukraine hat am 26. Mai 2024 eine militärische Anlage angegriffen, die rund 1.500 Kilometer hinter den Frontlinien in Russland liegt. Damit sei ein Langstreckenrekord bei Drohnen aufgestellt worden, wie ein Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes am Montag in Kiew gegenüber der Ukrainskaja Prawda nicht ohne Stolz berichtete. Weiter lesen… „Ukrainische Angriffe auf das russische atomare Frühwarnsystem“