Hiroshima – Tag 2025:
„Nie wieder Atomwaffen“

Aktualisiert am 2025-08-07 um 10:56

Am 6.8.2025, 80 Jahre nach dem Abwurf US-amerikanischer Atombomben über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki kamen zahlreiche Menschen zur Kundgebung des Bremer Friedensforums auf den Bremer Marktplatz. Dort wurde das Peace – Zeichen mit Blumen ausgelegt.

Dagmar Biederbick vom Bremer Friedensforum begrüßte die Anwesenden mit einem Zitat von Albert Einstein, das den ganzen Irrsinn der Atomwaffen zusammenfasst: „Der Mensch erfand die Atombombe – doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren“.

Das Programm begann mit dem Konzert der beiden Schülerinnen Charlotte und Johanna, die mit Geige und Querflöte der Veranstaltung einen feierlichen, aber auch nachdenklichen Eindruck gaben.

Dr. Lars Pohlmeier, niedergelassener Arzt und Bundesvorsitzender der IPPNW (Internationale Ärztinnen und Ärzte gegen Atomwaffen) gedachte in seinem Beitrag (Download) der mehr als 200 000 sofort und in den Jahren nach Hiroshima und Nagasaki in Japan verstorbenen Atombombenopfer. Seine zentrale Aussage als Arzt „Wir werden Euch nicht helfen können“ machte die Notwendigkeit der Abschaffung aller Atomwaffen weltweit deutlich.

In einem Grußwort forderte der ehemalige Bremer Bürgermeister und Landesvaters Dr. Carsten Sieling, Mitglied der SPD und Unterzeichner des SPD-Manifests, Diplomatie statt Hochrüstung und Eskalation. Weiter lesen… „Hiroshima – Tag 2025:
„Nie wieder Atomwaffen““

Krieg und Völkerrecht

Gerhard Baisch, IALANA, hat für uns die wichtigsten Punkte seines Vortrags und der Diskussion vom 19.06.2025 in der Villa Ichon zusammengefasst
(Link zum Download)

Schätzungsweise 460 Millionen Kinder und Jugendliche wachsen aktuell in Kriegs- oder Konfliktgebieten auf – das ist rund jedes sechste Kind weltweit. Angesichts dieser Zahlen fragt man sich, wozu ist eigentlich das Völkerrecht da? Offensichtlich ist die UNO machtlos gegenüber kriegführenden Ländern.

Im Bremer Friedensforum diskutierten Interessierte die Entwicklung des Völkerrechts seit Anfang des 20. Jahrhunderts, über Völkerbund und Vereinte Nationen. Weiter lesen… „Krieg und Völkerrecht“

„Indem wir nicht verhandelt haben, haben wir die Entscheidung über die russischen Sicherheitsinteressen der Kriegslösung überlassen.“

Ein Abend mit Michael von der Schulenburg im Bremer Haus der Wissenschaften

Michael von der Schulenburg – über 30 Jahre Diplomat für den Frieden in der Welt, Leiter von UN-Friedensmissionen, parteiloser Abgeordneter des EU-Parlamentes für das BSW, begründet in seinen Artikeln und Vorlesungen leidenschaftlich und überzeugend die Notwendigkeit von Diplomatie und Kommunikation im Konflikt- bzw. Kriegsfall. (siehe auch  https://michael-von-der-schulenburg.com ).

Mehr als 150 Zuhörer folgten im bis auf den letzten Platz besetzten Olbers-Saal dem Vortrag von der Schulenburgs zum Thema: UN-Charta, EU und multipolare Weltordnung.  Hier eine inhaltliche Zusammenfassung seiner Ausführungen: (Download PDF)

 

Ostermarsch 2025 Bremen – Redebeitrag 2: Rodolfo Bohnenberger (aufstehen Bremen)

Liebe Friedensfreunde und zuhörende Mitbürger! Alle Welt weiß inzwischen, dass die NATO im Krieg „bis zum letzten Ukrainer“ auf eine demütigende Niederlage zusteuert. Aber wie dem Volk erklären, dass die in allen Medien propagierte Niederlage Russlands eine Propaganda-Lüge war ?

Herrschende Machteliten, alle Parteien im neugewählten Bundestag und alle Parteien in der Bremer Bürgerschaft sind ihrer eigenen Propaganda erlegen oder sie wissen es längst und befürchten Machtverlust, wenn sie dem Volk „reinen Wein“ einschenken müssen.

Das hieße nämlich zuzugeben, Weiter lesen… „Ostermarsch 2025 Bremen – Redebeitrag 2: Rodolfo Bohnenberger (aufstehen Bremen)“

Ostermarsch 2025 Bremen – Redebeitrag 1: Für Frieden, gegen Aufrüstung und Krieg (Internationaler Jugendverein)

Liebe Freundinnen und Freunde,

Ich bin Karo vom internationalen Jugendverein. Wir sind ein Jugendarbeiterverein und organisieren uns in ganz Deutschland an Universitäten, Berufsschulen, Schulen und in Betrieben für unsere Interessen. Wir sind heute hier auf der Straße zum Ostermarsch, weil wir mit großer Sorge in den letzten Jahren eine massive Aufrüstung in Deutschland und Europa beobachten. Wir sind heute hier, weil wir es nicht länger mit ansehen wollen, wie Tag für Tag junge Menschen in Kriegen sterben, in denen es um nichts anderes als wirtschaftsund machtpolitische Interessen geht. Weil wir nicht länger mit ansehen wollen, wie Tag für Tag Milliarden in Kriege gepumpt werden – während unsere Schulen bröckeln, Krankenhäuser am Limit laufen und Menschen in Armut leben müssen. Weiter lesen… „Ostermarsch 2025 Bremen – Redebeitrag 1: Für Frieden, gegen Aufrüstung und Krieg (Internationaler Jugendverein)“