Wie könnte sich Grönland wirksam verteidigen?
Argumente zum gewaltfreien Widerstand

Foto: Samuel Regan-Asante auf Unsplash

Wie lässt sich ein Land ohne Waffen verteidigen? Der Beitrag „Voraussetzungen, Strategien und Methoden eines gewaltfreien Widerstands“ untersucht am Beispiel Grönlands, wie eine Gesellschaft einer militärischen Besetzung ohne Gewalt begegnen kann. Nicht Panzer, Drohnen oder Raketen stehen im Mittelpunkt, sondern Zivilcourage, soziale Kohäsion und internationale Solidarität. Der Text zeigt, wie kollektive Nichtkooperation, institutioneller Widerstand und kulturelle Selbstbehauptung ein Besatzungsregime politisch, administrativ und moralisch unterminieren könnten. Aufbauend auf Theorien zivilen Widerstands und historischen Fallbeispielen legt der Autor dar, dass gerade kleine, eng verbundene Gemeinschaften wie Grönland über besondere Stärken für gewaltfreie Verteidigungsformen verfügen. Der Artikel ist mehr als ein theoretisches Gedankenspiel – er ist ein Plädoyer für Sicherheit jenseits militärischer Logik und ein Appell an das Vertrauen in die Macht der Zivilgesellschaft.
(Text: Perplexity AI)

Link zum Artikel auf https://gewaltfreieaktion.de/wie-groenland-sich-gewaltfrei-gegen-eine-besatzung-verteidigt-werden-koennte/

Buchvorstellung: Friedenspolitik in Bremen – Hartmut Drewes – Für eine Welt ohne Krieg und Gewalt

Buchvorstellung am 5. Februar 2026 um 18 Uhr in der Stadtbibliothek Bremen, Wall-Saal, Am Wall 201.

[Update: Ein Video-Bericht über die Veranstaltung ist auf YouTube zu finden: Link Danke an Georg!]

Entlang des Lebens von Hartmut Drewes haben Barbara Alms und Gerhard Schäfer gemeinsam mit Anderen sich die Mühe gemacht,  ein Bild der Friedensbewegung in Bremen über mehrere Jahrzehnte nachzuzeichnen.

Das Buch „Friedenspolitik in Bremen. Hartmut Drewes – Für eine Welt ohne Krieg und Gewalt“ nimmt den Tod von Hartmut Drewes zum Anlass für eine Bestandsaufnahme und kritische Reflexion der Bremer Friedenspolitik in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen und geopolitischer Verschiebungen.

Hartmut Drewes (1939–2025) Weiter lesen… „Buchvorstellung: Friedenspolitik in Bremen – Hartmut Drewes – Für eine Welt ohne Krieg und Gewalt“

Neujahrsbotschaft von Michael von der Schulenburg:
In 2026 müssen die Weichen wieder auf Frieden gestellt werden

Wir dokumentieren: Michael von der Schulenburg äußert besorgniserregende Gedanken zu den geopolitischen Entwicklungen des Jahres 2026, insbesondere zur illegalen US-Militäroperation gegen Venezuela und den aggressiven Drohungen von Präsident Trump gegen mehrere Staaten. Er kritisiert die globale Politik, die zunehmend von Krieg und Waffen geprägt ist, während das Völkerrecht ignoriert wird. Besonders scharf geht er auf die deutsche Regierung unter Kanzler Merz ein, der einen direkten Krieg mit Russland anstrebe und Verhandlungen ablehne. Der Autor prangert auch die Doppelmoral des Westens an.

Trotz dieser düsteren Lage stellt eine Gruppe um den Autor einen Friedensvorschlag zur Beendigung des Ukrainekrieges vor, der die Ukraine als souveränen Staat sichern, Hoffnung für die betroffenen Menschen geben und eine gesamteuropäische Friedensordnung schaffen soll. Der Vorschlag unterscheidet sich durch konkrete, richtungsweisende Ziele und fordert die Politik auf, eine realistische Friedenslösung anzustreben.

Hier der Brief von M. Schulenburg sowie der Link zum Verhandlungsvorschlag: Weiter lesen… „Neujahrsbotschaft von Michael von der Schulenburg:
In 2026 müssen die Weichen wieder auf Frieden gestellt werden“

„Hände weg von Venezuela“:
Redebeitrag von Barbara Heller vom Bremer Friedensforum

Bremer Marktplatz, mit zahlreichen empörten Bürger:innen. Foto: privat

Am 4.1.2026 fand auf dem Marktplatz in Bremen eine Protestkundgebung gegen den völkerrechtswidrigen, brutalen Angriffskrieg der USA gegen Venezuela statt. Wir dokumentieren die Rede von Barbara Heller:

„Wir töten sie. Wir töten sie einfach! Wir machen das einfach.“ So kommentierte der US-Präsident Trump vor wenigen Wochen die völkerrechtswidrigen Angriffe auf venezolanische Schiffe in internationalen Gewässern.

Mehr muss man dazu nicht sagen. Es ist die absolute Rechtlosigkeit. Es ist die nackte Gewaltpolitik. Während früher noch über Demokratie und Freiheit geschwafelt wurde, geht es jetzt auch verbal nur noch um Macht. Um die US-Macht zu demonstrieren, wird in einer unglaublichen Provokation der Weltöffentlichkeit gezeigt, dass sich dieses Land alles erlauben kann. Mord und Totschlag, Folter und Entführung, Raub und Verbrechen aller Art.

Dass es hierbei um Drogen ginge, ist ein lächerliches Konstrukt. Trump selbst hat begründet, worum es geht. Weiter lesen… „„Hände weg von Venezuela“:
Redebeitrag von Barbara Heller vom Bremer Friedensforum“